Bei GRIN registrieren oder einloggen

Jetzt registrieren
Für neue Autoren: kostenlos, einfach und schnell
Dies wird Ihr Benutzername, bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an

Passwort vergessen


Neues Passwort anfordern
Musicals von Stephen Sondheim und deren wesentliche Inhalte close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.

Musicals von Stephen Sondheim und deren wesentliche Inhalte

Referat / Schulaufsatz, 2002, 11 Seiten
Autor: Katharina Schwietzke
Fach: Musikwissenschaft

Details

Institution/Hochschule: Gymnasium
Tags: Musicals, Stephen, Sondheim, Inhalte
Kategorie: Referat / Schulaufsatz
Jahr: 2002
Seiten: 11
Note: 1
Sprache: Deutsch

Archivnummer: V107105
ISBN (E-Book): 978-3-640-05380-3

Dateigröße: 128 KB


Volltext (computergeneriert)

Musicals von Stephen Sondheim und deren wesentliche Inhalte

Inhaltsverzeichnis

1. Ein Musical - Was ist das?


1.1. Eine Definition
1.2. Die musikalischen Einflüsse des Musicals

1.2.1. Die Anfänge
1.2.2. Das Vaudeville
1.2.3. Die Burleske
1.2.4. Die Minstrel Shows
1.2.5. Die Revue
1.2.6. Der Jazz

1.3. Die Geschichte des amerikanischen Musicals

1.3.1. Das Jazz - Zeitalter
1.3.2. Die klassischen Musicals
1.3.3. Das Rockzeitalter

2. Stephen Sondheim


2.1. Biographie
2.2. Die Werke Sondheims

2.2.1. Die 50er Jahre
2.2.2. Die 60er Jahre
2.2.3. Die 70er Jahre
2.2.4. Die 80er Jahre
2.2.5. Die 90er Jahre

3. Erfolge und Flops von Stephen Sondheim
4. Literaturverzeichnis

1. Ein Musical - Was ist das?

1.1. Eine Definition

Das ,,Musical" ist eine Kurzform für die Begriffe ,,musical comedy" (deutsch: musikalische Komödie) oder ,,musical play" (dt.: musikalisches Spiel). In dieser Gattung des Musiktheaters bilden Musik, Gesang, Tanz und Show eine Einheit. Das Genre entstand in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten von Amerika, vor allem aber am New Yorker ,,Broadway". Das Musical entwickelte sich aus amerikanischen und europäischen Formen des leichten Unterhaltungstheaters und der Show, unter anderem aus Operette, komischer Oper, Pantomime, Minstrel Show, Varieté, Vaudeville und Burleske. Auch die Revue und der Jazz gelten als Einfluss für die Entwicklung des Musicals.

1.2. Die musikalischen Einflüsse des Musicals

1.2.1. Die Anfänge
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts stand das amerikanische Musical noch völlig unter dem Einfluss Europas, zum Beispiel von der Wiener Operette. So waren kaum Ansätze zu einer eigenständigen Entwicklung zu erkennen.
Im späten 17. Jahrhundert besuchten englische Wandertruppen die nordamerikanischen Kolonien. Diese sorgten nach und nach für einen regelmäßigen Theaterbetrieb und führten neben den Dramen des Shakespeare auch neue Stücke auf, wie ,,The Beggar′s Opera". Bereits im 19. Jahrhundert prägten einige Familien, zum Beispiel Barrymore (,,Grand Hotel") oder Hammerstein (,,Oklahoma!", ,,Show Boat"), über mehrere Generationen das amerikanische Theaterleben und brachten außerdem die ersten bedeutenden Darsteller Amerikas hervor, wie Edwin Booth. Die Versuche, selbst ein literarisches Theater zu entwickeln, scheiterten, da es an bedeutenden Dramatikern und einem größeren Publikum fehlte. Dennoch rückte die ungehemmte Unterhaltungsbranche immer weiter in den Vordergrund. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wuchsen die Einwohnerzahlen der amerikanischen Großstädte wegen der industriellen Revolution und der ständig zunehmenden Einwanderungswelle stetig an. Um das Unterhaltungsbedürfnis dieser grundverschiedenen, meist zur Unterschicht gehörenden Bevölkerung zu befriedigen, eröffneten zahlreiche Vergnügungsstätten.

1.2.2. Das Vaudeville
Die berüchtigte ,,Bowery" (östlich des Broadway, Manhattan) war das größte New Yorker Vergnügungsviertel. Dort siedelten sich in unmittelbarer Nähe sogenannte Vaudevillebühnen an. In der Stadt wandten sich diese in unterschiedlichster Art und Weise an die Bevölkerung. Da die Immigranten aus den verschiedensten Staaten kaum Englisch sprachen und oft nur eine geringe Bildung besaßen, mussten die Schauspiele allgemeinverständlich sein. Dabei wurden in einer Kneipenatmosphäre, von Alkoholgeruch und Zigarettenqualm geprägt, derbkomische Nummern ohne inhaltlichen Sinn geboten. Es herrschte ein Wechsel zwischen gefühlvollen Liedern über unerfüllte Liebe und die Sehnsucht nach der Heimat sowie artistischen Darbietungen von Schwertschluckern oder Jongleuren. Wie das Publikum waren auch die Entertainer international. Neben italienischen Sängerinnen traten jüdische und irische Komiker sowie schwarze Sänger und Steptänzer auf.
Das Genre wurde zur beliebten Unterhaltung für die Mittelschicht. Fast alle bedeutenden amerikanischen Artisten und Komiker, wie der Entfesselungskünstler Houdini oder die Marx Brothers, begannen ihre künstlerische Laufbahn im Vaudeville.
Dessen Tradition verlor Mitte des 20. Jahrhunderts mehr und mehr an Bedeutung, als Kino, Radio und Fernsehen sowohl Zuschauer als auch Künstler abwarben und außerdem preisgünstigere Unterhaltung boten.

1.2.3. Die Burleske
Eine andere Form des Entertainments war die Burleske. In ihrem Ursprung handelte es sich dabei um Verfremdungen berühmter Dramen, wie zum Beispiel ,,Hamlet". So wurde die Spielweise von großen Charakterdarstellern, wie Edwin Booth, verspottet. Zu den beliebtesten Themen zählten aber auch Satiren auf Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und aktuelle Ereignisse. Gesangs - und Tanzeinlagen gehörten von Anfang an zu den Ausdrucksmitteln der Burleske. Außerdem waren nach und nach auch nackte Frauenbeine und sogar Striptease für das Publikum ansprechend. Einen sehr späten Höhepunkt erlebte die Burleske in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts mit der legendären Stripperin Gypsy Rose Lee, deren Autobiographie 1959 die Grundlage des Musicals ,,Gypsy" wurde, an dem auch Stephen Sondheim beteiligt war.

1.2.4. Die Minstrel Shows
Um 1800 schwärzte der aus Deutschland eingewanderte Komiker Johann Gottlieb Graupner sein Gesicht mit angebranntem Kork und trat unter dem Künstlernamen ,,The Gay Negro Boy" (dt.: der fröhliche Negerjunge) als Sänger und Banjospieler auf. Andere weiße Schauspieler folgten ihm, und das rassistische Spottbild des ungelenken Schwarzen wurde eine geläufige Figur der Wanderbühnen.
Der Komponist Dan Emmett, zum Beispiel, präsentierte 1843 sich und drei weitere Mitspieler mit schwarz gefärbten Gesichtern als ,,Virginia Minstrels". Jeder von ihnen spielte ein Instrument (Tambourin, Banjo, Violine und die ,,Bones" genannten Kastagnetten), und sie imitierten die Gesänge, die Tänze und die Sprechweise der schwarzen Sklaven aus den Südstaaten.
Zu den musikalischen Elementen gehörten neben den Solo - und Gruppengesängen, den instrumentalen Nummern, den Tänzen und Parodien auch kabarettistische Dialoge zwischen dem ,,Interlocutor", einer Art Moderator, der in der Mitte saß, und den außen plazierten ,,End Men", die nach ihren Instrumenten Mr. Tambo und Mr. Bones hießen. Eine Minstrel Show endete stets mit dem Hoe - down (dt.: Hacken runter), einem wilden Tanz des gesamten Ensembles.
Obwohl nach der Abschaffung der Sklaverei, die 1863 von Präsident Lincoln verfügt wurde, auch schwarze Darsteller als Minstrel auftraten, blieb diese erste amerikanische Unterhaltungsform eine Arbeit von weißen Männern. Frauen wirkten nicht mit.
Auch wenn die Parodien auf Gesänge, Tänze und Slang der Schwarzen aus heutiger Sicht als rassistisch empfunden werden, so gelangten doch afro - amerikanische Elemente, wie der Steptanz, auf diesem Wege in die Unterhaltungskultur. Die Popularität der Minstrel Shows erreichte zwischen 1870 und 1880 ihren Höhepunkt, verlor dann aber sehr schnell wieder an Bedeutung.

1.2.5. Die Revue
Revuen kamen gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Mode. Im Gegensatz zum Musical verfügten sie über keine Handlung. Auch hier gehörte die Präsentation langbeiniger Tänzerinnen zu den beliebtesten Shownummern.
Florenz Ziegfeld, zum Beispiel, führte 1907 in einem Dachgarten am Broadway seine ersten ,,Follies" als leichte Sommerunterhaltung auf. Seitdem war dieser Name untrennbar mit dem Genre verknüpft.
Ihre Glanzzeit erlebte die Revue in den Jahren zwischen 1910 und 1920, als sie eine wirkliche Konkurrenz für die Operette zu sein schien. Doch deren Ära ging infolge der Weltwirtschaftskrise und durch andere Medien, wie Radio, Tonfilm und Fernsehen, in den 40er Jahren zu Ende.

1.2.6. Der Jazz
Durch den Jazz erfuhren sowohl die populäre amerikanische Musik als auch das Musiktheater ihre entscheidende Prägung. Doch bei der Aneignung als Bühnenmusik musste man auf ein wesentliches Merkmal der schwarzen Musik verzichten: die Improvisation. Nach anfänglicher Abneigung breitete sich dann aber in den folgenden Jahren eine wahre Jazzbegeisterung im gesamten Land aus. Das Genre ermöglichte nämlich die Verschmelzung europäischer und amerikanischer Elemente zum Musical. Innerhalb weniger Jahre verfügte der Broadway plötzlich über eine ganze Generation junger, in den USA geborener Komponisten, die vom Jazz und einem typisch amerikanischen Lebensgefühl inspiriert waren.

1.3. Die Geschichte des amerikanischen Musicals

1.3.1. Das Jazz - Zeitalter
Die beginnenden 20er Jahre, die den USA nach dem Ersten Weltkrieg eine Vormachtstellung einbrachten, waren von einem fast grenzenlosen Optimismus gekennzeichnet. In die Kulturgeschichte ging dieses Jahrzehnt als sogenanntes ,,Jazz Age" ein. Es fand jedoch 1929 mit dem Börsenkrach ein abruptes Ende.
Der bis zu diesem Zeitpunkt herrschende europäische Einfluss wurde in den 20er Jahren durch eine selbstbewusste amerikanische Kultur verdrängt. Der Jazz eroberte mittlerweile nicht nur die großen Städte sondern auch ,,Music Halls" und Tanzsäle. Außerdem durfte erstmals ein von Schwarzen verfasstes und gespieltes Musical am Broadway aufgeführt werden. Es hieß ,,Shuffle along" (1921) und stammte von Eubie Blake. Die atemberaubenden Choreographien und der mitreißende Jazz beeindruckte das Publikum und sogar junge weiße Komponisten. Diese hatten vor, das amerikanische Musiktheater mit ihren ,,Musical Comedies" zu erneuern.
Die meisten dieser Tonsetzer hatten ihr Handwerk als ,,Song Plugger" in Musikverlagen, wie George Gershwin, und als Probepianisten in Theatern gelernt. Ihre swingenden und optimistischen Melodien entsprachen dem Tempo und dem Geist des Jazz - Zeitalters. Die Inhalte waren nun, im Gegensatz zur Operette sehr realitätsnah. Trotzdem gab es textliche und dramaturgische Schwächen, die auch die Gründe dafür waren, dass die meisten ,,Musical Comedies" der 20er Jahre nicht mehr gezeigt werden. Die erfolgreicheren Stücke dieser Zeit zeichneten sich durch respektlose Witze und durch eine befremdende Direktheit aus.
Ein Meilenstein des ,,Jazz - Age" ist aber unumstritten das Musical ,,Show Boat" von Jerome Kern. Das Stück wurde sofort nach der Premiere am 27. Dezember 1927 von der Kritik, dem Publikum und der Theaterwelt als wegweisendes Meisterwerk begrüßt. Kern und Oscar Hammerstein, der für Buch und Songtexte zuständig war, hatten einen Roman von Edna Ferber, einer US - amerikanischen Schriftstellerin, zur Vorlage genommen. Es beinhaltete bis dahin ungewohnte Themen wie Rassendiskriminierung und Entfremdung zwischen Ehepartnern. Das Stück ist das erste ,,Book Musical", bei dem die Musiknummern, anders als bei den meisten ,,Musical Comedies", der Handlung entspringen.
Das Jahr 1927 brachte ein weiteres Ereignis, das für das amerikanische Musiktheater eher negative Konsequenzen hatte. Die Tonfilmtechnik gelangte mit dem Film ,,The Jazz Singer" zum Durchbruch. Schon 1930 hatte sich die neue Massenmedie in den USA und den westeuropäischen Industrienationen durchgesetzt. Binnen weniger Jahre wurden alle großen Broadwaymusicals verfilmt. Hollywood warb somit viele Komponisten, Songtexter und Bühnenstars ab.
Der nächste Schlag für das New Yorker Theater kam zwei Jahre später. Am 25. Oktober 1929 brachen die Aktienkurse der Börse in der Wall Street ein und lösten die Weltwirtschaftskrise aus. Aufgrund der damit entstehenden Arbeitslosigkeit konnten sich viele keine Eintrittskarten mehr für die Vorstellungen leisten. In der Spielzeit 1927/28 hatte es die Rekordzahl von 264 neuen Produktionen am Broadway gegeben. 1035/36 fanden auf dem Höhepunkt der Krise nur noch 138 Premieren statt. Von ursprünglich 68 Broadwaybühnen mussten 24 schließen.

1.3.2. Die klassischen Musicals
In den 30er Jahren war das Publikum zu tiefsinnigeren Musicals aufgelegt. Die ungezwungene Heiterkeit und Sorglosigkeit der ,,Musical Comedies" empfand die Mehrzahl der Zuschauer als unangebracht. Von nun an beinhalteten sie politische Ereignisse und gesellschaftliche Probleme.
Außerdem brachte das Ende des Zweiten Weltkriegs, aus dem die USA wieder als Sieger herausgingen, eine weitere gravierende Veränderung in der Geschichte des Musicals. Die Werke trafen präzise den Zeitgeschmack und trugen durch ernsthafte Inhalte, umfassendere musikalische Umsetzungen und die Aufwertung des Tanzes dazu bei. Das ,,Musical Play" ergänzte nun die ,,Musical Comedy". Kein Stoff und keine Vorlage schien den Autoren zu anspruchsvoll zu sein, um Geschichten oder gar Botschaften zu vermitteln.
Bei dem gemeinsamen Musical von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein ,,Oklahoma!" (1943), welches ein sehr erfolgreiches Stück am Broadway war (2248 Vorstellungen), wurde vom Publikum, von der Kritik und von den Kollegen einheitlich festgelegt, dass dieses Werk neue Maßstäbe gesetzt hat. ,,Oklahoma!" gilt als stilprägendes und innovatives Musical, weil es die Integration von Handlung, Musik - und Tanznummern weiter vorantrieb. Dieser Kassenschlager veranlaßte andere Komponisten und Autoren, außergewöhnliche Themen anzugehen und nach strebsamen musikalischen Umsetzungen zu suchen.

1.3.3. Das Rockzeitalter
Als Mitte der 50er Jahre der Rock ′n′ Roll aufkam, blieb das amerikanische Musiktheater, das früher immer auf der Höhe seiner Zeit gewesen war, merkwürdig gleichgültig. Die professionellen Tonsetzer verachteten die vitalen, aber rohen Rockrhythmen, die ihren gestiegenen musikalischen Ansprüchen nicht genügten. Doch die damalige Jugend distanzierte sich vom Musical, um mit der Zeit mitzugehen. So kam es, dass der Broadway ein zunehmend älteres Publikum bediente. Man fand kaum neue Themen und knüpfte immer wieder an alten Erfolgen an.
Aber ein Musical sorgte für Aufsehen. In der Rockoper ,,Hair" aus dem Jahr 1968 ertönten erstmals elektrisch verstärkte Rockklänge. Songs über Drogenkonsum und Rassendiskriminierung, freie Liebe und unübliche Sexualpraktiken, den Vietnamkrieg und Umweltverschmutzung sorgten für Empörung, aber vielmehr für eine echte Begeisterung. Diese erotische Unterhaltungsrevue erzielte die bis heute drittlängste Laufzeit und etablierte sich als Touristenattraktion.
Außer diesen Stücken gab es nach den 60ern einige Kult - Musicals, die bis in die heutige Zeit weltweit bekannt sind. Dazu zählt zum Beispiel ,,Grease" (1972), welches durch eine Filmversion auch in Deutschland berühmt wurde.
In den nachfolgenden Jahren gab es ausschließlich Musicals, die auf bereits bekannte Themen und Musikrichtungen zurückgriffen. Dennoch haben sie bis heute ihre Erfolgsserie beibehalten und es scheint immer noch kein Ende dieser Ära in Sicht zu sein.

2. Stephen Sondheim

2.1. Biographie

Stephen Joshua Sondheim wurde am 22. März 1930 in New York City geboren. Als er neun Jahre alt war, ließen sich seine Eltern scheiden und er wuchs bei seiner Mutter im ländlichen Pennsylvania auf. Dort schloss er mit seinen Nachbarn, den Hammersteins, Freundschaft. Oscar Hammerstein war für ihn wie ein Ersatzvater. Stephen ist ein Einzelkind und besuchte eine Privatschule, die George School in Newton, Pennsylvania, in der er sein erstes Musical ,,By George" schrieb. Dieses parodierte das Innenleben seiner Schule. Sondheim zeigte es auch Oscar Hammerstein, welcher es scheußlich fand, aber sein Talent trotzdem erkannte.
Später studierte er Theorie und Komposition am Williams College in Williamstown, Massachusetts. Außerdem lehrte ihm Milton Babbitt, ein US - amerikanischer Tonsetzer, die Harmonielehre und die Formenanalyse. Er ist noch niemals verheiratet gewesen und hat auch keine eigenen Kinder.
Er ist ein Mitglied der ,,Council of the Dramatists Guild", einer nationalen Vereinigung von Dramatikern, Komponisten und Textern. Von 1973 bis 1981 hat er als deren Präsident agiert und wurde 1983 zur ,,American Academy of Arts and Letters" gewählt. Außerdem zeichnete man Sondheim 1985 für ,,Drama" mit dem Pulitzer - Preis aus und er erhielt mehrere Tony - Awards für die Beste Musik in einem Musical, zum Beispiel für ,,Company" (1970), ,,Follies" (1971) und ,,Into the woods" (1987).
Stephen komponierte auch Musik für Filme, wie ,,Stavisky" (1974) und ,,Reds" (1981). Auch für ,,Dick Tracy" steuerte er einige Songs bei. Außerdem schrieb er zu der Fernsehproduktion ,,Evening Primrose" (1966) ein paar Lieder.
Seine Karriere begann er 1957 als Texter für ,,West Side Story" von Leonard Bernstein und ,,Gypsy" (1959) von Jule Styne. Sein erstes Musical ,,Saturday Night" (1954), das er auch veröffentlichte, erreichte nie den Broadway. Seine größten Erfolge waren ,,Gypsy" (1959), ,,A funny thing happened on the way to the forum" (1962), ,,Company" (1970), ,,A little night music" (1973), ,,Candide" (1974), ,,Into the woods" (1987) und natürlich ,,West Side Story" (1957).

2.2. Die Werke Sondheims

2.2.1. Die 50er Jahre
Das wohl bekannteste Musical der 50er Jahre war und ist ,,West Side Story". Zu diesem Stück steuerte Stephen Sondheim die Songtexte bei. Die Musik stammte von Leonard Bernstein und das Buch von Arthur Laurents, der es nach einer Idee von Jerome Robbins und nach Shakespeares ,,Romeo und Julia" schrieb. Auch die Choreographie stammte von Jerome Robbins. Das Stück ist in zwei Akte geteilt und besteht aus 15 Szenen.
Die Handlung spielt im New York der 50er Jahre. Zwei Straßenbanden wollen ihr ,,Revier" verteidigen und sie scheuen dabei vor nichts zurück. Die eine Seite bilden die ,,Jets" (dt.: Düsenjäger), die sich als Amerikaner betrachten, weil sie schon in den Staaten geboren wurden. Die andere Gruppe sind die ,,Sharks" (dt.: Haifische), welche puertorikanische Einwanderer sind. Im ersten Akt schwört der Anführer der Jets, dessen Name Riff ist, dass er die von Bernardo angeführten Sharks aus ,,ihren" Straßen jagen wird. Diese aufgestaute Spannung wird durch den ,,Jet Song" ausgedrückt. Dort singt Riff nämlich in einer Zeile: ,,Against the Sharks we need every man we got." (dt.: Gegen die Sharks brauchen wir jeden Mann, den wir kriegen können.). Als dieser den Mitbegründer der Gang, Tony, fragt, ob er sie unterstützen würde, sagt der zu, obwohl er sich schon etwas von der Bande distanziert hat. Als ob er Schlimmes ahnen würde, singt er ,,Something′s coming" (dt.: Etwas wird kommen.). Am selben Abend findet eine Tanzveranstaltung statt, zu der beide Gruppen gehen, aber jeder auf seiner Seite tanzt. Dort trifft Tony Maria, die Schwester von Bernardo, und verliebt sich in sie. Nach diesem Abend sucht er ihre Wohnung und gibt seinen Empfindungen Ausdruck. Dazu singt er die Ballade ,,Maria", in der er den Gefühlen freien Lauf lässt. Er findet sie schließlich, und auf ihrem Balkon schwören sie sich ewige Liebe mit dem Song ,,Tonight". In der Zwischenzeit bringen die Sharks ihre Mädchen nach Hause. Dabei ergeben sich zwischen Bernardo und seiner Freundin Anita lustige Streitgespräche über Aufgaben und Stellung der Frauen und Vergleiche zwischen Amerika und Puerto Rico. Dabei entsteht das Lied ,,America". In einem Drugstore, wo sich Jets und Sharks treffen wollen, um über Kampfplatz und Waffenart zu bestimmen, fordert Riff seine Gang auf, ,,Cool" zu bleiben. Später, als Maria von diesem Kampf erfährt, fleht sie Tony an, ihn zu verhindern. Er verspricht es und will anschließend zu ihr zurückkommen, um Maria seiner Mutter vorzustellen. Sie mimen die erste Begegnung mit der Schwiegermutter, wozu sie das Lied ,,One hand, one heart" singen. In der Dämmerung malt sich jeder den kommenden Kampf aus, wozu wieder der Song ,,Tonight" ertönt. Nach Tonys vergeblichen Versuch, die beiden Banden auseinanderzuhalten, wird Riff im Verlauf des Kampfes von Bernardo erstochen. Dazu erklingt das Lied ,,The Rumble". In Wut auf ihn tötet Tony nun Bernardo und die anrückende Polizei beendet die Schlacht.
Im zweiten Akt schmückt sich Maria nichtsahnend für das Treffen mit Tony und singt dazu ,,I feel pretty". Ihr Auserkorener Chino berichtet von dem Massaker und verschwindet wieder. Als Tony auftaucht, halten sich die beiden verzweifelt in den Armen. Sie sehnen sich nach einem Ort ohne Haß und Vorurteile. In einem Traumballett wird die Welt ihrer Hoffnung, dann der Alptraum des Messerkampfes dargestellt. Dazu ertönt wieder das Lied ,,Somewhere". Inzwischen läuft die Suche nach den beiden Banden auf Hochtouren. Die Jets erzählen in einem gespielten Verhör, mit welchen Argumenten man der Justiz und dem Psychiater entkommen könnte. Sie singen den Song ,,Gee, Officer Krupke". Wieder in Marias Zimmer werden die beiden von Anita überrascht. Sie schimpft auf Maria ein, wie sie mit dem Mörder ihres Bruders verkehren kann. Aber Maria beteuert ihre Liebe und singt mit Anita zusammen ,,A boy like that/I have a love". Als der Polizeileutnant Schrank Maria ausfragt, gesteht Anita, dass Chino eine Waffe besitzt. Unter dem Vorwand, Kopfschmerzen zu haben, bittet Maria Anita, zum Drugstore zu gehen, um Tony zu warnen. Doch die Jets bereiten ihr einen üblen Empfang und so verfälscht sie die Botschaft und sagt, dass Chino Maria erschossen hat. Tony irrt rasend vor Schmerz durch die Straßen und ruft laut nach Chino. Plötzlich sieht er Maria auf sich zukommen. Er läuft ihr entgegen. Doch da taucht Chino auf und erschießt ihn. Maria richtet voll Zorn und wilder Verzweiflung einen Appell an die beiden zusammengelaufenen Banden gegen die Sinnlosigkeit des Kämpfens und Mordens. Gemeinsam tragen die Sharks und die Jets Tonys leblosen Körper weg und bilden eine Prozession, die eine Versöhnung andeutet. Dazu wird die Melodie von ,,Somewhere" verwendet.
,,West Side Story" ist bereits im Jahr 1949 als neue Version des Romeo - und - Julia - Themas von Jerome Robbins und Leonard Bernstein begonnen worden. Damals sollte die Geschichte noch von einem jüdischen Mädchen und einem katholischen Jungen handeln. Doch dann wurde ihre Arbeit durch die Schwierigkeiten und Gegensätze zwischen den eingewanderten Puertorikanern und den Einheimischen der New Yorker West Side um 1955 beeinflußt. An die Stelle der Religion trat nun das Einwanderungsproblem, das im Stück am Beispiel der beiden Banden, der Sharks (Einwanderer) und der Jets (Einheimische), behandelt wurde.

Ein weiteres bekanntes Musical war ,,Gypsy" (dt.: Zigeunerin) aus dem Jahr 1959. Auch hier steuerte Stephen Sondheim wieder die Songtexte bei. Jule Styne schrieb die Musik. Das Buch stammte von Arthur Laurents, der es nach den Memoiren von Gypsy Rose Lee schrieb. Die Choreographie kam von Jerome Robbins. Das Stück ist in zwei Akte geteilt und besteht aus 17 Szenen.
Es lieferte Einblicke in das amerikanische Showbusiness des Vaudeville - und des Burleske - Theaters. Hier wird das Problem des ,,Schönredens" angesprochen. Eine Mutter versucht Anfang der 30er Jahre, als das Vaudeville gerade seinen Höhepunkt überschritten hatte, um jeden Preis, ihre zwei Töchter im Showgeschäft unterzubringen. Eine brennt nach kurzer Zeit durch, die andere wird ein gefeierter Striptease - Star.

2.2.2. Die 60er Jahre
In den 60er Jahren gab es ein Musical, das von Stephen Sondheims Stücken am erfolgreichsten war. Zu ,,A funny thing happened on the way to the forum" aus dem Jahr 1962 steuerte er Musik und Songtexte bei. Das Buch schrieben Burt Shevelove und Larry Gelbart. Die Choreographie stammte von Jack Cole. Das Stück ist in zwei Akte geteilt und enthält einen Prolog.
Das Musical spielt in Rom 200 Jahre vor Christus. Durch zahlreiche Verwicklungen und unerwarteten Wendungen bringt es das Publikum zum Lachen, was auch den Erfolg des Stückes erklärt. Ein Problem wird hier nicht angesprochen, denn es dient ausschließlich der Unterhaltung. Eigentlich ist es ungewöhnlich, dass gerade solch ein Musical so zahlreiche Vorstellungen hatte, obwohl sich das Genre zu der Zeit gerade in einer Krise befand. Dennoch sprengte es mit 964 alle Rekorde dieses Jahrzehnts.
Zwei andere Musicals aus den 60er Jahren waren ,,Anyone can whistle" (1964) und ,,Do I hear a waltz?" (1965). Beide Stücke waren nicht sehr erfolgreich. Das erstere hatte gerade mal neun Vorstellungen. Zu diesem Musical steuerte Sondheim Musik und Texte bei. Das Buch stammte von Arthur Laurents. Das letztere hatte zwar 220 Vorstellungen, war damit aber trotzdem nicht unbedingt erfolgreich. Hierzu steuerte Stephen die Songtexte bei. Die Musik komponierte Richard Rodgers. Das Buch schrieb wieder Arthur Laurents. Das Ausbleiben des Erfolgs hing sicherlich mit der Krise zusammen, aus der es nur sehr wenige Musicals herausschafften.

2.2.3. Die 70er Jahre
Ein sehr sozialkritisches Musical entstand in den 70ern. Zu ,,Company" aus dem Jahr 1970 steuerte Stephen Sondheim Musik und Songtexte bei. Das Buch schrieb George Furth und die Choreographie kam von Michael Bennett. Das Stück ist in zwei Akte geteilt und besteht aus 14 Szenen.
Die Handlung findet in New York um 1970 statt. Das Musical erzählt von einem Junggesellen, der von seinen Bekannten, die alle verheiratet und typische New Yorker aus besseren Kreisen sind, teils beneidet und teils animiert wird, doch auch endlich zu heiraten. Nach langem Hin und Her findet er schließlich seine Traumfrau und geht den Bund der Ehe ein. In seinem Freundeskreis geht aber in dieser Zeit schon wieder die erste in die Brüche.
In der ,,Musical Comedy" wird das andauernde Problem oder der heutige Trend zum Singledasein angesprochen. In den Episoden der fünf New Yorker Ehepaare werden Verheiratete zwischen 30 und 40 gezeigt, also in einem Alter, in dem sie für die Alten zu jung und für die Jungen zu alt sind, das heißt, dass sie einer Generation zwischen den zwei anderen angehören. Auch hier fehlt es nicht an Verwicklungen und überraschenden Wendungen.
Ein weiteres erfolgreiches Musical der 70er Jahre war ,,A little night music" (1973). Hierzu steuerte Stephen Sondheim die Musik und die Songtexte bei. Das Buch schrieb Hugh Wheeler nach dem Film ,,Sommarnattens Leende" von Ingmar Bergman. Die Choreographie stammte von Patricia Birch. Das Stück ist in zwei Akte geteilt und besteht aus 15 Szenen.
Die Handlung spielt in Schweden um 1900. Das Musical erzählt von einer alten Dame, die mit ihrer Weisheit Paare zusammenbringt, wie sie auch zusammenpassen. Denn in ihrem Bekanntenkreis gibt es Probleme mit der wahren Liebe. Ein 18jähriges Mädchen wird zu einer Ehe gezwungen, die sie gar nicht möchte. Auch in anderen Beziehungen fehlt es an Liebe. In einer Sommernacht klärt die alte Dame auf, wer mit wem zusammengehört. Alle erleben nun eine wahre Liebe und die befriedigte Frau schläft friedlich ein und stirbt, von allen unbeachtet.
Dieses Musical für Erwachsene ist zwar ein kritisierender, aber milder Blick auf die Gesellschaft.

2.2.4. Die 80er Jahre
Ein sehr erfolgreiches Musical der 80er Jahre war ,,Into the woods" (1987), welches insgesamt 764 Vorstellungen hatte. Hierzu steuerte Sondheim die Musik und die Songtexte bei. Das Buch schrieb James Lapine. Die Choreographie stammte von Lar Lubovitch. Das Stück ist in zwei Akte geteilt.
Das Musical entstand zur Zeit des Märchenerzählens. Bekannte Märchen wurden mit der erfundenen Geschichte vom Bäcker und seiner Frau geschickt verbunden. Allen gehen ihre Wünsche in Erfüllung. Doch anders als beim ,,normalen" Märchen gibt es kein glückliches Ende. Im 2. Akt des ironischen Spiels mit der psychologischen Deutung von Märchenmotiven gilt es nämlich, aus der Erfüllung der Wünsche die Konsequenzen durch verantwortungsvolles Handeln zu ziehen. Dadurch wird das Märchenklischee aufgebrochen. Um ihre Ziele zu erreichen, müssen alle Figuren ein bißchen betrügen und lügen. Der 2. Akt erzählt den Fortgang der Geschichte. Die Figuren sind gezwungen, sich zusammenzuschließen, um für ihre Fehler im 1. Akt geradezustehen. Der 2. Akt ist eine Parallele zum 1. Akt und spielt ein Jahr später. Er konfrontiert die Figuren mit den Konsequenzen des 1. Akts.
Auch dieses Stück ist wieder gesellschaftskritisch und regt zum Überlegen über eigene Fehler an.
Ein weiteres bekanntes Musical war ,,Sunday in the park with George" aus dem Jahr 1984. Hierzu steuerte Stephen Sondheim die Musik und die Songtexte bei. Das Buch schrieb James Lapine. Die Choreographie stammte von Randolyn Zinn. Das Stück ist in zwei Akte geteilt.
Die Handlung spielt auf der Ile de la Grande Jatte in der Seine und in Paris im Jahr 1884 und in Amerika im Jahr 1984. Die Thematik ist eine Art lebendes Bild in der Szenerie des berühmten Gemäldes ,,Ein Sommernachmittag auf der Insel Grande Jatte" von Georges Seurat. Der Maler George, ein fiktiver Georges Seurat, verliert durch besessene Arbeit an seinem Meisterwerk seine Geliebte. Doch diese ist von ihm schwanger. Da er sich nicht um sie kümmern will, wandert die Geliebte nach Amerika aus.
100 Jahre später versucht sein Urenkel, der auch George heißt, als Künstler groß herauszukommen. Doch man will seine Werke nicht veröffentlichen. Als er erfährt, dass er mit Georges Seurat verwandt ist, will er seinen Spuren in Frankreich nachgehen. Er besucht die Stelle auf der Insel, an der das Gemälde von Seurat entstand. Von dem Park ist aber kaum noch etwas wiederzuerkennen. Durch die Seelenverwandtschaft erlebt George die Szene, wie sie vor 100 Jahren im Bilde seines Urahns festgehalten worden war.
Hier wird das Problem angesprochen, als Künstler anerkannt zu werden. Viele von ihnen werden nie entdeckt, obwohl die meisten sehr viel Talent besitzen.

2.2.5. Die 90er Jahre
Das erfolgreichste Musical Sondheims der 90er Jahre war ,,Passion" (1994). Hierzu steuerte er Musik und Songtexte bei. Das Buch schrieb James Lapine nach dem Film ,,Passione d′amore" aus dem Jahr 1981 von Ettore Scola und nach dem unvollendeten Roman ,,Fosca" (1881) von Iginio Ugo Tarchetti.
Die Handlung spielt in Mailand und einer italienischen Provinz im Jahr 1862. Ein junger Armeeoffizier wird von Mailand auf einen entlegenen Posten versetzt. Dadurch lässt er seine Geliebte zurück. In der Fremde findet er Aufnahme im Haus seines Vorgesetzten, des Colonels Ricci. Hier wird er mit der Cousine des Hausherrn, Fosca, bekannt gemacht. Nach anfänglicher Abneigung und nach der Nachricht, dass seine Geliebte ihren Mann nicht verlassen wird, fühlt er sich schließlich doch zu Tosca hingezogen.
Sondheim brachte in den 90ern noch andere Musicals, zum Beispiel ,,Assassins" (1991) und ,,Putting it together" (1993), heraus. Doch diese waren erfolglos.

3. Erfolge und Flops von Stephen Sondheim

Obwohl es in anderen Städten der USA internationale renommierte Opernhäuser, Tanzcompagnien und Schauspieltruppen gibt, bemißt sich der Erfolg eines Stückes ausschließlich daran, ob am Broadway lange Laufzeiten und damit verbundene große Profite erzielt wurden. Von zehn Produktionen spielen im Schnitt nur ein bis zwei ihre Kosten wieder ein oder werfen gar Gewinn ab. Um das Risiko von Verlusten so gering wie möglich zu halten, finden die Broadwaypremieren erst nach lang ausgedehnten ,,Try - Outs" (Testaufführungen) in der Provinz sowie ,,Previews" (Voraufführungen) in New York statt. Die dortigen Reaktionen werden am Broadway zur Kenntnis genommen. Entscheidend für Erfolg oder Mißerfolg sind aber Presse und Publikum bei der Premiere am Broadway. Nur selten kann sich ein Musical gegen das Votum der mächtigen New Yorker Kritik durchsetzen.
Den größten Erfolg von Stephen Sondheims Musicals hatte ,,A funny thing happened on the way to the forum" aus dem Jahr 1962 zu verbuchen. Der Hauptdarsteller des Stückes sagt zu Beginn: ,,...Heute habe ich das Glück, Ihnen eine Komödie anzukündigen. Wir setzen dazu alle Mittel ein und hoffen, sie gefällt Ihnen." (Axton, Zehnder; 1994; 264). Wie es scheint, gefiel es dem Publikum.
Eigentlich hatte Stephen Sondheim in jedem Jahrzehnt mindestens einen Erfolg zu verzeichnen. Die meisten seiner Stücke erreichten hohe Zuschauerzahlen und liefen dadurch viele Jahre auf der Bühne.
Doch seit den 90er Jahren blieb ihm der große Erfolg versagt. Alle Stücke erreichten noch nicht einmal die Hälfte der Zuschauerzahlen von ,,A funny thing happened on the way to the forum".
Aber Stephen Sondheim will es wieder versuchen. Mit einer Neuauflage von ,,Saturday Night" aus dem Jahr 1955 will er an alte Erfolge anknüpfen.

4. Literaturverzeichnis

Bücher
1. Bartosch, Günter: Das Heyne Musical - Lexikon. 2. Auflage. München. 1995.
2. Musical. Hrsg. von Sonderhoff, Joachim und Weck, Peter. 1. Auflage. Augsburg. 1998.
3. Musical - Geschichte und Werke. Hrsg. von Bez, Helmut u.a. 1. Auflage. Berlin. 1980.
4. Operette und Musical - Der neue Führer. Hrsg. von Zelton, Heinrich und Wolff, Eduard. 1. Auflage. Weyarn. 1995.
5. Reclams Musicalführer. Hrsg. von Axton, Charles und Zehnder, Otto. 4. Auflage. Stuttgart. 1994.

Dokumentation
1. Stephen Sondheim - ,,Musical and More". Ein Film von Wübbolt, Georg und Beyer, Michael. Ausgestrahlt am 15. Oktober 2000. ZDF. 2000.

Internet
1. http://www.alphabase.com/westside/sondheim.html
2. http://www.musicalrevue.de/sondheim.html
3. http://www.sondheim.com


Kommentare

Bisher keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:


Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.hausarbeiten.de/e-book/107105/musicals-von-stephen-sondheim-und-deren-wesentliche-inhalte
please wait Bitte warten