Inhaltsverzeichnis
1. Die Voraussetzungen 3
2. Änderungsstrategien 3
2.1. Informationsstrategien 3
2.1.1. Das Vorverständnis von Einstellungserwerb und -änderung 4
2.1.2. Das Zugangsproblem: Selektive Wahrnehmung 4
2.1.3. Bumerang-Effekte 5
2.1.4. Angst als Druckmittel 5
2.1.5. Ausnutzung von Schuldgefühlen 5
2.1.6. Positive Darstellung 5
2.1.7. Meinungsführer 6
2.1.8. Experten und Betroffene 6
2.1.9. Empirische Ergebnisse 6
2.1.10 Zusammenfassung 7
2.2. Kontakt 8
2.2.1. Die Kontakthypothese 8
2.2.2. Bedingungen des Kontakts zwischen Behinderten und Nichtbehinderten 8
2.2.3. Empirische Überprüfung der Kontakthypothese 8
2.2.3.1. Einstellungen von Personen mit überdurchschnittlich häufigen Beziehungen zu
Menschen mit Behinderung 9
2.2.3.2. Gezielte Kontakte im Rahmen von Einstellungsänderungsprogrammen 9
2.3.Simulation von Behindertsein/Rollenspiel 9
2.4. Einwirkung auf persönlichkeitsspezifische Merkmale 10
2.5. Zulassen von "originären Reaktionen" 10
2.6 Kombinationen verschiedener Strategien - Zusammenfassung 10
2.7. Veränderung des normativen Kontextes 11
2.7.1. Gesetzgebungsmaßnahmen 11
2.7.2. Sozialisationsinhalte und -praktiken 11
2.7.3. Verschiebungen in der gesellschaftlichen Wertestruktur 11
3. Zusammenfassung 12
4. Literaturverzeichnis
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1. Die Voraussetzungen
Um etwas ändern zu können, muss zunächst festgestellt werden, welches der Ist-Zustand ist. Im falle der Veränderung der sozialen Reaktion auf Menschen mit einer Behinderung kann von 7 Punkten ausgegangen werden:
1. Es gibt einen relativ geringen Spielraum für Veränderungen, da häufig eine sehr stabile und starre Grundhaltung gegenüber Menschen mit Behinderung bei Nichtbehinderten besteht. 2. Die soziale Reaktion ist weitgehend irrational und affektiv bestimmt, was eine hohe Änderungsresistenz bedingt.
3. Die gesellschaftliche Wertestruktur ist nicht starr, sondern entwickelt sich dynamisch weiter. 4. Die gesellschaftlichen Normen sind widersprüchlich, daraus ergeben sich schwerwiegende Ambivalenzkonflikte.
5. In Bezug auf Behinderung bzw. Menschen mit einer Behinderung wird meist undifferenziert verallgemeinert
6. Die Reaktion auf Behinderte ist nur ein Sonderfall genereller Ablehnungstendenzen gegenüber „Andersartige", eigentlich müsste ein Gesamtkonzept zur Förderung mitmenschlicher Toleranz entwickelt werden.
7. Einstellungen werden bereits in der frühesten Kindheit gelernt.
2. Änderungsstrategien
2.1. Informationsstrategien
Informationsstrategien werden in der deutscher Behindertenforschung ein hoher Stellenwert zugeschrieben, da man davon ausgeht, dass Nichtbehinderte zu wenig Wissen über Behinderte haben, und aufgrund dessen irrationale oder magische Vorstellungen entwickeln. Ein Beispiel für eine massenmediale Informations- und Aufklärungskampagne war das „Internationale Jahr der Behinderten 1981".
2.1.1. Das Vorverständnis von Einstellungserwerb und -änderung
In der Wissenschaft gibt es zwei populäre Annahmen, weshalb Informationsprogramme und Faktenvermittlung durchgreifende Einstellungsveränderungen bewirken sollen. Die erste Annahme geht davon aus, dass Vorurteile gelernt werden, allerdings nicht durch tatsächliche Erfahrungen mit dem Vorurteilsobjekt. Dies ist die These vom „Voraus-Urteil". Die zweite Annahme besagt , dass eine Einstellungen aus drei Komponenten besteht. Einer kognitiven, einer affektiven und einer Handlungskomponente. Ein Individuum bemüht sich um Übereinstimmung dieser drei Komponenten um eine einheitliche Reaktion auf das Einstellungsobjekt äußern zu können. Wenn nun eine der drei Komponenten - in diesem Fall die
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Arbeit zitieren:
Cathleen Buch, 2003, Möglichkeiten der Veränderung der sozialen Reaktion auf Menschen mit Behinderung, München, GRIN Verlag GmbH
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Einstellungen und Verhalten bezüglich Behinderten
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