Inhaltsverzeichnis:
1. Begründer 3
2. Hauptthesen 3
3. Erklärung von Problemen 4
4. Grundlagen der Intervention 4
5. Vorgehen in der Beratung 6
6. Methoden der Intervention 7
7. Drei Arten der Einsicht 9
8. Vorgehen des Therapeuten 10
9. Therapeutische Haltungen 10
10. Beurteilung 12
11. Literaturverzeichnis 13
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1. Begründer: Albert Ellis, geb. 1913
Er studierte Ende der 30iger Jahre Psychologie und arbeitet dann in einer Praxis für Ehe und Sexualberatung. Nebenbei hatte er Lehraufträge an diversen Universitäten. Mitte der 50iger Jahre entwickelte er dann seine eigene Methode: RET Er war unzufrieden mit den traditionellen psychoanalytischen Psychotherapieansätzen. In den 60iger Jahren verbreitete sich diese Richtung.
Anfang bis Mitte der 70iger Jahre: Verbreitung in Europa. Deutsche Vertreter waren z.B. Theo Schelp und Lili Kemmler.
2. Hauptthesen:
1. Der Mensch ist ein rationales und zielorientiertes Wesen.
Ellis geht davon aus, dass Menschen eine starke biologische Tendenz zum Überleben haben. Zentrales Ziel von uns Menschen ist es, ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen. WICHTIG: Der Mensch kann sich bewusst dafür entscheiden. Zitat: „Jeder Mensch kann sein Schicksal aus eigener Kraft meistern.“ Die Grundlage dafür ist eine positive Lebenseinstellung und Selbstbejahung.
2. Der Mensch ist von Geburt an ein irrationales Wesen. (UMKEHRTHESE ZU 1) Ellis geht davon aus, dass wir eine Tendenz haben uns selbst zu schädigen. Wir schädigen uns durch so genannte irrationale Muster, die sich in Denken, Handeln und Fühlen äußern.
3. Menschliches Handeln lässt sich mit Hilfe des ABC - Modells erklären: A à Situation, Ereignis B à Gedanken, Kognitionen C à Emotionen und/ oder Verhalten (Konsequenzen)
Nicht die Ereignisse selbst, so Ellis, führen zu Problemen, sondern die dadurch ausgelösten Kognitionen.
Zitat: „Nicht die Dinge selbst beunruhigen den Menschen, sondern die Vorstellung von den Dingen.“
Das ABC - Modell ist das Grundprinzip des RET - Modells.
A: Situation/Ereignis à B: Gedankensystem (Annahmen, Einstellungen, Bewertungen) à C: Emotionen und/oder Verhalten
4. Es gibt rationale Kognitionen, die es dem Individuum ermöglichen, seine Ziele zu erreichen UND es gibt irrationale Kognitionen, die es einem Individuum unmöglich machen, seine Ziele erreichen zu können.
Demnach unterscheidet Ellis rational und irrational.
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5. Irrationale Kognitionen spielen bei der Entstehung von Emotionen zwar eine wichtige, aber nicht allein entscheidende Rolle.
Emotion, Kognition und Verhalten beeinflussen sich wechselseitig. à transaktionaler Charakter
3. Erklärung von Problemen:
Probleme werden durch irrationale Gedanken hervorgerufen und haben sich dann im Denken, Fühlen und Handeln manifestiert.
Irrational sind nach Ellis diejenigen Verhaltensmuster, die einen Menschen daran hindern, langfristig Ziele mit Nutzen zu erreichen.
Rational bezeichnet er alle Denkmuster und Handlungen eines Individuums in einer speziellen Situation, die zielführend sind.
4. Grundlagen der Intervention:
a) Ziel der Beratung: Das konkrete Ziel einer RAT Therapie ist es, gemeinsam mit einem Klienten ein neues System von Bewertungen, Einstellungen und Lebensregeln zu erarbeiten.
b) Ansatzpunkte der Beratung Zentrales Verfahren der RET:
Zu 1: Die Rationale Selbstanalyse vermittelt dem Klienten intellektuelle Einsicht in dem Zusammenhang zwischen seinen heißen Kognitionen und den daraus resultierenden emotionalen und verhaltensmäßigen Konsequenzen. A à aktuelles Ereignis B à irrationale Kognitionen C à Emotionen/Verhalten, Konsequenzen D à DISPUTATION (rationale Analyse) E à Zielfestlegung, Effekt Beispiel:
A: Auslöser: Kein Geschenk vom Freund zum Geburtstag bekommen B: Irrationale Kognitionen: Dem Partner bedeute ich nichts. Ich bin wertlos. C: Irrationale Konsequenz: Niedergeschlagenheit, Minderwertigkeitsgefühle D: DISPUTATION: „Hängt mein Wert vom Partner ab?“ „Gründe die ihn behinderten…?“ „Andere Partner möglich…?“
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Arbeit zitieren:
Sabine Neumann, 2002, Rational Emotive Therapie (RET) nach Ellis, München, GRIN Verlag GmbH
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