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Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis 3
Abbildungsverzeichnis 4
Tabellenverzeichnis 5
Abgrenzung der Themenstellung 6
1 Epidemiologie 7
1.1 Aufgaben der Epidemiologie in der Onkologie 7
1.2 Entstehung von Krebserkrankungen 7
1.3 Risikofaktoren für die Krebsentstehung 8
1.3.1 Unbeeinflussbare Risikofaktoren 8
1.3.2 Beeinflussbare/ vermeidbare Risikofaktoren 9
1.4 Inzidenz 12
1.5 Überlebensraten 15
1.6 Mortalität 17
1.7 Krankheitsfolgen 17
1.8 Situation der Betroffenen 19
1.9 Prävention in der Onkologie 20
2 Die Palliativstation 21
2.1 Definitionen und Begriffserklärungen 22
2.1.1 Palliative Care 22
2.1.2 Palliativmedizin 23
2.1.3 Palliativpflege 24
2.1.4 Palliative Therapie 25
2.2 Statistische Kennzahlen von Palliativstationen 26
2.3 Was unterscheidet Palliativstationen von anderen Stationen im
Krankenhaus ? 27
2.3.1 Räumliche und personelle Voraussetzungen 27
2.3.2 Multiprofessionelles und interdisziplinäres Team 28
2.3.3 Aufnahmekriterien 29
3 Zusammenfassung und Ausblick für die Pflege 30
Literaturverzeichnis 32
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Abkürzungsverzeichnis
AOK Allgemeine Ortskrankenkassen
BÄK Bundesärztekammer
BRD Bundesrepublik Deutschland
CUP engl.: cancer of unknown primary; Krebs bei unbekanntem Primär-tumor
DGP Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin
DRG engl.: diagnosis related groups; diagnosebezogene Fallgruppen
GBE Gesundheitsberichterstattung des Bundes
GdB Grad der Behinderung
GKV Gesetzliche Krankenversicherung
KrPflG Krankenpflegegesetz
OPS Operationen- und Prozedurenschlüssel
RKI Robert Koch Institut
vgl. vergleiche
WHO World Health Organization (Weltgesundheitsorganisation)
ZNS Zentrales Nervensystem
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Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Lungenkrebs und Zigarettenkonsum ……………………… 9
Abbildung 9: Vorkommen der Krebsarten vom 15.01.- 11.09.2007
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Tabellenverzeichnis
Tabelle 5: Gründe für eine stationäre Aufnahme ……………………………. 27
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Abgrenzung der Themenstellung
Die Diagnose Krebs erhalten jährlich rund 436.000 Menschen in Deutschland (vgl. RKI, GEKID 2008:12). Bislang können nur etwa 45% dieser Menschen durch operative, strahlen- und/ oder chemotherapeutische Behandlungen geheilt werden. Folglich gelten 55% aller an Krebs erkrankten Menschen als nicht heilbar (vgl. KLASCHIK, NAUCK 1996: 17). Diese Erkrankten bilden die größte Patientengruppe in der Palliativmedizin.
Der erste Teil dieser Arbeit befasst sich mit einem Einblick in das Themengebiet der Epidemiologie von Krebserkrankungen und beschreibt Risiko-faktoren für deren Entstehung. Nach einem Überblick über die Inzidenz, Überlebensraten und Mortalität der häufigsten Krebserkrankungen in der BRD werden die individuellen Krankheitsfolgen für die Betroffenen, ihr soziales Umfeld und die Gesellschaft beschrieben.
Im zweiten Teil der Arbeit wird die Palliativstation als eine Möglichkeit zur Versorgung schwerstkranker und sterbender Krebspatienten 1 vorgestellt. Auf einer Palliativstation werden neben Patienten mit onkologischen Erkrankungen auch Patienten mit AIDS, chronisch progredienten neurologischen und internistischen oder geriatrischen Krankheitsbildern betreut. Die vorliegende Arbeit bezieht sich allerdings nur die onkologischen Patienten. Das Palliative Care-Konzept zeigt, dass in einer Lebens- und Krankheitsphase, in der medizinisch keine Heilung mehr erreicht werden kann, doch eine Möglichkeit besteht, die verbleibende Lebenszeit des Erkrankten auf die bestmöglicher Lebensqualität auszurichten.
Abschließend folgt nach einer kurzen Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte der Arbeit ein Ausblick über Herausforderungen an die Pflege, die auf-grund der Zunahme der Zahl von Krebskranken entstehen werden.
1 Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird in der vorliegenden Arbeit nur die männliche Form der Anrede verwendet; die weibliche Form ist ausdrücklich mit eingeschlossen.
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1 Epidemiologie
Die Epidemiologie ist „die quantitative Erforschung der Verteilung und der Determinanten (Risikofaktoren) von Krankheiten (oder allgemeiner gefaßt [!] von Gesundheitszuständen) in Bevölkerungen und die Anwendung der Erkenntnisse auf die Kontrolle (Prävention und Behandlung) von Krankheiten.“ (SCHWARTZ et al. 1998: 285)
1.1 Aufgaben der Epidemiologie in der Onkologie
Die Erfassung der Krebshäufigkeit, der Krebssterblichkeit und den Risikofaktoren für die Krebsentstehung sind die Aufgabengebiete der Epidemiologie in der Onkologie. Als Datenquelle dient die Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes, in der die Todesursachen nach Diagnosen aufgeschlüsselt anonym dokumentiert werden. Sie ist die Hauptdatenquelle für die Erfassung der Krebssterblichkeit. Weitere wichtige Daten liefern die nationalen Krebsregister. Sie liefern neben Informationen zur Mortalität auch Informationen zur Inzidenz von Krebserkrankungen (vgl. MARGULIES et al. 2006: 32f.).
1.2 Entstehung von Krebserkrankungen
Die Entstehung von Krebs beruht meist nicht auf einer einzigen Ursache, sondern ist ein multifaktorielles Geschehen. Unterschiedliche Belastungen wirken im Laufe eines Lebens in vielfältiger Weise zusammen, so dass die Festlegung auf eine vermutete Ursache nur selten möglich ist (vgl. RKI, GEKID 2008: 17f.). Krebs entsteht, wenn Zellen ihr Wachstum nicht mehr kontrollieren können. Störungen der Wachstumskontrolle können auf einer gestörten Zellteilung oder Zellvermehrung (Proliferation), einer gestörten Spezialisierung oder Ausreifung der Zelle (Differenzierung) oder auf einem gestörten Zelltod (Apoptose) beruhen (vgl. MARGULIES et al. 2006:4).
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1.3 Risikofaktoren für die Krebsentstehung
Faktoren, die die Entstehung bestimmter Erkrankungen beeinflussen, werden als Risikofaktoren bezeichnet. Die Entstehung eines bösartigen Tumors ist durch ein komplexes Zusammenspiel diverser Faktoren bedingt. Diese Faktoren können sowohl exogen (z.B. Umweltfaktoren) als auch endogen (z.B. genetisch, hormonell, immunologisch, etc.) sein (vgl. SCHWARTZ et al. 1998: 453). MARGULIES et al. (2006: 36) unterscheiden die Risikofaktoren zwischen unbeeinflussbaren und beeinflussbaren (und oft auch vermeidbaren) Risiken. Allerdings können Risikofaktoren nicht immer eindeutig der einen oder anderen Gruppe zugeordnet werden: eine übermäßige Sonnenexposition als Risikofaktor für die Entstehung bösartiger Hautveränderungen kann entweder umwelt- oder verhaltensbedingt sein.
1.3.1 Unbeeinflussbare Risikofaktoren
Alter
Krebserkrankungen können in jedem Alter auftreten; allerdings haben alte Menschen das größte Risiko, an einem malignen Tumor zu erkranken. Zwischen der Exposition gegenüber einem Karzinogen und dem Ausbruch der Erkrankung liegen meist mehrere Jahre; daher sind ältere Menschen zwangsläufig häufiger von Krebserkrankungen betroffen als jüngere. Eine Ausnahme bilden hier nur die Kleinkinder: in den ersten fünf Lebensjahren ist für sie das Krebsrisiko relativ hoch, was durch die häufig im Kleinkindalter auftretenden Leukämien bedingt ist (vgl. MARGULIES et al. 2006: 37f.).
Geschlecht
Die Krebshäufigkeit vieler Tumorerkrankungen weist auch abhängig vom Geschlecht ein ungleiches Verteilungsmuster auf. Jungen unter 10 Jahren erkranken häufiger an Krebs als Mädchen gleichen Alters. Im Alter zwischen 20 und 60 Jahren erkranken mehr Frauen als Männer an Krebs und ab dem 60. Lebensjahr überschreitet die Erkrankungswahrscheinlichkeit der Männer die der Frauen. Bei Männern und Frauen ist die Verteilung der Krebshäufigkeit auf die verschiedenen Organe unterschiedlich. In Deutschland führt der Lungenkrebs bei Män- nern die Liste der Krebsneuerkrankungen an, bei der Frau ist es der Brustkrebs.
Arbeit zitieren:
Martina Elser, 2009, Zur Epidemiologie von Krebserkrankungen und zur Versorgungssituation von schwerstkranken und sterbenden Krebspatienten auf einer Palliativstation, München, GRIN Verlag GmbH
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Martina Elser's Text Zur Epidemiologie von Krebserkrankungen und zur Versorgungssituation von schwerstkranken und sterbenden Krebspatienten auf einer Palliativstation ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
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