Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
1.1 Zielsetzung 4
1.2 Vorgehensweise 4
2 Theoretische Grundlagen 5
2.1 Managementsysteme 5
2.1.1 Integrierte Managementsysteme 6
2.1.2 Dynamische Managementsysteme 7
2.2 Wiki 9
2.2.1 Definition und Historie 9
2.2.2 Charakteristika 11
2.2.3 Einteilung verfügbarer Wikilösungen 14
2.2.3.1 Open Source Wikis 14
2.2.3.2 Enterprise Wikis 16
2.3 Social Software und Web 2 0 18
2.3.1 Web 2 0 19
2.3.2 Social Software 21
2.3.3 Begriffsabgrenzung und Definition 22
2.3.4 Anwendungsbeispiele 23
2.3.4.1 Social Networking Services 23
2.3.4.2 Shared Services 26
2.3.4.3 Collaborative Content Management 27
2.3.4.4 Supporting Services 28
3 Managementsystem 2 0 31
3.1 Ansätze der Organisationslehre 31
3.1.1 Bürokratieansatz nach Weber 32
3.1.2 St. Galler Systemansatz 34
3.1.3 Faktor Mensch 38
3.2 Wiki als Managementsystem 42
3.2.1 Wiki - nur ein Hype? 43
3.2.1.1 Online-Befragung 45
3.2.2 Wikipatterns 56
3.2.2.1 People Patterns 58
3.2.2.2 People Anti-Patterns 59
3.2.2.3 Adoption Patterns 60
3.2.2.4 Adoption Anti-Patterns 62
3.2.3 Erfolgsfaktoren 64
3.3 Modell des Managementsystem 2 0 67
3.4 Wiki Implementierung 69
3.4.1 Einführung 72
3.4.2 Entwicklung 72
3.4.3 Bewertung 73
1
Inhaltsverzeichnis
4 Praxisbeispiele 75
4.1 Hirschmann Automotive GmbH 76
4.2 Kräss GlasCon GmbH 80
4.3 TQU International GmbH - Controlling Diplomarbeit 82
5 Fazit 85
Abbildungsverzeichnis 86
Tabellenverzeichnis 89
Literaturverzeichnis 90
Anlagen 97
2
1 Einleitung
Web 2.0, Wiki, Blog und Social Software sind nur einige Schlagworte, die es mittlerweile aus dem Bereich der "Nerds" und "Freaks" bis hin zu den höchsten Managementebenen großer Unternehmungen geschafft haben. Während Technologien wie das Dokumentenmanagement für viele Firmen zur lästigen Pflicht geworden sind, entdecken gleichzeitig immer mehr Führungskräfte das Potential von Social Networking, Collaborative Knowledge und User Generated Content.
Allen Technologien gemein ist die Öffnung des Systems "Unternehmen" nach innen oder außen oder gar in beide Richtungen und damit die Übertragung von Verantwortung auf die Mitarbeiter und das Teilen und Verteilen von Informationen.
Ein Paradebeispiel an geteiltem Wissen und Mass Collaboration ist die Wikipedia. Die Online-Enzyklopedia, die mittlerweile selbst ehrwürdigen Nachschlagewerken wie der Brockhaus-Enzyklopädie das Fürchten gelehrt hat. 1 Nicht zuletzt die enorme Verbreitung der Wikipedia führte auch im Steinbeis Transferzentrum Qualität im Unternehmen (TQU) zu der Erkenntnis "In today's world yesterday's methods just don't work" 2 wie David Allen bereits 2001 konstatierte.
Nicht nur die Zeiten in denen etwas getan wird, sondern auch die Methoden wie etwas getan wird, ändern sich. Der Wandel zur Informationsgesellschaft stellt eine Revolution dar und wird sämtliche Aspekte menschlichen Lebens beeinflussen. 3
Diesem Wandel auch aus der organisatorischen Sicht einer Unternehmung Rechnung zu tragen, wird eine der größten Herausforderungen und Chancen für aktuelle Managementgenerationen und setzt den Einsatz innovativer und zukunftsweisender Tools und Techniken voraus.
1 Vgl. [Wikipedia - Brockhaus Enzyklopädie]
2 Vgl. [Allen 2001]
3 Vgl. [Bühl 2000], S.14
3
1.1 Zielsetzung
Die vorliegende Arbeit befasst sich intensiv mit den Möglichkeiten, "Wiki- Technologie" auf Managementsysteme anzuwenden und zu übertragen. Zielsetzung ist es, die Möglichkeiten eines auf Wiki-Technologie basierenden Systems und damit verbundene Synergieeffekte mit anderen Web 2.0-Tools aufzuzeigen und anhand praktischer Einsatzszenarien vorzustellen.
Im Fokus liegen dabei die Möglichkeiten der Wiki-Software "Confluence" der Firma Atlassian, die sich zum größten Teil auf andere Wiki-Derivate übertragen lassen.
Gestützt auf aktuell verfügbare Literatur, Internetquellen und die Erfahrungen aus der Projektumsetzung soll diese Arbeit einen objektiven Überblick über die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen von Wikis im Bereich der Managementsysteme bieten.
1.2 Vorgehensweise
Die Arbeit gliedert sich thematisch in drei Teile. Im ersten Teil werden grundlegende Begriffe und Techniken aus den Bereichen Managementsysteme und Web 2.0. erläutert. Im zweiten Teil soll der Begriff "Managementsystem 2.0" genauer betrachtet und erklärt, sowie die Akzeptanz durch eine Erhebung belegt werden. Der dritte Teil schildert praktische Umsetzungen eines wikibasierten Managementsystem 2.0 anhand von unterschiedlichen Beispielen. Die Arbeit schließt mit einem Fazit und einem Ausblick.
Neben der wissenschaftlichen Be- und Aufarbeitung des Themas im ersten Kapitel sind die beiden Folgekapitel sehr praktisch geprägt. Die aufgezeigten Methoden und Einsatzbereiche sind dabei im Rahmen des Arbeitskreis "Managementsystem 2.0" der TQU International GmbH projektbegleitend bei mittelständischen Unternehmen erarbeitet und umgesetzt worden und wurden durch verfügbare Literatur verifiziert.
4
2 Theoretische Grundlagen
Im folgenden Kapitel soll der Grundstein zum einfacheren Verständnis der Kapitel zwei und drei gelegt werden. Im Fokus des Kapitels liegt daher die Definition und Erklärung von Begrifflichkeiten aus den Bereichen Managementsysteme, Web 2.0 und Social Software. Die einzelnen Begriffe werden gegenseitig abgegrenzt und in der Erläuterung mit Beispielen belegt.
2.1 Managementsysteme
Unter einem Managementsystem wird in dieser Arbeit ein System als Instrument 4 der Führung, Planung, Organisation und Kontrolle angesehen. 5 Als System selbst wird eine Gesamtheit von Elementen verstanden, die sich in einer gegenseitigen Wechselwirkung befinden 6 aber durch klare Grenzen von der Umwelt unterscheidbar sind. 7
Um solche Systeme greifbarer zu machen, werden sie meist durch Modelle grafisch dargestellt. In dieser Arbeit wird unter dem Begriff des Modells die Abbildung bestimmter Merkmale und Elemente verstanden, die in graphischer Darstellung Wirkzusammenhänge aufzeigt, Wichtiges von weniger Wichtigem trennt und der raschen Orientierung dient. 8 Das im Folgenden abgebildete neue St. Galler Management-Modell gehört zu den verbreitetsten Managementmodellen und hat, wie später folgt, auch die Entwicklung des "Managementsystem 2.0-Modells" stark beeinflusst.
4 Vgl. [Schwerdtle 1999], S.13
5 Vgl. [Staehle 1994], S.68
6 Vgl. [Macharzina, Wolf 2008], S.71
7 Vgl. [Remer 2002], S.2ff
8 Vgl. [Rüegg-Stürm 2002], S.13
5
2.1.1 Integrierte Managementsysteme
Wird heute von Managementsystemen gesprochen, ist meist ein integriertes Managementsystem oder der Teil eines integrierten Managementsystems damit gemeint. Ein integriertes Managementsystem umfasst die Teilmanagementsysteme eines Unternehmens und ist durch eine vereinheitlichte Gliederung der Strukturen und Prinzipien gekennzeichnet. 9 Es ist daher als ein übergeordnetes System zu sehen, das den Unternehmenserfolg bereichsübergreifend in den Mittelpunkt stellt und 10 die Unternehmensprozesse unterschiedlicher Bereiche integriert. 11 Im Idealfall kann ein noch nicht vorhandenes (Teil)Managementsystem, durch die sich ähnelnden beziehungsweise verwandten Regelungen 12 in den industrieüblichen Normen wie beispielsweise der DIN EN ISO 9001 für Qualitätsmanagement oder DIN EN ISO 14001 für Umweltmanagement, in ein bereits vorhandenes System integriert werden. 13 Durch den integrativen Ansatz lassen sich Synergieeffekte nutzen und Redundanzen vermeiden. 14
9 Vgl. [Zollondz 2001], S.1237
10 Vgl. [Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft - Integriertes Managementsystem]
11 Vgl. [Paeger - Integrierte Managementsysteme]
12 Vgl. [Zollondz 2001], S.1237
13 Vgl. [Schwerdtle 1999]
14 Vgl. [Wikipedia - Integriertes Managementsystem]
6
Breite Verbreitung fanden integrierte Managementsysteme vor allem in den 1990er Jahren in Folge der "ISO 9001" Zertifizierungen für Qualitätsmanagement und den damit verbindlich vorgeschriebenen Regelwerken in denen eine kontinuierliche Verbesserung der Prozesse wesentlicher Bestandteil sind. Diese Verbesserungen lassen sich auf lange Sicht nur durch eine Integration von einzelnen Managementsystemen erreichen. 15
2.1.2 Dynamische Managementsysteme
Ein "dynamisches Managementsystem" ist in der einschlägigen Literatur nicht als Art eines Managementsystems definiert. Dennoch sind in diversen Veröffentlichungen die Wörter "dynamisch" und "Managementsystem" in Kombination anzutreffen. Das Lexikon definiert den Begriff Dynamik schlicht als "Bewegung eines Dinges". Allgemein wird auch eine zeitliche Entwicklung mit Dynamik in Verbindung gebracht. In der Informatik hingegen wird als dynamisch bezeichnet, was sich an veränderte Bedingungen anpassen kann 16 . Rüegg-Stürm spricht auch bei komplexen Systemen von dynamischen, sich in ständiger Re-Konstruktion befindenden Systemen, wenn diese Elemente besitzen, die in gegenseitiger Wechselbeziehung stehen, diese Elemente ein gewisses Eigenverhalten in ihrer Interaktion aufweisen und daraus resultierend emergente, d.h. nicht auf ein einzelnes Element zurückzuführende Ergebnisse liefern. 17 Oliver Hebold definiert in seiner Arbeit wie folgt: "Unter einem dynamischen Managementsystem verstehen wir zum einen ein Managementsystem, das den kontinuierlichen Verbesserungsprozess beinhaltet und andererseits möglichst „unempfindlich“ gegen Organisationsänderungen ist, beziehungsweise sich diesen zeitnah anpassen kann. Damit erhält das Management ein Managementsystem, mit dem es Organisationsänderungen schnell operationalisieren kann. Dies stellt dann ein zeitnahes Funktionieren der Ablauforganisation nach Organisationsänderungen sicher." 18
15 Vgl. [Zollondz 2001], S.1238
16 Vgl. [Wikipedia - Dynamik]
17 Vgl. [Rüegg-Stürm 2002], S.18
18 Vgl. [Hebold 2003]
7
Diese Arbeit schließt sich dem Verständnis nach dieser Definiton an und erweitert es noch um eine partizipative Komponente, die sich aus dem Einsatz der Technologie Wiki ergibt, welche auf dem Gedanken der "massenweisen Zusammenarbeit" beruht. 19 Im folgenden Kapitel wird der partizipative Ansatz für Wikis ausführlich erläutert.
19 Vgl. [Tapscott, Williams 2006], S.10
8
2.2 Wiki
Der folgende Abschnitt soll einen Überblick über den Begriff Wiki ermöglichen. Beginnend von der reinen Begriffsklärung und der historischen Entstehung erster Wikis werden auch typische Charakteristika, die jeder Wiki-Implementation zuzuschreiben sind, aufgegriffen und erläutert. Vorab ist festzustellen, dass der Begriff Wiki zwar prinzipiell bereits in den vorangegangenen Abschnitten in Kurzform erklärt wurde allerdings zum besseren Verständnis dieser Arbeit einer ausführlichen Erklärung bedarf.
2.2.1 Definition und Historie
„Wikis sind verbreitete, leicht zu bedienende Systeme, die es ermöglichen, Inhalte im Internet zu veröffentlichen, die von einer großen Anzahl von Nutzern bearbeitet werden können.“ 20 Der Ausdruck „wiki“ selbst stammt aus dem Hawaiianischen und bedeutet schnell. Der Namen „WikiWikiWeb“ ist den WikiWiki-Shuttlebussen, die in Honolulu, Hawaii, zwischen den Terminals des Flughafens verkehren, entlehnt. 21
Eine allgemeingültige Definition läßt sich selbst nach einschlägiger Recherche in aktueller Literatur nicht finden. Wikipedia definiert ein Wiki wie folgt:
Ein Wiki, seltener auch WikiWiki oder WikiWeb genannt, ist eine Software und Sammlung von Webseiten, die von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern meist auch direkt online geändert werden kann. 22
Leuf/Cunningham hingegen erweitern die Definition um die Operatibilität innerhalb eines Webbrowser und der Verlinkung einzelner Seiten:
“A wiki is a freely expandable collection of interlinked Web "pages", a hypertext system for storing and modifying information - a database, where each page is easily editable by any user with a forms-capable Web browser client.” 23
"I'm a lazy guy. I don't know how to organize. Let's just let the community organize." (Zitiert aus einem Video-Interview mit Ward Cunningham: „How did you come up with the idea for the Wiki?“) 24 So einfach war die Idee, die hinter dem ersten Wiki stand. Entwickelt wurde das erste Wiki durch den Softwareentwickler Ward Cunningham, im Jahre 1994. Er suchte zu der Zeit nach einer möglichst einfachen Möglichkeit, sog. Design Patterns, Entwurfsmuster für die Entwicklung von Anwendungen, bearbeiten und schnell mit anderen Entwicklerkollegen austauschen zu können. Gleichzeitig sollte
20 [E-Teching.org - Wikis]
21 Vgl. [Ebersbach, Glaser et al. 2008], S.10f
22 [Wikipedia - Wiki]
23 [Leuf, Cunningham 2001], S.14
24 [Microsoft MSDN Channel 9]
9
dabei eine Versionierung der Änderungen erfolgen, damit die einzelnen Schritte nachvollziehbar bleiben.
Die vielen untereinander verlinkten Seiten eines Wikis können daher heute meist durch einen im Wiki eingebauten Editor direkt bearbeitet, ergänzt oder gar gelöscht werden. Die Formatierung der eingegebenen Inhalte, die sogenannte Wiki-Syntax ist dabei sehr einfach und auch für Laien sehr schnell zu erlernen. 25 Bemerkenswert dabei ist die automatische Versionierung aller Inhalte. Es kann zu jedem beliebigem Stand zurückgesprungen werden, was Wikis vor allem im Firmeneinsatz, wo eine genaue Nachvollziehbarkeit wichtig ist, interessant macht.
Das bekannteste Wiki ist wie bereits im vorhergehenden Abschnitt erwähnt, die Wikipedia. Der Trend geht aber immer mehr zu spezialisierteren Wikis, wie beispielsweise das StadtWiki der Stadt Karlsruhe 26 oder dem Wikipedia-Ableger Wiktionary 27 , welches sich als freies Wörterbuch versteht. Auch die Interaktion mit anderen Systemen, wie SAP oder Microsoft Sharepoint wird für viele Anwender gerade im Unternehmensumfeld immer wichtiger und dementsprechend vorangetrieben.
25 Vgl. [Wikipedia - Wikitext]
26 http://ka.stadtwiki.net/Hauptseite
27 http://de.wiktionary.org/wiki/Wiktionary:Hauptseite
10
2.2.2 Charakteristika
Ein Wiki verfügt über einige Charakteristika, die sich in fast jeder Implementation wieder finden. Neben den rein technisch greifbaren Funktionen, auf die später noch eingegangen wird, hat Ward Cunningham drei fundamentale Statements veröffentlicht, die seiner Meinung nach die Essenz eines Wikis ausmachen, es also aus Benutzersicht charakterisieren: 28
• A Wiki invites all users to edit any page or to create new pages within the WIKI Web site, using only a plain-vanilla Web browser without any extra add-ons.
• Wiki promotes meaningful topic associations between different pages by making page link creation almost intuitively easy and showing whether an intended target page exists or not.
• A Wiki is not a carefully-crafted site for casual visitors. Instead, it seeks to involve the visitor in an ongoing process of creation and collaboration that constantly changes the Web site landscape.
Der Internetnutzer wird also vom rein passiven Betrachter zum aktiven Redakteur. 29 Der Aspekt der Massenkollaboration wird hier gezielt aufgegriffen und ist sogar erwünscht. Je mehr Leser sich aktiv an einem Artikel beteiligen und so zum Autor werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Artikel ein hohes Maß an Richtigkeit erreicht.
Das zweite Statement zeigt auf, wie wichtig für ein funktionierendes Wikisystem die einfache Verlinkung unterschiedlicher Inhalte zueinander ist. Sollte ein Verfasser eines Wiki-Artikels sich zwar bewußt sein, dass ein von ihm aufgezeigter Punkt in seinem Text noch erklärungsbedürftig ist, er dies aber selbst nicht leisten kann, so kann er dennoch einen vorgefertigten Link auf einen weiteren Beitrag anlegen. Sollte im Folgenden ein Leser der Meinung sein, genau dieses fehlende Wissen nachreichen zu können, kann dieser den neuen Beitrag mit nur einem Klick anlegen.
Es geht bei einem Wiki weniger darum, eine bis ins kleinste Detail durchdachte und ausgefeilte Site zu generieren. Ganz zu schweigen von einem Anspruch auf Vollständigkeit und dauerhafter Aktualität. 30 Viel wichtiger ist der andauernde Prozess, der Nutzer dazu einlädt, die Seiten nach eigenem Wissen und Gewissen zu verändern, mit anderen Systemen zu vermischen und letztendlich einen positiven Einfluss auf das Wiki zu nehmen.
28 [Leuf, Cunningham 2001], S.16
29 Vgl. [Streiff 2005], S.4f
30 Vgl. [Komus, Wauch 2008], S.4
11
Neben diesen grundlegenden Aussagen zu einem Wiki seien an dieser Stelle auch die üblichen technischen Grundfunktionen eines Wikis beschrieben. Sie überschneiden sich von ihrer Begrifflichkeit mit den drei Statements von Cunningham, sind aber im Kontext des folgenden Abschnitts als technische Funktion und nicht als soziale Komponente zu verstehen.
Die Grundfunktionen der üblich verfügbaren Wiki-Systeme umfassen: 31
• Editing / Bearbeiten
• Links
• History / Versionierung
• Recent Changes / Aktuelle Änderungen
• Search / Suche
Desweiteren sind für den jeweiligen Einsatzbereich die folgenden Funktionen nützlich, die sich aber von System zu System unterscheiden können: 32
• Sandbox
• MultiWebs
• Dateiupload
• Authentifizierung
Um ein Verständnis für die Begriffe zu entwickeln, seien diese im Folgenden erklärt: Editing / Bearbeiten
Der Editieren- oder Bearbeiten-Link ist eine der Grundfunktionen eines jeden Wikis. Jede Seite kann durch einen simplen Klick in den Bearbeitungsmodus versetzt werden und der Benutzer kann so Fehler ausbessern oder neue Inhalte anfügen. In öffentlichen Wikis wird diese Funktion nur in den seltensten Fällen gesperrt. Im Unternehmensumfeld kann eine Sperrung der Editierbarkeit in bestimmen Bereichen allerdings durchaus sinnvoll und auch gewollt sein. Links
Eine Grundidee von Wikis ist das einfache Verlinken von Inhalten untereinander. Die Grundeinstellung vieler Wiki-Systeme sieht eine extrem einfache Art der Linkerstellung die sog. WikiWords oder auch CamelCases vor. Ein Link besteht in diesem Fall einfach aus zwei zusammengeschriebenen Wörten. Da es Vielen widerstrebt, Wörter absichtlich falsch zu schreiben und es im Zusammenspiel mit anderen Anwendungen manchmal zu Problemen kommen kann, hat sich auch vielfach die Linkschreibweise
31 Vgl. [Ebersbach, Glaser et al. 2008 - Wiki], S.19f
32 Vgl. [E-Teching.org - Wiki]
12
mit den zu verlinkenden Inhalten in eckiger Klammer ( engl. Brackets) durchgesetzt. Existiert der verlinkte Inhalt noch nicht, wird beim Klick auf den Link eine neue Wikiseite angelegt und kann direkt durch den Autor mit Inhalt gefüllt werden.
History / Versionierung
Die History-Funktion stellt eine automatische Versionierung jedes Beitrags und eine Dokumentation über jede einzelne Änderung bereit. Sie ermöglicht es zwischen einzelnen Versionen einer Seite zu vergleichen, ohne dafür die gesamten Texte überprüfen zu müssen, da die meisten Wikis über einen Differenzvergleich verfügen und Änderungen zwischen einzelnen Versionen farbig hervorheben. Diese Funktion erlaubt es sehr gut, einzelne Fortschritte zu dokumentieren oder im Falle von Vandalismus eine ursprüngliche Version wiederherzustellen.
Recent Changes / Aktuelle Änderungen
Diese Funktion erlaubt es, sich mit einem Blick die letzten Änderungen im Wiki anzeigen zu lassen. Je nach eingesetztem System kann diese Funktion noch verfeinert eingestellt werden. Manche Wikis ermöglichen das Anlegen sog. Watch Lists, mittels deren Hilfe gezielt die Änderungen von ausgewählten Seiten verfolgt werden können. Vielfach ist auch die Nachverfolgung durch RSS-Feeds möglich, welche bei Änderung einer Seite aktualisiert werden.
Search / Suche
Die Suchfunktion ist für die meisten Nutzer eines Wikis das Wichtigste überhaupt. Fast alle verfügbaren Systeme verfügen über eine Volltextsuche. Weiter entwickelte Wikis erlauben darüber hinaus die Suche in bestimmten Bereichen oder nach Dateianhängen.
Sandbox
In einer Sandbox können Funktionen ausprobiert und der Umgang mit dem Wiki geübt werden. Sie ist weniger eine Funktion, die in das Wiki-System implementiert ist, als eine Seite oder ein Bereich der als "Spielwiese" vom Wiki-Administrator definiert wurde. Sie ist vor allem dann nützlich, wenn ungeübte Nutzer an das Wiki herangeführt werden sollen, ohne Gefahr zu laufen, dass an Produktivinhalten ungewollte Änderungen geschehen.
MultiWebs
Unter MultiWebs wird die Funktion verstanden, mehrere inhaltlich getrennte Wikis unter einem System auszuführen. Je nach eingesetzter Software kann auch der Begriff Spaces, Bereich oder Gruppe verwandt werden. Nützlich ist diese Funktion vor allem im unternehmerischen Einsatz, da so die Administration zentral gehalten werden kann.
Dateiupload
Die meisten Wiki-Systeme erlauben es den Benutzern, Dateien oder Bilder an eine Wiki-Seite zu hängen. Hierbei kann, je nach eingesetzter Software, die automatische
13
Versionierung auch die Dateianhänge beinhalten. Hochgeladene Bilder können meist direkt auf den Wiki-Seiten eingebunden werden.
Authentifizierung
Je nach Einsatzzweck kann es auch für ein Wiki unabdingbar sein, gegen eine bereits vorhandene oder extra geschaffene Infrastruktur zu authentifizieren. Dies ermöglicht bei komplexen Systemen eine feine Abstufung der einzelnen Benutzerrechte bis hinunter auf Seitenebene. Für die weit verbreiteten Nutzerverwaltungssysteme auf Windows-oder Novellbasis bieten viele Wikisysteme Schnittstellen, so dass ganze Benutzer und Gruppenstrukturen eins zu eins auf das Wiki umgesetzt werden können.
2.2.3 Einteilung verfügbarer Wikilösungen
Wie bei vielen anderen EDV-Anwendungen gibt es nicht „DIE“ Wiki-Lösung. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Systeme, die teilweise andere Ziele verfolgen. Laut Meatball, einer der größten Wiki-Communities, gibt es derzeit ca. 200 verschiedene Systeme mit Wikifunktionalität. 33
Neben den ursprünglichen Open Source Wikis haben sich mit steigenden Anforderungen der Unternehmen sog. Enterprise Wikis herausgebildet. Diese sind bezüglich der Rechtevergabe, Wartbarkeit und Stabilität auf den Betrieb im Unternehmensumfeld optimiert.
Im Folgenden soll ein kurzer Überblick über vier der bekanntesten Systeme gegeben werden. Die Auswahl stützt sich auf eine Vorselektion durch Tecchannel, 34 den Top-Ten Wiki Engines by Ward Cunningham 35 und Koch/Richter. 36
2.2.3.1 Open Source Wikis
Als Open Source Wikis werden in dieser Arbeit Wikis verstanden, deren Quellcode allgemein verfügbar ist und von einer großen Entwicklergemeinde und nicht einer einzigen Unternehmung entwickelt und veröffentlicht werden. Sie haben häufig einen deutlicheren Fokus auf die Wiki-Grundprinzipien, wohingegen kommerzielle Enterprise Wikis eher auf die problemlose Integration in Firmennetze und die breite Userakzeptanz fokussiert sind.
Es bleibt hierbei allerdings anzumerken, dass es durchaus Open Source Wikis gibt, die sich im Unternehmensumfeld in den Punkten Usability, Rechtevergabe und Erweiterungen nicht vor ihren Klonen aus den kommerziellen Entwicklungsumgebungen verstecken müssen.
33 Vgl. [Ebersbach, Glaser et al. 2008 - Wiki], S.17
34 Vgl. [Tecchannel]
35 Vgl. [Ward Cunningham - Top Ten Wiki Engines]
36 Vgl. [Koch, Richter 2007 - Enterprise 2.0], S.40
14
MediaWiki
Die MediaWiki 37 Engine ist nicht zuletzt durch ihre Verwendung bei der Wikipedia zu ihrer großen Bekanntheit gelangt. 38 Mittlerweile wird MediaWiki von allen Wikipedia-Schwesterprojekten, wie beispielsweise Wiktionary, WikiCommons etc. und auch vielen anderen Organisationen, Firmen und Institutionen genutzt.
Die Software ist unter GPL (Die GNU General Public License (oft abgekürzt GPL) ist eine von der Free Software Foundation herausgegebene Lizenz mit Copyleft für die Lizenzierung freier Software) 39 lizensiert und in der weit verbreiteten Skriptsprache PHP geschrieben. Als Speicherort für die Seiteninhalte nutzt MediaWiki entweder eine MySQL oder PostgreSQL Datenbank.
Entstanden ist Mediawiki aus den Anforderungen der Wikipedia heraus, die ursprünglich die UseModWiki-Engine einsetzte, welche 2002 allerdings an ihre Grenzen stieß. 40 Es gibt neben den üblichen Grundfunktionen, die bereits ausführlich beschrieben wurden, einige hundert Erweiterungen zum kostenlosen Einsatz.
TWiki
TWiki 41 gehört nach der Einschätzung von Ebersbach et al. 42 zu den am weitesten entwickelten Wiki-Klonen. Es hat einen starken Fokus auf Technologie und kommt daher in vielen Unternehmen als Wissens- und Dokumentenmanagement-System zum Einsatz. 43 Lizenziert ist TWiki durch die GPL.
Das auf der Skriptsprache PERL basierende Wiki besitzt eine große Anzahl an Funktionen und vor allem Erweiterungsmöglichkeiten, sog. PlugIns. Es speichert seine Daten nicht in einer Datenbank, sondern direkt in Dateien, sog. Flatfiles. Es ist daher kein zusätzlicher Datenbankserver notwendig. Erwähnenswert ist die Möglichkeit, das Erscheinungsbild von TWiki durch Vorlagen anzupassen und dadurch nahtlos in bestehende Systeme einzubinden. Daneben existieren für TWiki momentan ca. 200 Erweiterungen. 44
Im Vergleich zu MediaWiki verfügt es über ein ausgeprägtes System zur Zugangskontrolle und eine einfachere Syntax, um dynamische Inhalte zu generieren.
37 http://www.mediawiki.org/wiki/MediaWiki/de
38 Vgl. [Koch, Richter 2007 - Enterprise 2.0], S.40
39 Vgl. [Wikipedia - GNU General Public License]
40 Vgl. [Wikipedia - MediaWiki]
41 http://twiki.org
42 Vgl. [Ebersbach, Glaser et al. 2008 - Wiki], S.18
43 Vgl. [Wikipedia - TWiki]
44 Vgl. [TWiki < Plugins]
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2.2.3.2 Enterprise Wikis
Für den professionellen Einsatz im Unternehmen reicht der Funktionsumfang vieler der kostenfreien und frei verfügbaren Wikis vielmals nicht aus. Oft muss darauf Rücksicht genommen werden, dass nicht der Nutzer sich an das Wiki, sondern das Wiki sich an den Nutzer anpasst. Auch der Faktor Sicherheit ist im unternehmerischen Umfeld durchaus strenger zu bewerten als im privaten oder semiprofessionellen Umfeld. Hier müssen bisweilen auch Abstriche an der Wiki-Philisophie in Kauf genommen werden. Gerade Punkte wie die Editierbarkeit und Sichtbarkeit aller Inhalte können in einem Unternehmen nicht nur durch interne Vorgaben, sondern auch durch gesetzliche Rahmenbedingungen beschnitten werden.
Dennoch weisen die aufgezeigten Lösungen die grundsätzlichen Funktionen eines jeden Wikis auf. Beispielsweise bereichert um eine feinere Rechtevergabe, WYSI-WYG-Editoren (What you see, is what you get) und vor allem professionellen Support durch den Hersteller eignen sich diese Systeme besonders für den Einsatz in Unternehmen. 45
Social Text
Die Computerwoche führt unter anderem als Enterprise Wiki die Software Socialtext 46 an. 47 Socialtext wird vom gleichnamigen Unternehmen Socialtext Incorporated mit Sitz in Palo Alto produziert.
Es basiert wie TWiki auf der Skriptsprache PERL und speichert seine Daten in einer PostgreSQL Datenbank. Neben der Kaufversion wird es auch als Host-Lösung angeboten. Diese Lösung bietet gerade Firmen, die selbst wenig oder kein Personal aus dem IT-Bereich einsetzen können, die Möglichkeit, auf ein vorkonfiguriertes System auf einem angemieteten Server zuzugreifen. 48
Socialtext selbst bietet neben der Wiki-Funktionalität, die den Kern des Systems darstellt, weitergehende Funktionen aus dem Social Software Umfeld. Unter anderem bietet es die Integration von E-Mail und Instant Messaging. Es stellt daher eine komplette Social Software Umgebung mit einem Wiki als Kern für Unternehmensarchitekturen dar. 49
45 Vgl. [Computerwoche - Enterprise-Wiki]
46 http://www.socialtext.com/
47 Vgl. [Computerwoche - Enterprise-Wiki]
48 Vgl. [Tecchannel]
49 Vgl. [Koch, Richter 2007 - Enterprise 2.0], S.40
16
Atlassian Confluence
"Confluence - neuer Stern am Wikihimmel?" titelt ein Blogeintrag von Cedric Weber. 50 Laut Computerwoche ist die Wiki-Lösung Confluence 51 der australischen Firma Atlassian mit Sitz in Sydney das derzeit bekannteste Enterprise Wiki. Kunden sind bereits über 1700 Unternehmen wie beispielsweise SAP, IBM und Cisco.
Confluence basiert auf der Programmiersprache JAVA und kann seine Inhalte in einer proprietären Datenbank, einer MySQL Datenbank oder einer PostgreSQL Datenbank speichern. 52 Die Entwicklergemeinde rund um Atlassian ist sehr aktiv und stellt bereits mehrere hundert Plugins, sog. Extensions, für Confluence bereit. Viele der Plugins werden von den Atlassianentwicklern adaptiert und gehören somit zur Grundausstattung des Confluence Systems.
Zu den Besonderheiten von Confluence gehört neben der Möglichkeit, das Wiki in Spaces, also einzelne Bereiche zu unterteilen und diese mit separaten Rechten zu versehen, 53 unter anderem ein Sharepoint Connector, ein Plugin für die weithin eingesetzte Portallösung Microsoft Sharepoint 54 . Seit Anfang 2008 arbeiten Atlassian und Microsoft sogar offiziell als Partner zusammen. 55 Dies ermöglicht eine nahtlose Integration in vorhandene Sharepoint Umgebungen und ein SSO (Single Sign On) Verfahren, das die Anmeldung an nur einer der beiden Anwendungen notwendig macht, um auch die jeweils andere nutzen zu können.
Neben der Kompatibilität zu Microsoft Lösungen erweist sich Confluence auch als sehr kommunikativ mit der weithin eingesetzten ERP-Lösung R/3 von SAP 56 . In beiden Varianten können bereits bestehende Nutzerkonzepte auf das Wiki übertragen werden, was den administrativen Aufwand deutlich schmälert.
Confluence ist unter verschiedenen Lizenzen zu beziehen, die sich in einem Rahmen von ca. 2000 US $ bis 8000 US $ bewegen. Für Privatleute, Bildungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen sind nach entsprechender Prüfung kostenlose oder vergünstigte Lizenzen möglich.
50 Vgl. [Weber - Confluence]
51 http://www.atlassian.com/software/confluence/
52 Vgl. [Tecchannel]
53 Vgl. [Koch, Richter 2007 - Enterprise 2.0], S.41
54 http://office.microsoft.com/de-de/sharepointserver/default.aspx
55 Vgl. [Microsoft Blog - Microsoft SharePoint Team Blog]
56 http://www.sap.com
17
2.3 Social Software und Web 2.0
Web 2.0 und Social Software sind zwei Schlagworte, die derzeit sehr häufig in den Medien zu finden sind und oft in einem Atemzug genannt werden. Manche gehen gar davon aus, dass die beiden Synonyme sind und verwenden die Begriffe wahllos. 57
In der deutschsprachigen Wikipedia werden beide Begriffe als Modewort 58 oder Marke-ting-Schlagwort 59 bezeichnet, wohingegen das englische Wikipedia-Pendant zwar die Kritik, dass beide Wörter gerne von Werbern genutzt werden aufgreift, sie allerdings nicht an erster Stelle der Definition stellt. 60 Es erscheint daher sinnvoll, die beiden Begriffe näher zu erläutern, sie voneinander abzugrenzen und Beispiele aufzuzeigen.
Die untenstehend abgebildete Web Trend Map soll hier als Beispiel für die Vermischung von Technologiebegriffen, Marketingphrasen und Firmennamen dienen.
57 Vgl. [Szugat 2007], S.14
58 Vgl. [Wikipedia - Soziale Software]
59 Vgl. [Wikipedia - Web 2.0]
60 Vgl. [Wikipedia - Web 2.0]
18
2.3.1 Web 2.0
Der Begriff Web 2.0 wurde bekannt, als im Oktober 2004 Dale Dougherty, Vice President von O'Reilly Media und Craig Cline, Editorial Director bei Seybold Publications über eine Konferenz, die den Wandel und Fortschritt des Internet zum Thema hatte, nachdachten und diese kurzerhand "Web 2.0 Conference" nannten. Von den Medien wurde dieser neuartige Begriff dankbar aufgenommen. Auch die Erkenntnis vieler Konferenzteilnehmer, dass das WWW sich gerade im Umbruch befände, half dabei "Web 2.0" in unterschiedlichsten Zusammenhängen zu nutzen und zu verbreiten.
Die Meme Map von O’Reilly gibt einen Überblick in welchen Zusammenhängen „Web 2.0“ genutzt wurde und wird.
Letztendlich führte diese Verbreitung dazu, dass der Begriff für Alles und Nichts stand und immer mehr zu einem Marketing-Schlagwort wurde. Tim O'Reilly, CEO von O'Reilly Media, verfasste daher 2005 seinen bekannten Artikel "What is the Web 2.0" 61 , der heute als wichtigste Beschreibung von "Web 2.0" gilt. Für ihn zeichnet sich das Web 2.0 heute vor allem durch folgende Eigenschaften aus:
61 Vgl. [O'Reilly - What is Web 2.0]
19
Arbeit zitieren:
Nico Schuster, 2008, Abbildung dynamischer Managementsysteme durch Wiki-Technologie, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Potenziale und Grenzen von Social Software für das Wissensmanagement
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Diplomarbeit, 74 Seiten
Einflüsse aktueller Web-Technologien auf Wissensmanagement in Organisa...
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Diplomarbeit, 93 Seiten
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Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
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Bachelorarbeit, 34 Seiten
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