1. EINLEITUNG. 3
2. BEDEUTUNG DER MITARBEITERFÜHRUNG UND HÄUFIGE FEHLER 3
Schlechtes Informationsverhalten 3
Einsame Entscheidungen. 4
Fehlende Mitwirkungsmöglichkeiten. 4
Mangelnde Gesprächs- und Diskussionsbereitschaft. 4
Kompetenzr äuberei. 4
Kommunikationsfehler. 4
3. UNTERSCHIEDLICHE VERHALTENSWEISEN VON VORGESETZTEN 4
Der nach Annerkennung strebende, überehrgeizige, fehlerlose und unentbehrliche
Vorgesetze........................................................................................................................... 5
Der Herrschertyp. 5
Der partnerschaftliche Vorgesetzte. 5
4. MAßNAHMEN ZUR GES TALTUNG EINES GUTEN BETRIEBSKLIMAS 5
5. DIE STELLENBESCHREIBUNG - EIN WICHTIGER ASPEKT EINER
ERFOLGREICHEN MENSCHENFÜHRUNG 8
6. ERFOLGREICHE GESPRÄCHSFÜHRUNG. 8
Gespr ächsfördernder Aspekt: personenzentrierte Gesprächsführung 9
Gespr ächsstörender Aspekt: Wahrnehmungsbeeinträchtigungen der Vorgesetzten 9
Gespr ächsführungstechniken 10
SCHLUSSBEMERKUNG 11
2
1. Einleitung
Im Laufe der letzten Jahre hat sich die Arbeitsmarktsituation zunehmend verschärft. Der ständige Leistungsdruck, Konkurrenzkampf und die ständige Finanzknappheit der öffentlichen Haushalte machen es vielen Unternehmen schwer, sich auf Dauer der ständig wachsenden Problematik anzupassen. Mitarbeiter werden entlassen, unrentable Dienste werden gestrichen, Organisationsstrukturen werden verändert. Jeder will so effektiv wie möglich arbeiten. Die Steigerung der Arbeitsproduktivität und die damit verbundene Kostensenkung sind Ziel jedes Unternehmens. Im Zuge dieser Entwicklung gewinnen die Themen „Kommunikation“, „erfolgreiche Gesprächsführung“, „Führung und Leitung“ immer mehr an Bedeutung.
Prof. Dr. Herbert Sabel (Prorektor der FH Wiesbaden, Arbeitsgebiete: Personalmanagement und Arbeitsrecht; Fachbuchautor) gibt in seinem Buch „Sprechen sie mit ihren Mitarbeitern!“ Tipps und Anregungen für Führungskräfte, informiert über häufige Fehler bei der Mitarbeiterführung und analysiert Verhaltensweisen von Vorgesetzten. Er fordert neben fachlichem Wissen Sozialkompetenz und vertritt die Meinung, dass ein erfolgreiches Unternehmen nur dann zu einem wird, wenn Mitarbeiter ihre Arbeit nicht nur als Pflicht sehen, wenn sie informiert sind, wenn sie Anerkennung bekommen und Selbstverantwortung und Eigeninitiative gefordert werden. In unserer Hausarbeit wollen wir auf einige Abschnitte dieses Buches eingehen. Die Ansichten des Autors sind uns Vorbild. Zum Schluss werden wir trotzdem einige kritische Bemerkungen machen.
2. Bedeutung der Mitarbeiterführung und häufige Fehler
Unter Führung versteht der Autor die Fähigkeit der Mitarbeiter entsprechend der Zielsetzung des Unternehmens in eine bestimmte Richtung zu weisen. Die Art und Weise wie Vorgesetzte ihre Führungsaufgaben wahrnehmen, bezeichnet er als Führungsstil. Zwischenmenschliche Beziehungen am Arbeitsplatz, sowohl zwischen den Mitarbeitern wie auch zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern, sind wichtige Bedingungen für ein gutes Arbeitsklima. Hier einige Fehler, die Führungskräfte unbedingt vermeiden sollte.
Schlechtes Informationsverhalten
Informieren heißt: melden, mitteilen, bekannt geben, in Kenntnis setzen, unterrichten, auf dem Laufenden halten, verständigen, aufklären.
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Auf Dauer schlecht informierte Mitarbeiter verlieren ihre Motivation und Kreativität. Sie werden denkfaul, unzufrieden und verweigern Verantwortung. Funktioniert die offizielle Information nicht, brodelt die Gerüchteküche umso mehr.
Einsame Entscheidungen
Missbraucht ein Vorgesetzter das alleinige Entscheidungsrecht für Machtzwecke, wirkt es sich eher nachteilig auf Mitarbeiter aus. Ohne Kenntnis von Zusammenhängen und dem Wozu und Warum, engagiert sich kaum jemand so wie es die Kosten- und Wettbewerbssituation erfordern.
Fehlende Mitwirkungsmöglichkeiten
Menschen werden immer selbstbewusster und wollen an Entscheidungs- und Lösungsstrategien mitwirken. Gibt ein Chef dazu nicht den nötigen Spielraum, wird die Bereitschaft zu Engagement und Eigeninitiative sinken.
Mangelnde Gesprächs- und Diskussionsbereitschaft
Viele Vorgesetzte sind der Meinung, dass zuviel Gespräche und Diskussionen mit Mitarbeitern zum Verlust ihrer Autorität führen könnten. Mitarbeiterbefragungen ergaben jedoch das Gegenteil. Das Miteinbeziehen der Mitarbeiter gibt diesen Vertrauen und Verantwortungsgefühl.
Kompetenzräuberei
Nur wer Verantwortung abgibt, bekommt auch selbstständig handelnde Mitarbeiter. Ständig „gut gemeinte Ratschläge“ und Anweisungen aus der „jahrelangen Erfahrung“ machen geistig träge und führen zur Entmündigung der Mitarbeiter.
Kommunikationsfehler
Zu den wirklich großen Kräfteraubenden Problemen bei der Mitarbeiterführung zählen die Verständigungsschwierigkeiten. Viele Chefs haben offensichtlich nie gelernt so mit dem Mitarbeiter zu reden, dass seine Verständigungsbereitschaft mobilisiert wird und nicht seine Abwehrbereitschaft. Zur inneren Kündigung des Mitarbeiters ist es dann oft nicht mehr weit.
3. Unterschiedliche Verhaltensweisen von Vorgesetzten
Auch Chefs sind nur Menschen und werden durch unterschiedliche Sozialisation und Umstände geprägt. So kommt es, dass unterschiedliche Führungsstile mitunter von Verhaltensweisen der Persönlichkeiten geprägt werden.
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Arbeit zitieren:
Reinhard Bracke, Regine Langer, 2003, Sprechen sie mit ihren Mitarbeitern!, München, GRIN Verlag GmbH
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