2
0 Einleitung. 3
1 George Herbert Mead. 4
2 Entwicklung der Persönlichkeit. 4
2.1 Ausgangspunkt. 4
2.2 Identität als Produkt zweier Größen. 5
2.3 Identitätsbildung in der Kindheit. 6
2.3.1 Die Bedeutung der Sprache. 6
2.3.2 Die Bedeutung von Play und Game 7
2.4 Identitätsbildung im Jugend- und Erwachsenenalter 7
3 Weiterentwicklung und Kritik. 8
4 Schlusswort. 10
5 Literaturverzeichnis. 11
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3
0 Einleitung
“Der Ausdruck “Sozialisation” bezeichnet in sehr allgemeiner Weise das Hineinwachsen des Menschen in seine Gesellschaft, die Aneignung all der Kenntnisse und Fertigkeiten, der Wertmaßstäbe und Verhaltensregeln, die er braucht, um sich in der gesellschaftlichen Umwelt zurechtzufinden.” (Stromberger/Teichert 1992, S. 157)
Dabei soll der Mensch nicht nur soziokulturelle Werte und Erwartungen internalisieren, sondern auch seine Besonderheit, seine Individualität gegenüber seiner Umwelt erreichen und erhalten, kurz formuliert: er soll zu einer in der Gesellschaft handlungsfähigen, eigenständigen Persönlichkeit herangebildet werden (Hillmann 1994, S. 805).
In der Sozialisationsforschung werden verschiedene Theorien angewandt, so zum Beispiel die Rollentheorie, die Lerntheorie oder die Psychoanalyse. Sinn dieser Forschung ist es nicht nur, den Ablauf des Sozialisationsprozesses zu erschließen, sondern auch die Bedeutung der Einflüsse in den verschiedenen Phasen zu erörtern, um beispielsweise irreversible “Schäden” erklären zu können und gegebenenfalls diese zu verhindern (Hillmann 1994, S. 805).
Einen allgemeinen Überblick über alle Sozialisationstheorien zu geben, würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen, deshalb werde ich nur eine Theorie aufgreifen, um die Thematik der Sozialisation vorzustellen. Dabei habe ich mich für den Symbolischen Interaktionismus entschieden, weil sich diese Theorie auf den Mikrobereich bezieht und somit einen für mich leicht zugänglichen Charakter erhält. Außerdem berücksichtigt sie neben den gesellschaftlichen Aspekten der Sozialisation auch die individuelle Entwicklung, d.h. sie reduziert den Menschen nicht nur auf ein durch die Gesellschaft geformtes Wesen, sondern zieht psychologische Aspekte hinzu.
Diese Arbeit konzentriert sich vor allem auf die Theorie von George Herbert Mead, der wichtige Begriffe und die Gedanken für den Symbolischen Interaktionismus prägte. Diese sollen im Folgenden genannt und durch den Kontext erläutert werden.
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Arbeit zitieren:
Roswitha Fürst, 1999, Sozialisationstheorie des Symbolischen Interaktionismus, München, GRIN Verlag GmbH
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