Inhaltsverzeichnis
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Titelblatt I
Inhaltsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
1 Einleitung 1
2 Biographischer Hintergrund Wittnebens und Ursprünge
des Modells 2
3 Modell multidimensionaler Patientenorientierung 3
3.1 Schwerpunkte und besondere Ansätze des Modells 3
3.2 Deskription des Modells 5
3.2.1 Der Begriff "Patientenorientierung" 5
3.2.2 Ablauforientierung 5
3.2.3 Verrichtungsorientierung 5
3.2.4 Symptomorientierung 6
3.2.5 Krankheitsorientierung 6
3.2.6 Verhaltensorientierung 7
3.2.7 Handlungsorientierung 8
3.2.8 Kommunikations- und Interaktionsorientierung 9
4 Vermittlung von Patientenorientierung in der
theoretischen Ausbildung 10
4.1 Pflegedidaktische Ansätze 10
4.2 Pflegedidaktik in Anlehnung an Klafki 10
4.3 Erforderliche Kompetenzen und Schülerorientierung 11
4.4 Schwerpunktsetzung in der theoretischen Ausbildung. 12
5 Kritische Ansätze 13
5.1 Das Menschenbild nach Wittneben 13
5.2 Stufenaufbau des Modells 14
6 Schlussbetrachtung 15
Quellenverzeichnis 17
Wittnebens Modell der multidimensionalen Patientenorientierung II
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung bzw. beziehungsweise etc. et cetera Dr. phil. Doktor der Philosophie f. folgende ff. fortfolgende GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung Hrsg. Herausgeber http hypertext transfer tool M. A. Magister Prof. Professor S. Seite vgl. vergleiche www world wide web
Wittnebens Modell der multidimensionalen Patientenorientierung III
Abbildung 1: Ursprüngliches heuristisches Modell der multidimensionalen Patientenorientierung ..................................................................... 3
Abbildung 2: Modifiziertes Modell der multidimensionalen
1 Einleitung
Die Pflege in heutiger Zeit wird häufig auf Grund der Problemstellungen des Personalmangels, der Arbeitsüberlastung und einer nicht angemessenen Vergütung diskutiert. Weitere Mängel wie eine unzureichende Aus- und Weiterbildung stehen nur selten im Fokus der Öffentlichkeit. Um diesen Unzulänglichkeiten entgegenzuwirken, sind Modelle notwendig, welche sich intensiv mit dieser Problematik auseinandersetzen und entsprechende Maßnahmen stützen können. Die Mehrzahl der Pflegemodelle und -theorien stammt aus den Vereinigten Staaten. Infolge der verspäteten Etablierung der Pflegewissenschaft in Deutschland weist die deutschsprachige Theoriebildung einen im internationalen Vergleich noch geringen Stellenwert auf. Dennoch gibt es in Deutsch-land einige bedeutsamen Pflegemodelle. Einen hohen Bekanntheitsgrad hat das von Karin Wittneben in ihrer 1991 veröffentlichten Dissertation entwickelte Modell der multidimensionalen Patientenorientierung erlangt.
Vor diesem Hintergrund soll dem interessierten Leser ein Einblick in das Stufenmodell der multidimensionalen Patientenorientierung gewährt werden. Er soll deren Aufbau sowie den Bezug zur Pflegedidaktik erkennen. Die Zielsetzung besteht zudem darin, Anwendungsmöglichkeiten für die Umsetzung in der Praxis zu schaffen. Durch kritische Ansätze im weiteren Verlauf der Arbeit möchte die Verfasserin aufzeigen, dass es keinesfalls ein standardisiertes Modell für die Anwendung in der Praxis gibt. Vielmehr soll deutlich gemacht werden, dass eine individuelle Anpassung an die jeweilige Situation und zeitlich bedingte Veränderungen notwendig sind.
Um dies zu erreichen, beschreibt der erste Teil der Arbeit zunächst den Lebensweg Wittnebens und die Entwicklung des Modells. Im weiteren Verlauf werden dann Schwerpunkte sowie die einzelnen Ebenen dargelegt. Nach diesem Überblick werden pflegedidaktische Ansätze vorgestellt, um so das Verständnis von Patientenorientierung bestmöglich zu vermitteln. Der Fokus liegt hierbei zum einen auf der Patientenorientierung und zum anderen auf der schülerorientierten Umsetzungsstrategie in der Ausbildung. Das Verständnis des Menschenbildes nach Wittneben sowie das Ordnungsmuster der verschiedenen Stufen bilden den Hauptansatz der kritischen Betrachtung. Das abschließende Resümee bietet dem Leser Denkanstöße sowie einen kurzen Ausblick. Es wurde in der vorliegenden Hausarbeit auf Grund des begrenzten Umfanges bewusst darauf verzichtet, einen Bezug zur praktischen Ausbildung herzustellen und alle aufge-
Wittnebens Modell der multidimensionalen Patientenorientierung 1
führten Kompetenzen zu erläutern. Um der besseren Lesbarkeit willen wird in diesem Text für Personenbezeichnungen überwiegend die männliche Form gewählt.
2 Biographischer Hintergrund Wittnebens und Ursprünge des Modells
Prof. Dr. phil. Karin Wittneben, M. A., absolvierte ihre Ausbildung zur Krankenschwester sowohl in Deutschland (Hamburg) als auch in England (London). Dadurch wurde sie frühzeitig mit der Pflegewissenschaft im anglophonen Raum konfrontiert und setzte sich mit ihr auseinander. Es schlossen sich Tätigkeiten als Kranken-, Stabs- und Oberschwester in deutschen und englischen Krankenhäusern an. Nach Abschluss einer Weiterbildung zur Lehrerin für Pflegeberufe in Heidelberg übernahm Wittneben über einen längeren Zeitraum die Lehrtätigkeit an einer Krankenpflegeschule. Ihren Erfahrungshorizont erweiterte sie im Anschluss mit einem Studium der Erziehungswissenschaft, Soziologie, Psychologie und Pflegewissenschaft an den Universitäten Hannover und Wisconsin-Madison, USA (M. A.). Wittneben legte ihre Promotion zur Dr. phil. an der Universität in Hannover ab und engagierte sich ab 1993 als Professorin für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Hierbei nahm die Berufspädagogik mit Schwerpunkt Didaktik der beruflichen Fachrichtung Gesundheit eine zentrale Stellung ein. Im selben Jahr beschäftigte sie sich noch mit der Planung eines Lehrstudiengangs. Seit ihrer Emeritierung im Jahre 2000 nutzt Wittneben ihre Zeit, um sich didaktischen Fragen der Pflegebildung zu widmen (vgl. Stemmer 2003, S. 6). Wittnebens Zielsetzung im Rahmen ihrer Dissertation lag bei der Entwicklung einer Pflegedidaktik, welche die Ansprüche einer patientenorientierten Pflegewissenschaft und einer schülerorientierten Unterrichtswissenschaft beinhalten soll. Entsprechend suchte sie nach einem wissenschaftsorientierten Pflegebegriff und entwickelte, aus einer fachdidaktischen Sichtweise heraus, das Modell der multidimensionalen Patienten-orientierung, welches nicht nur der Umsetzung einer patientenorientierten Pflege dienen soll, sondern ebenso einer schülerorientierten beruflichen Ausbildung und einer Persönlichkeitsentwicklung künftiger Fachkräfte der Krankenpflege (vgl. Wittneben 1994, S. 25 f.). Wittneben möchte mit ihrem Modell einen Beitrag zur Humanisierung der Gesellschaft leisten, da dieser Prozess mit der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der Krankenpflege fest verflochten ist (vgl. Wittneben 2003, S. 1). Überdies besteht auch das Interesse der Pflegetheoretikerin in der Entwicklung einer eigenständigen Position Wittnebens Modell der multidimensionalen Patientenorientierung 2
Arbeit zitieren:
Johanna Stocker, 2009, Wittnebens Modell der multidimensionalen Patientenorientierung, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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Johanna Stocker's Text Wittnebens Modell der multidimensionalen Patientenorientierung ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
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