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INHALTSVERZEICHNIS SEITE
1. EINLEITUNG 4
2. BEGRIFFE
2.1 Das menschliche Wohnen 5
2.2 Der Begriff der Stadt
2.3 Akteure auf dem Wohnungsmarkt 7
3. WOHNEN IM WANDEL
3.1 Haushaltsformen
3.2 Veränderungen durch Mobilität 8
3.3 Veränderungen der Arbeitswelt 9
4. AKTUELLE ENTWICKLUNGEN 10
4.1 Suburbanisierung
4.2 Gentrification 11
5. PLANUNGSKONZEPTE 14
5.1 Nachhaltige Stadtentwicklung
5.2 Nutzungsmischung 15
6. SANIERUNG UND GENTRIFICATION IN DER KÖLNER SÜDSTADT 16
7. RESÜMEE 17
8. SUMMARY 18
9. LITERATURVERZEICHNIS 19
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ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS SEITE
Abb. 1: Haushaltsgrößen im früheren Bundesgebiet (in Prozent der Haushalte) 8
Abb. 2: Das Wachstum der Stadtfläche in Abhängigkeit vom öffentlichen Personennahverkehr 9
Tab. 1: Städtetypen nach Einwohnerzahl 6
Tab. 2: Großstadtdefinitionen in der Neuzeit 6
Tab. 3: Spannweite der Untergrenze der Einwohnerzahl städtischer Siedlungen in ausgewählten Staaten der Erde 6
Tab. 4: Phasen der Gentrification von Wohnvierteln 12
Tab. 5: Städtebauliche Strategien 15
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1. Einleitung
Wohnen ist ein zentraler Aspekt des menschlichen Daseins. Egal ob in einer Vorortvilla, einer Plattenbauwohnung oder einem Reihenhaus, jeder Mensch wohnt. Mit der Zunahme des nicht-agrarischen Teils der Bevölkerung, besonders in industrialisierten Ländern, kommt dem Thema dieser Arbeit - Wohnen in der Stadtaus bevölkerungsgeographischer Sicht eine besondere Bedeutung zu (Vgl. Hofmeister 1994, S. 7).
Die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Stadt ist interdisziplinär. Neben stadtgeographischen sind auch städtebauliche, stadtgeschichtliche und
stadtsoziologische Aspekte interessant und relevant. Diesem Umstand v ersucht diese Arbeit gerecht zu werden, in dem sie um eine ganzheitliche Herangehensweise bemüht ist.
Literatur zum Thema besteht in Hülle und Fülle, wobei die besondere Problematik in der Auswahl relevanter Publikationen besteht. Diese Arbeit wird sich hauptsächlich auf stadtgeographische Standardwerke, die Zeitschrift „Informationen zur Raumentwicklung“ sowie auf renommierte stadtsoziologische Publikationen zum Thema Wohnen beziehen.
Zunächst werden Begriffe, die zum Verständnis der Thematik grundlegend sind, erklärt. Was bedeutet überhaupt Wohnen? Gibt es eine einheitliche Stadtdefinition? Im Anschluss daran werden Veränderungen, die besonders seit Beginn des 20. Jahrhunderts das Wohnen beeinflusst haben, erläutert. Wie stark haben neue Verkehrstechnologien und Verlagerungen von Arbeitsplätzen das Wohnen in der Stadt verändert?
Ausgehend von diesen Erläuterungen werden zwei makrostrukturelle Phänomene in der Stadtentwicklung dargestellt. Zum einen die Suburbanisierung und zum anderen die Gentrification. Schließlich werden Planungskonzepte vorgestellt, deren Ziel es ist, negativen Stadtentwicklungen entgegenzuwirken und die Wohnqualität zu erhöhen. Hieran wird sich die Beschreibung eines Fallbeispiels aus der städtischen Praxis anschließen. Den Abschluss dieser Arbeit bildet ein Resümee der Autoren.
2. Begriffe
Um sich mit dem Thema „Wohnen in der Stadt“ zu beschäftigen ist es unerlässlich, die wesentlichen Begriffe, zu erläutern. Außer den beiden im Titel verwendeten
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Begriffe „Wohnen“ und „Stadt“ werden a uch der Wohnungsmarkt und dessen Akteure im Folgenden beschrieben.
2.1 Das menschliche Wohnen
Tiere und Pflanzen wohnen nicht, sie „leben im allgemeinen in ihrem natürlichen Lebensraum“ (Friedman 1985, S. 9). Wohnen ist also etwas, was dem Menschen vorbehalten ist und in einer selbstgestalteten Umgebung stattfindet. Für die meisten Menschen ist Wohnen etwas Selbstverständliches. Es ist der Prozess, dem er neben seiner Erwerbsarbeit nachgeht. Man wohnt also, indem man kocht, isst oder schläft. Die Wohnung ist der räumliche Bereich, in dem Wohnen stattfindet. Dort bewahrt der Mensch auch sein persönliches Hab und Gut sicher auf. Sie ist jedoch mehr als eine reine Versorgungs-, Schlaf- und Lagerstätte. Zum Beispiel ist die Wohnung auch der Ort, an dem man dessen Bewohner persönlich, schriftlich oder telefonisch antreffen kann. Darüber hinaus ist sie für Familienmitglieder oder sonst zusammenlebende Personen eine gemeinsame Anlaufstelle, an der man sich begegnet. Aber vor allem sind die eigenen vier Wände ein Ort der Privatsphäre, also die Abtrennung und der Schutz vor der Öffentlichkeit, und sie sind ein Ort, den man nach seinen individuellen Ideen, seinem persönlichen Geschmack und dem sozialen Status einrichten kann (Vgl. Häußermann et al 1996, S.14).
2.2 Der Begriff der Stadt
Im Mittelalter wurde vom Landesherren das Stadtrecht verliehen, welches einer Siedlung bestimmte Privilegien zuteilte, die nur Städten vorbehalten waren. Heute sind die rechtlichen Unterschiede zwischen Städten und Gemeinden jedoch unbedeutend, es gibt lediglich noch kreisfreie Städte, welche die entsprechenden Verwaltungsfunktionen, die sonst vom Kreis übernommen werden, selbst übernehmen (Vgl. Heineberg 2000, S. 24).
Inzwischen definiert man Städte eher aufgrund ihrer Einwohnerzahl. Dabei lassen sich nicht nur Stadt und Nicht-Stadt unterscheiden, sondern es existieren auch Einwohnerschwellenwerte für bestimmte Stadtgrößen (Vgl. Tab. 1).
Einwohnerzahl (Heineberg 2000, S.
26)
Dabei ist jedoch zu beachten, dass sich Städte weder historisch noch international miteinander durch ihrer Einwohnerzahl vergleichen lassen. Heute werden Städte mit etwa 100.000 Einwohner als verhältnismäßig kleine Großstadt bezeichnet, im Mittelalter genügte jedoch bereits eine Einwohnerzahl von 15.000 damit eine Stadt eine sehr große Bedeutung hatte (Vgl. Tab. 2).
Ähnlich schwierig verläuft der internationale Vergleich, da zum Beispiel in Spanien und Norwegen „Agglomerationen“ mit 200 Einwohnern eine ähnliche städtische Bedeutung haben wie in Deutschland Landstädte mit 2000 Einwohnern, in Japan hingegen ist diese Bedeutung erst bei 50 000 Einwohnern erreicht (Vgl. Tab. 3).
Tab. 3: Spannweite der Untergrenze der Einwohnerzahl städtischer Siedlungen in
ausgewählten Staaten der Erde (Demographic Yearbook 1988) (zitiert nach
Lichtenberger 1998, S. 32)
Arbeit zitieren:
Amien Idries, 2002, Wohnen in der Stadt - Aktuelle Entwicklungen und Planungskonzepte, München, GRIN Verlag GmbH
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