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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung. 3
2. Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und Benachteiligung von Frauen. 3
2.1. Die Theorie sozialer Ungleichheit. 4
2.2. Benachteiligung durch die Familienarbeit. 5
2.3. Die Lage der berufstätigen Frau. 6
2.3.1. Benachteiligung in der Berufswelt. 6
2.3.2. Teilzeitarbeit - Frauenarbeit. 8
3. Benachteiligung im System sozialer
Sicherung. 8
4. Die Auswirkung der Frauenarbeit auf die volkswirtschaftliche
Gesamtrechnung. 9
5. Schlußfolgerungen. 10
Literaturverzeichnis. 11
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1. Einleitung
Trotz der gesetzlich vorgeschriebenen Gleichberechtigung sind immer noch viele Frauen in unserer Gesellschaft benachteiligt. So liegt das Einkommen berufstätiger Frauen im Durchschnitt um ein Drittel niedriger als das ihrer männlichen Kollegen. Ein großer Teil der weiblichen Angestellten und mehr noch der Arbeiterinnen liegt in den unteren Einkommensgruppen. Je höher der Rang auf der Stufenleiter der Berufe und Ämter, um so weniger Frauen sind dort anzutreffen: Professorinnen, Ministerinnen, Chefärztinnen, Chefredakteurinnen oder Unternehmensleiterinnen sind selten. Auch die ungleiche Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau in der Familie benachteiligt meist die Frau. Wenn sie berufstätig ist, hat sie zum größten Teil die Mehrfachbelastung durch Erwerbsarbeit, Hausarbeit und Kindererziehung zu tragen.
In der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich zunächst mit der Lebenslage von Frauen in unserer Gesellschaft, die nur vor dem Hintergrund der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung und ihren Theorien zu verstehen ist. Dabei wird anhand neueren Datenmaterials aufgezeigt, welche Nachteile Frauen aufgrund dieser Arbeitsteilung erfahren. Der nächste wichtige Aspekt in meiner Arbeit sind die Probleme und nachteiligen Folgen, die durch eine Berufstätigkeit der Frau entstehen, sowie die Auswirkungen der Hausarbeit auf die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung.
2. Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und die
Benachteiligung von Frauen
Nach Beck-Gernsheims Theorie der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung seien moderne Industriegesellschaften durch eine besondere Art der Arbeitsteilung gekennzeichnet, die in 19. Jahrhundert entstand und in ihren Grundzügen heute noch Gültigkeit besitzt: Die Arbeitsteilung zwischen Beruf und Familie, wobei berufliche Arbeit primär dem Mann, private Familienarbeit primär der Frau zugewiesen wurde. (Vgl. SEUBERT, 1993, S.5) Die zugewiesenen Arbeitsbereiche stehen sich aber nicht gleichwertig gegenüber, so weist jener der Frau zahlreiche Benachteiligungen und Beschränkungen auf, die im Folgenden (Kapitel 2.2.) erläutert werden sollen.
Es sei kurz erwähnt, daß die Geschichte der Frauenarbeit über weite strecken als eine Geschichte der Hausfrauisierung von Frauenarbeit geschrieben werden kann, wobei unter „Hausfrauisierung“ die Tendenz zu verstehen ist, Frauen als abhängige, im Haus lebende
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Arbeit zitieren:
Kathrin Mössler, 2003, Die Frau - zwischen Berufs- und Hausarbeit, München, GRIN Verlag GmbH
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