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Inhaltsverzeichnis
Inhalt………………………………………………………………………………………… II
Abbildungen II
Teil A:
1. Einleitung 1
2. Begriffsdefinition und Begriffsabgrenzung 3
3. Anforderungen an das Pflichtenheft 4
3.1 Formelle Anforderungen 4
3.2 Rechtliche Anforderungen 5
4. Relevanz des Pflichtenhefts für die Systementwicklung 6
5. Struktur und Inhalt des Pflichtenhefts 8
5.1 Hintergründe 8
5.2 Gliederung des Pflichtenhefts 9
5.2.1 Unternehmenscharakteristika 9
5.2.2 Ist-Zustand des Unternehmens 9
5.2.3 Zielbestimmung 9
5.2.4 Systemeinsatz 9
5.2.5 Systemfunktionen 10
5.2.6 Systemdaten 10
5.2.7 Qualitätsanforderungen 10
5.2.8 Benutzeroberfläche 10
5.2.9 Nichtfunktionale Anforderungen 10
5.2.10 Technische Realisierung 11
5.2.11 Ergänzung 11
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Ausschreibungsprozess mit Lasten- und Pflichtenheft 4
Abbildung 2: Ursachen für das Scheitern von DV-Projekten 6
II
Pflichtenhefte in der Systementwicklung
1. Einleitung
Innerhalb der Wirtschaftsinformatik betrachtet man die Systementwicklung als Entwicklung von computergestützten Informationssystemen bzw. Anwendungssystemen, bei denen die „Erfassung, Speicherung, Übertragung, Auswertung und/oder Transformationen von Informationen durch Computersysteme teilweise automatisiert ist“. 1 Ein Anwendungssystem ist dabei ein System, das aus Software-Komponenten besteht und zur Lösung betriebswirtschaftlicher Probleme eingesetzt wird.
Stellt man die Systementwicklung als Phasenmodell dar, welches die „Aufgabe der Entwicklung eines Systems in zeitliche Schritte mit definierten Schlusspunkten“ 2 gliedert, so erhält man ein „Vorgehensmodel“ 3 , das die Komplexität der Entwicklung reduziert und den Entwurf großer Systeme plan- und kontrollierbar macht. 4
Gegenstand der ersten Phase, der Abstraktionsphase oder Vorphase, ist die Definition des Entwicklungsprojektes, also eine Abgrenzung dessen, was zu betrachten ist. Innerhalb der Evaluierungsphase bzw. Analysephase wird der Ist-Zustand bestehender Systeme erfasst und beschrieben und schließlich analysiert und bewertet. Die Spezifikationsphase beschreibt die „Transformation des Ist-Zustandes in den Soll-Zustand“ 5 Anforderungen an das System werden festgelegt, Grobkonzepte formuliert und zu Feinkonzepten weiterentwickelt. In der vorletzten Phase, der Interpretations- oder Implementierungsphase, erfolgt die Programmierung, d.h. die Umsetzung des Programmentwurfs in ein Computerprogramm durch Codierung in einer Programmierungssprache. 6 Des Weiteren werden Programm- und Systemtest durchgeführt. Abschließend wird in der Realisierungsphase oder Einführungsphase das fertig gestellte Anwendungssystem freigegeben, dem Auftraggeber übergeben und die Einrichtung des Systems in der Zielumgebung zum Zwecke des Betriebs vorgenommen. 7
Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich eingehend mit den in der Spezifikationsphase relevanten Pflichtenheften. Diese Dokumente, die auch „Leistungsverzeichnis oder Projektspezifikation“ 8 genannt werden, bilden die Darstellung aller Anforderungen und Leistungen, die zur Entwicklung des Anwendungssystems erforderlich sind. In dem ersten
1 Balzert, Helmut (2001): Lehrbuch der Software-Technik, S. 25
2 Reese, Joachim (2006): Vorlesungsskript Systementwicklung, S. 32
3 Stahlknecht, Peter (1999): Einführung in die Wirtschaftsinformatik, S.237
4 Vgl. Reese, Joachim (2006): Vorlesungsskript Systementwicklung, S. 32
5 Reese, Joachim (2006): Vorlesungsskript Systementwicklung, S. 45
6 Vgl. Stahlknecht, Peter (1997): Einführung in die Wirtschaftsinformatik, S.249
7 Vgl. Balzert, Helmut (1992): Die Entwicklung von Software-Systemen, S. 438
8 Vgl. Reese, Joachim (2006): Vorlesungsskript Systementwicklung, S. 47
1
Pflichtenhefte in der Systementwicklung
Teil der Seminararbeit werden, ausgehend von einer Begriffsdefinition und -abgrenzung, die Anforderungen an die Erstellung von Pflichtenheften theoretisch erläutert, deren Struktur und Inhalt erklärt und die Relevanz für die Systementwicklung herausgestellt. In einem zweiten Teil wird die Erstellung eines Pflichtenheftes auf ein praktisches Beispiel im Bereich E-Commerce angewendet.
Als E-Commerce wird hierbei der „elektronische Handel zwischen Unternehmen (Business to Business, B2B) oder zwischen Unternehmen und ihren Kunden (Business to Consumer, B2C) angesehen, der ganz oder teilweise über das Internet oder ähnlich offene oder geschlossene Computernetze abgewickelt wird.“ 9
Als reales Beispiel dient die Entwicklung eines Online-Katalogs für die kanadische Firma PAPERTECH INC.. Die Notwendigkeit der Entwicklung eines solchen Online-Katalogs wurde in einem Fachpraktikum von Anfang März bis Ende Mai festgestellt und nun mit der Erstellung eines Pflichtenhefts komplettiert. Dabei wurde besonderen Wert auf die Praxisanwendbarkeit des Pflichtenhefts gelegt, da es sich bei dem Online-Katalog um ein reales Projekt handelt und das erstelle Pflichtenheft zum großen Teil realisiert wird.
9 Schneck, Ottmar (2006): Lexikon der Betriebswirtschaft, S. 275
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Arbeit zitieren:
Jan Nölker, 2006, Pflichtenhefte in der Systementwicklung, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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