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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Die Filmemacher 3
3 Entstehung des Films 4
3.1 Änderungen vom Musical zur Verfilmung 4
3.2 Die Besetzung 5
3.3 Produktion und Rezeption 6
4 Vergleich: Romeo und Julia (Theaterstück) West Side Story (Musical Film) 7
5 Beispielszenen 8
5.1 Minute 10:45 14:40: Kampf zwischen den Jets und den Sharks 8
5.2 Minute: 54:00 59:00: Feuertreppen-Szene mit Tony und Maria 8
5.3 Minute 133:40 136:20: Tonys Tod 9
6 Schlussfolgerungen 10
Literaturverzeichnis 11
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1 Einleitung
Die Verfilmung des Musicals West Side Story entstand 1960. 1 Die Geschichte basiert auf Shakespeare Stück Romeo und Julia. Sie handelt von zwei Jugendlichen (Tony und Maria) aus rivalisierenden Gangs (den Jets und den Sharks), die sich ineinander verlieben, durch die Rivalität ihrer Gangs jedoch tragisch auseinander gerissen werden. Hauptverantwortlich für die Verfilmung waren der Regisseur und Produzent Robert Wise (1914-2005), der Choreograph und Co-Regisseur Jerome Robbins (1918-1998) sowie der Drehbuchautor Ernest Lehman (1915-2005).
2 Die Filmemacher
Robert Wise 2 war ein Hollywood-Regisseur, tätig von den 1930er bis in die 1990er Jahre, der mit verschiedenen Genres, wie Horror, Western, Drama, Musical arbeitete, deren Formmittel er gekonnt vermischte. Jerome Robbins 3 , ein Balletttänzer sowie zeitgenössischer Tänzer, der maßgeblich den Tanzstil des Broadways beeinflusste, hatte bereits in den 40er Jahren die ausschlaggebende Idee eines Musicals, basierend auf Shakespeares Romeo und Julia, entwickelt 4 . Er choreographierte und inszenierte alle Musik-, Tanz- und Kampfszenen des Films, wurde aber, nachdem 60 % der Filmbilder gedreht waren, aus finanziellen Gründen entlassen. Wise und Robbins wurden für West Side Story gemeinsam für ihre Regiearbeit unter anderem Oscar prämiert und Wise zusätzlich als Produzent für den besten Film. 5 Ernest Lehman 6 war ein renommierter Drehbuchautor Hollywoods, der vor allem durch sein Drehbuch North by Northwest für Alfred Hitchcock Berühmtheit erlangte. Lehman war derjenige, der das Musical in ein Drehbuch umarbeitete. Dies war keine leichte Aufgabe, denn das Ziel war es, einerseits so nah wie möglich am Musical zu bleiben, aber andererseits auch die Andersartigkeit des Mediums zu berücksichtigen.
1 Die folgende Einleitung stützt sich auf die „Original Lobby Brochure” in MGM Studios Inc. 2003, S. 153. 2 Die folgenden Darlegungen zu Robert Wise stützen sich auf die „Original Lobby Brochure” in MGM Studios Inc. 2003, S. 177.
3 Die folgenden Darlegungen zu Jerome Robbins stützen sich auf die „Original Lobby Brochure” in MGM Studios Inc. 2003, S. 178.
4 Vgl. die „Original Lobby Brochure” in MGM Studios Inc. 2003, S. 154.
5 Vgl. Gottlieb 2001.
6 Die folgenden Darlegungen zu Ernest Lehman stützen sich die „Original Lobby Brochure” in MGM Studios Inc. 2003, S. 179.
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3 Entstehung des Films
3.1 Änderungen vom Musical zur Verfilmung
Die Änderungen bei der Übertragung des Musicals in einen Film reduzierten die Filmemacher daher auf ein Minimum, dennoch wurden die folgenden Änderungen vorgenommen 7 :
1. Die Reihenfolge einiger Lieder wurde geändert, um eine stärkere Dramatik zu kreieren.
2. Einige Texte wurden geändert, vor allem jugendfrei gemacht, um einer Zensierung vorzubeugen.
3. Die Besetzung einiger Lieder weicht ab, da es grundsätzlich mehr Szenen mit weniger Personen gibt, was in einem Film durch Nah- und Großaufnahmen besser funktioniert als auf einer Bühne.
4. Manche der Lieder wurden verkürzt, weil man zu langen Gesangsszenen vermeiden wollte.
5. Für eine bessere Optik in den Gruppentanzszenen wurde jeder Gang jeweils ein Mitglied hinzugefügt.
6. Die Rollen der Mädchen kommen wesentlich weniger zur Geltung.
7 Die folgenden Darlegungen zu Änderungen vom Musical zur Verfilmung stützen sich auf die „Original Lobby
Brochure” in MGM Studios Inc. 2003, S. 156-160 und Gottlieb 2001.
Arbeit zitieren:
Theresa Hartig, 2008, Die Verfilmung des Musicals „West Side Story“, München, GRIN Verlag GmbH
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