-I-
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
II
Abkürzungsverzeichnis
III
1 Problemstellung
1
2 Verrechnungspreise
2
2.1 Funktionen von Verrechnungspreisen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2
2.2 Arten von Verrechnungspreisen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3
2.3 Verrechnungspreise in der Praxis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
5
3 Verrechnungspreise im Krankenhaus
6
3.1 Organisationaler Hintergrund . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7
3.1.1 Arbeitsteilung und Spezialisierung . . . . . . . . . . . . . . . .
7
3.1.2 Prot-Center-Strukturen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
7
3.1.3 Geld- und Leistungsströme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
8
3.2 Ausgestaltung von Verrechnungspreisen . . . . . . . . . . . . . . . . .
8
3.2.1 Trennung von Personal- und Sachkosten . . . . . . . . . . . . 10
3.2.2 Verrechnunspreise auf Grundlage der KLR . . . . . . . . . . . 11
3.2.3 Verrechnungspreise auf Grundlage der InEK-Daten . . . . . . 12
4 Fazit und kritische Bewertung
14
A Anhang
i
Literaturverzeichnis
ii
stud. oec. Jonas van der Ham
-II-
Abbildungsverzeichnis
3.1 Grundstruktur der Verrechnung von DRG-Erlösen . . . . . . . . . . .
9
stud. oec. Jonas van der Ham
-III-
Abkürzungsverzeichnis
Au. . . . . . . . . . . . . . . Auage
bzw. . . . . . . . . . . . . . . beziehungsweise
d.h. . . . . . . . . . . . . . . . das heiÿt
DRG . . . . . . . . . . . . . . Diagnosis Related Groups
etc. . . . . . . . . . . . . . . . et cetera
G-DRG . . . . . . . . . . . German Diagnosis Related Groups
ggf. . . . . . . . . . . . . . . . gegebenenfalls
ggü. . . . . . . . . . . . . . . . gegenüber
i.d.R. . . . . . . . . . . . . . . in der Regel
InEK . . . . . . . . . . . . . . Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus GmbH
inkl. . . . . . . . . . . . . . . . inklusive
Jg. . . . . . . . . . . . . . . . . Jahrgang
KLR . . . . . . . . . . . . . . Kosten- und Leistungsrechnung
lt. . . . . . . . . . . . . . . . . . laut
o.a. . . . . . . . . . . . . . . . oder andere
OP . . . . . . . . . . . . . . . . Operation
sog. . . . . . . . . . . . . . . . sogenannte
u.a. . . . . . . . . . . . . . . . unter anderem/anderen
vgl. . . . . . . . . . . . . . . . vergleiche
z.B. . . . . . . . . . . . . . . . zum Beispiel
zzgl. . . . . . . . . . . . . . . . zuzüglich
stud. oec. Jonas van der Ham
-1-
1 Problemstellung
Vor dem Hintergrund der schrittweisen Umstellung der Betriebskostennanzierung
deutscher Krankenhäuser von einem Kostenerstattungssystem hin zu einem System
fallpauschalierter Endgelte
1
, rückt der Einsatz betriebswirtschaftlicher Instrumente
zunehmend in den Fokus der Krankenhaus-Verantwortlichen. Das G-DRG-System
fördert Ezienzsteigerungen innerhalb der Krankenhausprozesse und trägt in er-
heblichem Maÿe zur Kosten- und Erlöstransparenz der Häuser bei. Hinzu kommt,
dass es heute jedem Haus möglich ist, anhand eines Benchmarking mit den veröf-
fentlichten Daten des InEK
2
seine Position im Markt zu bestimmen.
3
Über kurz
oder lang werden unwirtschaftlich handelnde Häuser vom Markt verdrängt oder
von aufstrebenden privaten Klinikketten übernommen. Daher ist es überlebensnot-
wendig, gegebene Ezienzsteigerungspotentiale aufzudecken und auszuschöpfen, um
sich langfristig am Markt behaupten zu können.
Ein Ansatzpunkt in diesem Zusammenhang ist die richtige Ausgestaltung von Ver-
rechnungspreisen (VP). Werden diese richtig kalkuliert, ist es möglich die Prozesse
erheblich ezienter zu gestalten und den Mitarbeitern Anreize zu setzen, ihr Han-
deln wirtschaftlich auszurichten.
Diese Seminararbeit betrachtet vor dem Hintergrund des G-DRG-Systems und un-
ter den speziellen Gegebenheiten in den Krankenhäusern die Möglichkeiten, VP
wirtschaftlich sinnvoll auszugestalten und einzusetzen. Ein besonderes Gewicht fällt
dabei auf die Betrachtung der Verwendung der InEK-Daten zur Ausgestaltung der
VP. Es kann gezeigt werden, dass ein allzu leichtfertiger Umgang mit den Daten
selten zielführend ist, ja sogar wirtschaftlich äuÿerst riskant sein kann.
1
den German Diagnosis Related Groups (G-DRGs).
2
Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus.
3
Zum Umgang mit InEK-Daten vgl. [Siebers et al. 2008].
stud. oec. Jonas van der Ham
-2-
2 Verrechnungspreise
Das betriebswirtschaftliche Instrument des VP bietet dem Management die Möglich-
keit, bei dezentral strukturierten Unternehmen, koordinierend auf die Verantwort-
lichen der einzelnen Teilbereiche einzuwirken. Voraussetzung für die Nutzung von
VP ist, dass die Unternehmensbereiche funktional oder divisional gegliedert und mit
eigenen Entscheidungskompetenzen ausgestattet sind.
4
Die Idee von VP liegt darin,
innerhalb des Unternehmens zwischen den einzelnen Teilbereichen eine Art Markt
zu etablieren, um die wirtschaftlichen Vorteile bekannter Marktmechanismen aus-
nutzen zu können. VP sind somit deniert als "(...) innerbetriebliche Wertansätze
für Leistungen wie z.B. Produkte, Zwischenprodukte oder Dientleistungen, die von
anderen, rechnerisch abgegrenzten Unternehmensbereichen bezogen werden."
5
2.1 Funktionen von Verrechnungspreisen
Die Literatur unterscheidet verschiedenste Funktionen von VP, von denen stellver-
tretend die Erfolgsermittlungs- und die Koordinations- und Lenkungsfunktion als
die zwei wichtigsten vorgestellt werden sollen:
6
Erfolgsermittlungsfunktion
Mit Hilfe von VP können Güter und Leistungen bewertet werden, die von einem
Unternehmensbereich an einen anderen geliefert werden; dadurch wird ermöglicht,
4
Vgl. [Küpper 2008, S. 427].
5
[Ewert und Wagenhofer 2008, S. 573].
6
Für weitere Funktionen vgl. z.B. die Synopse der VP in [Scherz 1998, S. 116 f.].
stud. oec. Jonas van der Ham
0 Kommentare