I
Gliederung
Gliederung
Gliederung I
Abk ürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis VI
1 Einleitung 1
1.1 Ausgangslage und Handlungsbedarf 1
1.2 Problemstellung 2
1.3 Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit 3
2 Theoretische Grundlagen der Internationalisierungsstrategien 5
2.1 Markteintrittsstrategien 5
2.1.1 Die Formen des Markteintritts in ausländische Märkte 5
2.1.2 Export 7
2.1.3 Joint Venture 9
2.1.4 Auslandsniederlassung und der Betrieb 10
2.1.5 Ausländische Tochtergesellschaften 10
2.2 Zielmarktstrategien 11
2.2.1 Informationen über Zielmärkte 12
2.2.2 Marktpräsenzstrategien 12
2.2.3 Marktselektionsstrategien 13
2.2.4 Marktsegmentierungsstrategien 14
3 Situation auf dem chinesische Energiemarkt 15
3.1 Aktuelles chinesisches Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum 15
3.2 Energiereserven 16
3.3 Aktueller und zukünftiger chinesische Energiebedarf 19
3.4 Chinas Energiepolitik 22
II
Gliederung
4 Ausländische Investitionsstrategien chinesischer Energiekonzerne 25
4.1 Gesamtstrategische Überlegungen chinesischer Energiekonzerne 25
4.2 Ziel: Rohstoffsicherung 28
4.3 Ziel: Know-how-Transfer 29
4.4 Fallbeispiel: CNPC 31
4.4.1 Unternehmensprofil von CNPC 31
4.4.2 Ausländische Investitionen von CNPC 31
4.4.3 Ziele der Investitionsstrategien von CNPC 35
5 Fazit und Ausblick 36
Literaturverzeichnis 39
Abkürzungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung AG Aktiengesellschaft Aufl. Auflage BIP Bruttoinlandsprodukt bzw. beziehungsweise ca. circa CNOOC China National Offshore Oil Corporation CNPC China National Petroleum Corporation d. h. das heißt DNK Deutsches Nationales Komitee des Weltenergierates e.V. ebd. ebenda f. folgende Seite FDI Foreign direct investment ff. fortfolgende ggf. gegebenenfalls GIGA German Institute of Global and Area Studies GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung Hrsg. Herausgeber IEA International Energy Agency m³ Kubikmeter Mio. Million MW Megawatt Nr. Nummer o. V. ohne Verfasser PetroChina PetroChina Company Limited S. Seite Sinopec China Petroleum and Chemical Corporation t. Tonnen
Abkürzungsverzeichnis
USA United States of America US$ US dollar usw. und so weiter Vgl. vergleiche VR China Volksrepublik China WTO World Trade Organization www WorldWideWeb z. B. zum Beispiel
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Eine Systematisierung der Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategie im Stammland und im Gastland nach Meissner 6
Abbildung 2: Kohleverbrauch in China in den Jahren 1981 - 2005 18
Abbildung 3: Primärenergieverbrauch in China 2005 20
Abbildung 4: Im- und Export von Kohle in China in den Jahren 1990 - 2006 21
Abbildung 5: Direktinvestitionen chinesischer Unternehmen nach Sektoren im Jahre 2004 23
Abbildung 6: Chinas Top 10 der Ölimportländer 24
Abbildung 7: Logo CNPC 31
Abbildung 8: Atasu-Alashankou-Pipeline 33
Abbildung 9: Öl- und Gasfelder im Sudan 35
Tabellenverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Ölreserven in China im Jahre 2005 16
Tabelle 2: Gasreserven in China im Jahre 2005 17
Tabelle 3: Chinas Primärenergiebedarf (in Mio. Tonnen) 23
Tabelle 4: Aktivitäten chinesischer Erdölkonzerne in Afrika in den letzten Jahren 28
Einleitung
1 Einleitung
1.1 Aktualität der Thematik
„Das Geschichtsbuch der Rohstoffwirtschaft wird neu geschrieben und zwar von China“, war das einhellige Fazit auf dem BDI-Rohstoffkongress im März 2005. Aufgrund des stetig hohen Wirtschaftswachstums und dem damit einhergehenden Energiehunger Chinas, gilt dieses Zitat daher insbesondere für den Energiebereich. 1 Obwohl China zur Weltspitze der Energieressourcenbesitzer gehört, muss es bereits heute ca. 45 % seines Energiebedarfs durch Importe abdecken. Nach Einschätzungen internationaler Energieagenturen wird diese Quote bis zum Jahre 2030 auf 75 % ansteigen. Trotz der aktuellen Dominanz von Kohle innerhalb der chinesischen Stromerzeugung, wird China zur Deckung weiterer Energiesteigerungen vorrangig auf Öl und Gas zurückgreifen müssen. 2 Nachdem die Regierung Pekings Anfang / Mitte der 90er Jahre feststellte, das zum einen ihre Politik der autarken Energieversorgung nicht mehr ausreichen würde und zum anderen die Schere zwischen einer rapide ansteigenden Energienachfrage und den fehlenden Energievorräten im eigenen Land immer weiter auseinander klaffte 3 , musste sie sich die Frage stellen, welche Strategie sie zur Deckung des zu erwartenden Energiebedarfs verfolgen sollte.
Daher gab die chinesische Regierung Ende der 90er die Devise „Zou Chu Qu“ (Schwärmt aus!) an seine landeseigenen Energieunternnehmen aus. Seitdem ist bei chinesischen Energieunternehmen eine außerordentlich dynamische Entwicklung zur Sicherung neuer, ausländischer Energieressourcen zu beobachten. 4 Dabei profitierten anfänglich überwiegend Russland und der Nahe Osten. Da die chinesischen Staatsunternehmen dort jedoch wiederholt bei Bieterwettbewerben westlichen Energiekonzernen unterlagen, rückten in den vergangenen Jahren insbesondere die rohstoffreichen Länder Lateinamerikas und Afrikas in den Mittelpunkt des chinesischen Interesses. Darüber hinaus wurde über Joint Ventures und Mergers & Acquisitions mit westlichen Firmen auch versucht, technologisches Know-how, Marken und
1 Vgl. DNK, Energie für Deutschland, 2005, S. 5.
2 Vgl. Scholvin, S., Energiepolitik neuer regionaler Führungsmächte, 2007, S. 2.
3 Vgl. Umbach, F., Chinas Energiepolitik, 2001, S. 43.
4 Vgl. Umbach, F., Chinas Energiepolitik, 2001, S. 47.
Einleitung
Vertriebskanäle zu erwerben. 5
Dabei verfolgen die chinesischen Unternehmen, allen voran die drei staatseigenen Energiekonzerne CNPC, Sinopec und CNOOC, durch ihre
Internationalisierungsstrategien einen schrittweisen Aufstieg zu „Global Playern“.
1.2 Problemstellung
Trotz umfangreicher eigener fossiler Rohstoffvorkommen ist China seit 1996 zur ausreichenden Sicherung seiner Energieressourcen auf Rohölimporte angewiesen. Daher treten chinesische Energiekonzerne seit Ende der 90er Jahre nicht länger als neutrale Beobachter der weltweiten Energiepolitik auf, sondern betreiben über ihre Internationalisierungsstrategien eine Politik der nachhaltigen Sicherung von fossilen Energieträgern. Dabei stoßen sie wiederholt auf das Problem, dass sie innerhalb etablierter Energiemärkte, wie z.B. dem mittleren Osten, gegenüber wesentlichen Energiemultis wie Shell oder BP wiederholt ins Hintertreffen geraten sind.
Die Grundlage für dieses Problem ist zum einen, dass westliche Firmen einen jahrzehntelangen Vorsprung beim Aufbau von langfristigen Beziehungen sowie der Exploration und Produktion von Energieressourcen haben. Somit sind fast alle großen Gas- und Ölfelder ebenso wie die entsprechenden Transportpipelines in der Hand von westlichen Konzernen. 6 Zum anderen verfügen chinesischen Firmen bisher nur über eingeschränkte Erfahrungen bei der Führung von multikulturellen Strukturen und beim Aufbau internationaler Beziehungen. Darüber hinaus existierten gegenüber chinesischen Unternehmen in der Vergangenheit häufig aus verschiedensten Gründen politische Vorbehalte, wodurch manche Joint Ventures und Übernahmen misslangen. Als prominentestes Beispiel sei hier der vergebliche Versuch des staatlichen chinesischen Ölgiganten CNOOC genannt, das kalifornische Energieunternehmen Unocal im Jahre 2005 zu kaufen. 7
5 Vgl. Fuchs, H. J., Die China AG, 2007, S. 13
6 Vgl. Adolf, M., Chinas Hunger auf Energie, 2007, S. 128.
7 Vgl. Mayer, M., Warum Chinas „Energiehunger“ nicht zum „Krieg um Ressourcen“ führt, 2007, S. 69; sowie
A.T.Kearney, Schwellenländer greifen nach etablierten Unternehmen, 2006, S. 2.
Einleitung
Vor dem Hintergrund dieses Umfelds bedarf es nun spezifischer chinesischer Marktpräsenz- und Marktselektionsstrategien, um im Rahmen der wachsenden Globalisierung wettbewerbsfähige Global Player zu schaffen. Dabei stellt sich die Frage, welche Instrumente und Internationalisierungsformen bzw. -strategien chinesische Unternehmen auf dem Energiemarkt anwenden. Weiterhin müssen die Fragen beantwortet werden, wie die Regierung Pekings diese Vorhaben unterstützt und in welchem Umfang diese direkt durch sie initiiert sind und ob, wie von manchen Autoren 8 in der letzten Zeit prognostiziert wird, gar ein „Krieg um Ressourcen“ möglich ist.
1.3 Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es daher, die Strategien und Formen der Internationalisierung chinesischer Energiekonzerne innerhalb ökonomischer und politischer Rahmenbedingungen Chinas zu untersuchen. Hierbei soll jedoch nicht nur auf die umgesetzten Formen und Strategien eingegangen werden, sondern auch die für China speziellen geopolitischen- und wirtschaftlichen Voraussetzungen.
Daher wird zuerst ein allgemeiner Überblick über die wichtigsten theoretischen Grundlagen der Internationalisierungsstrategien gegeben, wobei der Schwerpunkt auf Markteintritts- und Zielmarktstrategien liegt. Einen zweiten Schwerpunkt stellen die ökonomischen und energiepolitischen Rahmenbedingungen innerhalb Chinas dar sowie die landesinterne Rohstoffverteilung und -verwendung. Insbesondere die Notwendigkeit einer Abkehr von der bis zum Ende der 90er Jahre vorherrschenden Politik einer autarken Energieversorgung soll dargestellt werden. Im dritten Schwerpunkt der Arbeit werden daraufhin die bisher umgesetzten
Internationalisierungsbestrebungen chinesischer Energiekonzerne analysiert. Hierbei soll speziell der umfangreiche Einfluss der chinesischen Regierung auf die Geschäftspolitik der betreffenden Unternehmen aufgezeigt werden.
8 Vgl. Umbach, F., Chinas Energie- und Rohstoffdiplomatie und die Auswirkungen auf die
EU-China-Beziehungen, 2007; Umbach, F., Asiens Energieunsicherheit und Ressourcennationalismus,
2006; Mayer, M,. Warum Chinas „Energiehunger“ nicht zum „Krieg um Ressourcen“ führt, 2007;.
Adolf, M., Chinas Hunger auf Energie, 2007; Deutsche Bank Research, Chinas Rohstoffhunger, 2006.
Einleitung
Im Einzelnen werden folgende Teilaspekte bearbeitet:
der Darstellung wichtigsten theoretischen Grundlagen der
Internationalisierungsstrategien (Kapitel 2).
Erläuterung der aktuellen chinesischen Wirtschafts- & Energiesituation mit einem Schwerpunkt auf der Notwendigkeit einer Internationalisierungsstrategie von chinesischen Energieunternehmen (Kapitel 3).
Analyse der Internationalisierungsbestrebungen chinesischer Energiekonzerne unter Einfluss der politischen Führung Pekings (Kapitel 4).
Exemplarische Darstellung der im Ausland getätigten Investitionen sowie Ziele eines chinesischen Energieunternehmens am Beispiel der China National Petroleum Corporation (Kapitel 4).
Arbeit zitieren:
Dipl.-Kfm. Jan P. Otto, Dipl.-Kffr. (FH) Zhonghua Zhao , 2008, Internationalisierungsstrategien chinesischer Unternehmen im Energiemarkt, München, GRIN Verlag GmbH
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