1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit, eine Ausarbeitung eines Referates, beschäftigt sich mit dem Dekalog in Ex 20. Sie wurde informativ gestaltet und soll dazu dienen, mehr Hintergrundwissen zu erhalten, aber auch Anregungen für den Religionsunterricht bieten.
Der Lehrplan in Sachsen für evangelischen Religionsunterricht empfiehlt die Behandlung des Dekalogs. Des Weiteren war und ist der Dekalog mit einigen Geboten Grundlage für die Erstellung und Anwendung unserer Grundrechte, niedergeschrieben im Grundgesetz.
Anfangs soll die Gotteserfahrung des Moses und des auserwählten Volkes Israel am Berg Sinai geschildert werden. Daraufhin folgt eine allgemeine Abhandlung der Gebote, die sich aber in den Unterpunkten näher mit den einzelnen Geboten und deren Intension beschäftigt.
Im nächsten Punkt soll die geschichtliche Entwicklung der Gebote behandelt werden.
Die Ethik des Dekalogs wird im Kapitel vier ausführlich behandelt. Diese Ethik hat schon das Volk Israel begleitet, und nach einer langen geschichtlichen Entwicklung bestimmt sie heute immer noch unser Leben. Am Ende der Arbeit werden Ratschläge bzw. Gedanken an Hand des vierten Gebotes für den Unterricht dargestellt.
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2. Einordnung in die Sinaiperikope / Moses Gotteserfahrung
Die Sinaiperikope ist ein breit ausgebauter Textverband, zu der die Erscheinung Gottes: (Ex 19), die Gemeinschaft, die er gewährt (Ex 24), und die Proklamation des Gottesrechts (Ex 20ff.) zählen.
Schon kurze Zeit nach dem Auszug der von Jahwe auserwählten Volkes aus Ägypten wird ein Zwischenhalt am Berg Sinai vorgenommen. Die Befreiung aus der Sklaverei war eine Gabe Gottes, der sich nun am Gottesberg zeigen wird, um den Bund mit seinem Volk zu festigen.
Hier an diesem Berg tritt Jahwe dem Volk unmittelbar entgegen. Mit Naturphänomenen wie Feuer und Erdbeben (Ex 19) trägt Jahwe seinem auserwählten Volk die zehn Gebote (Ex 20,1-17) vor. Moses, der vom Volk Auserwählte, wird nun auf den Berg Sinai geschickt, um weitere Gebote (Ex 20,22-23) von Gott in Empfang zu nehmen. So erlebt Moses Jahwes Theophanie zweimal an diesem Berg. Zum einen bei der Gebotsmitteilung im Dekalog an das gesamte Volk Israel und auf der anderen Seite auf dem Berg, als Gott Moses das Bundesbuch an das Volk übergibt.
Aber Moses erlebt bereits in Ex 3 seine erste Gotteserfahrung. Die Theophanie zeigte sich in Form eines brennenden Dornenbusches, durch den Jahwe Moses berief, das Volk Israel aus Ägypten zu führen.
Im Vergleich zwischen den beiden Theophanien Jahwes lässt sich sagen, dass der brennende Dornenbusch das Kleinformat der Erscheinung am Berg Sinai war. Hier wäre es angebracht darauf zu verweisen, dass die verschiedenen Texte über die Theophanie Jahwes unterschiedlich akzentuiert sind. So wird die Gotteserscheinung im J -Text Ex 19,18 als Vulkan mit Rauch beschrieben. Der E-Text in Ex 19,16 umschreibt sie mit Blitzen, Donner, Wolken und Gewitter und der Text in Ex 24,15b-18a, welcher der P - Quelle zugeordnet wird, beschreibt die Gotteserscheinung, als ein Wolke, die den Berg bedeckt. Sie beschreibt, dass Jahwe sich in einer Lichtherrlichkeit auf den Berg nieder lies. Das alttestamentische Recht ist in diese Geschichtsdarstellung eingebettet und damit eng mit der Person des Mose verknüpft. Es gilt als Ordnung, der am Sinai geschlossenen Gottesgemeinschaft. Dennoch ist es ein relativ eigenständiger Bereich.
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Im Vergleich zu den anderen Rechtsformen treten die 10 Gebote deutlich hervor. Auch für die Juden hat der Dekalog noch seine Bedeutung. Man beruft sich hier jedoch auf das Wort Moses (Dtn 29,14): „Ich mache diesen Bund und diesen Eid nicht mit euch allein, sondern sowohl mit euch, wie ihr heute hier seid, und mit denen, die heute nicht hier mit uns sind“.
3. Der Dekalog - Bezeichnung und Charakteristik
Das Wort „Dekalog“ als Abkürzung für he dekálogos nomothesia bedeutet übersetzt, das aus zehn Worten bestehende Gesetz.
Im Alten Testament findet man die „Zehn Worte“ an zwei Stellen. Zum einem in der Sinaiperikope in Ex 20,2-17 und zum anderen im Dtn als dessen Grundlagentext (Dtn 5,6 - 21). Daraus lässt sich u.a. erkennen, dass der Dekalog ein „Stück für sich“ ist, dass man an unterschiedlichen Orten platziert hat, und somit oft zitieren kann.
Der Dekalog stellt wohl „ein literarisch sekundäres Stück in der Sinaitheophaniegeschichte dar, eine in sich geschlossene und selbstständige Einheit..., die anfangs gewiss ihre eigene Überlieferungsgeschichte gehabt hat“ (Noth, S. 124). Er wurde mündlich an die Generationen weitergeben, was natürlich die Frage nach dem Urdekalog aufwirft.
Vermutlich hat die Zehnerreihe ihren Ursprung in selbstständigen Kurzreihen, die ein bis vier Gebote umfassten. Zumindest sind zwei Untergruppen deutlich erkennbar:
1. erstes und zweites Gebot (vgl. Lev 19,3f; Ex 34,14ff) und 2. drei Verbote: Totschlag, Ehebruch und Diebstahl. Vermutlich waren dies einmal eigenständige Einheiten. Die endgültige Formulierung des Dekalogs wurde verhältnismäßig spät entworfen, etwa im 7. Jahrhundert vor Christus (Deissler, 1981, S. 86). Zur Erklärung, warum der Dekalog an den Sinai verlagert wurde, soll hier ein theologisches und nicht ein historisches Urteil herangezogen werden. Die Jahwegemeinde sieht ihre Existenz im Sinaigeschehen begründet. Auch der Dekalog gehört hier mit hinein, denn jede Generation fühlt sich von Jahwes Forderungen angesprochen und sieht diese auch als Anforderung an die eigene
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Generation. Damit kommt jede nachfolgende Generation der damaligen Jahwegemeinde etwas näher.
Die „Zehn Worte“ gehören zu den Rechtssammlungen des Alten Testaments. Sie sind Hauptvertreter der Reihen von Verboten bzw. Prohibitiven, die den Einzelnen unmittelbar anreden: „Du sollst nicht...“ (vgl. Lev 18,7ff.; auch Ex 22,17.20f.27;23,1ff).
Der Dekalog stellt die Gabe Gottes an das Volk Israel dar. Aber in jeder Gabe liegt eine Aufgabe. Diese Aufgabe hat das Volk Israel zu erfüllen Die 10 Gebote sind kategorisch - unbedingt, d.h. sie geben keine näheren Umstände eines Tatbestands an. Sie bleiben vielmehr bewusst und allgemein -grundsätzlich und nehmen so den Menschen vorbehaltlos in Anspruch. Dennoch warnen sie vor noch ungeschehener Tat und sind damit eine Anweisung für das Leben.
Der Dekalog bezieht alle wichtigen Lebensbereiche ein. Den Anweisungen fehlen allerdings die Strafbestimmungen, wenn gegen die Gebote gehandelt wird. Aus diesem Grund dient das „Zehnwort“ nicht der Gerichtsbarkeit. Die Gebote werden vom Jahwevolk als Wort Gottes verstanden, doch der Dekalog schafft nicht die Gemeinschaft mit Gott, sondern er erhält sie nur. Als Zielgruppe für den Dekalog gilt eine Gruppe, die Gottes Zuspruch (Ex 3) und Hilfe (Ex 14f) erfahren hat. Darauf verweist der Vorspruch: „Ich bin Jahwe, dein Gott“. Mit diesem geschichtlichen Rückverweis wird ausdrücklich an Gottes Befreiungstat erinnert.
Ben-Chorin weist darauf hin, dass die Bibel nicht von den „Zehn Geboten“ spricht, sondern immer vom Zehnwort, das als Heilswort verstanden wird. Es wird als Bestandteil des gesamten Gesetzes gesehen und nicht isoliert zu betrachten ist (Ben-Chorin, 1979).
Der Dekalog gilt als das einzige „Zehnwort“ im Alten Testament. Die gedrängte Kürze der Anzahl der Gebote lässt erkennen, dass diese an zehn Fingern abzählbar sind und damit sehr leicht merkbar erscheinen. Zimmerli (1991) spricht hier von einer katechetischen Absicht
Parallel zu dem „Zehnwort“ sind die zehn Fluchworte im Dtn 27 zu sehen. Hier soll nun auf die Formulierung der Gebote näher eingegangen werden. Es ist festzustellen, dass die einzelnen Gebote von einer unterschiedlichen Länge gekennzeichnet sind. Wenn man Ex 20 mit der älteren Fassung in Dtn 5
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vergleicht, werden unterschiedliche Formulierungen (vgl. 10. Gebot im Dtn mit Ex 20,17) und Begründungen der Gebote auffällig. Wie unten noch näher erläutert wird, unterscheidet sich die Begründung der Sabbatgebotes in Ex 20,11 von der in Dtn 5,13. Die Kette von Verboten wird nur durch das Sabbat- und das Elterngebot unterbrochen. Beide Gebote sind positiv formuliert worden. Das erste Gebot und die Begründung des zweiten Gebotes sind von dem göttlichen ICH geprägt. Die „Ich“ - Rede Jahwes tritt dadurch besonders hervor (Ex 20,2-6 / Dtn 5, 6-10.). Der Gott, der diese Gebote dem erwählten Volk anvertraut, stellt sich als der rettende Gott dar. Denn beide Fassungen der Gebote (Ex und Dtn) beginnen mit der Erinnerung an das befreiende und erlösende Handeln Gottes beim Auszug aus Ägypten. Mit der Präambel (Ex 20,2 / Dtn 5,6), die über den Geboten steht, wird der Grundtenor der Gebote preisgegeben: Die befreiende Tat Jahwes. Er war es, der sein erwähltes Volk von der Sklaverei befreit hat.
Der Dekalog besteht aus zwei Teilen: Jahwereden (Ex 20,2-6) und ab Ex 20,7ff wird von Jahwe in der dritten Person (Er, dein HERR) geredet. Im zweiten Teil des Dekalogs überwiegen die kurzen Verbote (2. Person Singular): „Du sollst..“. Hier wird die Person an sich und das gesamte Volk Israel angesprochen. Das weist auf einen Mangel an formaler Geschlossenheit hin. Die Vermutung, dass der Dekalog eventuell aus verschiedenen Sammlungen entstanden ist, wäre abermals angebracht.
Im folgenden sollen die Präambel und die einzelnen Gebote näher erläutert werden. 3.1 Präambel: „Ich bin der HERR dein Gott, der dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft geführt hat.“ (Ex 20,2 / Dtn 5,6)
Die Präambel stellt nach Jepsen eine „Huldformel“ dar: „Ich bin JHWH, dein Gott“, und nach Zimmerli ist es die „Selbstvorstellung“ Jahwes. Die erste Person Einzahl, mit der Jahwe sich selbst meint, stellt das eigentliche „ich“ der Rechtsberufung dar. Es ist Jahwe, der Gott, der Israel aus Ägypten geführt hat. Dem gegenüber steht eine zweite Selbstaussage des Gottes, der sich hier vorstellt. Diese ist in Ex, 5b.6 mit den Worten „Ich Jahwe, dein Gott, bin ein eifernder Gott.“ zu finden.
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Mit der Präambel wird das befreiende Handeln Gottes den Verpflichtungen vorangestellt.
Erst mit dem in Ex 20,2 enthaltenen „ICH“ gewinnt der Dekalog seinen „Sitz im Leben“ in der Gottesoffenbarung am Sinai. 3.2 Das erste Gebot: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“
(Ex 20,3 / Dtn 5,7)
Dieses Gebot ist die Fortführung der zweiten Selbstaussage Jahwes und nur mit dieser zusammen erhält dieser Satz die volle Bedeutung.
Jahwe, der Gott, der Israel aus Ägypten befreit hat und dessen Eifrigkeit einzig ist. Diese Einzigartigkeit Jahwes bestimmt den alttestamentlichen Glauben. Das Gebot ist sehr weit gefasst, denn die anderen Götter oder einzelne Gottheiten werden nicht beim Namen genannt. Dies setzt eine polytheistische Situation voraus.
Dass es andere Völker gibt, die andere Götter verehren, ist dem Volk Israel nicht unbekannt. Sie befinden sich auf der Flucht aus einem Land, in dem der Pharao und das Volk andere Götter verehrten (vgl. Ex 11).
Der Grund für dieses Gebot muss wohl auch darin zu suchen sein, dass Israel in frühen Zeiten mehrere Götter verehrt haben muss.
In Ex 20,5 wird zur Untermalung von Ex 20,3 die Proskynese vor einem anderen Gott verboten. Durch die beiden angeführten Textstellen wird klar, Jahwe lässt von seinem ausgewählten Volk nur den Glauben an ihn zu, aber die Existenz anderer Götter verneint er nicht (Monolatrie). Dieses Gebot entfaltet sich weiter im Bildverbot (Ex 20,4). 3.3 Das zweite Gebot: Du sollst dir kein Bild machen, noch...“ Das Gebot dient zur Untermalung und Verdeutlichung des ersten Gebotes. Der Satz verbietet ein Abbild Jahwes zu herzustellen. Die Tat der Befreiung Israels aus Ägypten lässt sich nach dem Glauben des Volks Israels nicht im Bild ausdrücken. Derjenige, der so eine Tat vollbringt, entspricht keiner bildlichen Darstellung. Des Weiteren lässt sich ein Abbild Gottes nicht von Menschenhand einfangen noch schaffen.
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Dem Gebot folgen nun zwei Zukunftsaussichten für diejenigen die Jahwe hassen, zum einem. Sie sollen heimgesucht werden bis in dritte oder vierte Glied. Das bedeutet nach Zimmerli nicht eine Abfolge von Strafen der verschiedenen Generationen, sondern es wird von Jahwe mit einem Vernichtungsschlag gegen eine Familie in ihrer Generationenausstreckung gedroht. Zum anderen werden diejenigen belohnt, die seine Gebote halten und gehorsam sind. Aber bei dem “Huld an Tausenden“ handelt es sich eher um ein spätere Ergänzung.
Aber an dieser Formel lassen sich gut die zwei Seiten der Gebote Jahwes erkennen, wobei aber der eigentliche Heilswille Gottes den Zorn übersteigt. 3.4 Das dritte Gebot (Sabbatheiligung)
Dies Gebot befasst sich sehr ausführlich mit der Heiligung des Sabbats. Der Sabbat soll nach sechs Arbeitstagen als Tag der Ruhe gelten. Der Hintergrund für diesen Rhythmus bildet der Schöpfungsbericht, in dem Gott die Welt in sechs Tagen geschaffen hat und am siebten Tag ruhte. Diese schöpfungstheologische Begründung ist in Ex 20, 9-11 zu finden. Forscher versuchten herauszufinden, ob dieser Rhythmus mit Naturereignissen im Einklang steht. Aber dies gelang ihnen nicht. Diese Regelmäßigkeit ist von der Natur unabhängig.
Die heilsgeschichtlich - soziale Begründung für dieses Gebot lässt sich in Ex 23,12 / Dtn 5,12-15 finden. Hier wird der Sklavenzeit in Ägypten gedacht. Denn jeder, auch die Sklaven brauchen einen Tag der Ruhe. Nach Zimmerli ist dieses Gebot eventuell als eine Gabe Gottes an sein auserwähltes Volk zu verstehen. Die Gabe des Sabbats besteht in der Ruhe für den Menschen von der Arbeit, und Knecht , Magd und Vieh sind eingeschlossen, nur die Frau wird nicht erwähnt.
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3.5 Weitere Gebot
Die weiteren Gebote, die sich mit den Umgang mit Menschen und Gütern beschäftigen, sollen hier kurz erläutert werden.
Im vierten Gebot wird der Umgang mit den Eltern thematisiert. Es fordert einen ehrenvollen Umgang mit seinen Eltern. Hier wird vor allem der geschichtlichen Abfolge der Generationen gedacht. Die Frage des Menschen „Woher habe ich mein Leben bekommen?“ wird fokussiert. Aber indirekt geht es hier auch darum, dass der älteste Sohn zur Versorgung seiner Eltern verpflichtet wird. Das vierte Gebot wird im Alten Testament sehr häufig wiederholt, und es ist das einzigste Gebot im Dekalog, das eine Verheißung in sich trägt. Die Verheißung beinhaltet das Landversprechen (langes Leben im Lande) Jahwes an das Volk Israel.
Das folgende Gebot ist sehr kurz gefasst. „Du sollst nicht töten.“ (Ex 20,13). Hier geht es um den Schutz des von Jahwe verliehenen Lebens. Kein Fremder darf auf dieses Leben Zugriff haben oder es töten. Wie schon erwähnt, geht es um das von Jahwe verliehene Leben, und somit lassen sich nach Zimmerli kriegerische Auseinandersetzungen mit anderen Religionen rechtfertigen. Ebenfalls bezieht es sich nur auf den Einzelnen und damit gegen die Selbstjustiz, nicht auf die durch Gemeinschaft vollzogene Tötung (Todesstrafe, Kriegsführung). Das sechste Gebot (Ex 20,14) verbietet den Ehebruch.
Hiermit wird verhindert, dass ein Mann in eine fremde Ehe brechen darf. Nach atl. Recht kann ein Mann fremde Ehen brechen, eine Frau kann allerdings nur ihre eigene Ehe brechen. Dies wird im Neunen Testament in der Bergpredigt noch verschärft.
In Ex 20,15 heißt es „Du sollst nicht stehlen.“ Dieses Gebot verbietet den Diebstahl. Hier geht es laut Zimmerli (1999, S. 117) „weniger um die Heiligung der Privateigentums, sondern die göttliche Zuteilung von Besitz an den anderen darf ursprünglich nicht angetastet werden.“ Aber Preuß (1991) äußert die Vermutung,
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dass hier eventuell der Diebstahl an Menschen gemeint ist. Dies würde begründen, dass das Gebot vor dem Gebot des „Begehrens“ steht. Der nächste Satz (Ex, 20,16) betrifft die Rechtssprechung. Er verbietet, dass falsches Zeugnis geredet werden darf. Der Zeuge muss die Wahrheit sagen, damit das Recht sauber gepflegt wird. Nach Zimmerli (1999) hat dieses Gebot den Vorgang bei Gericht im Visier. Während dieses Vorgangs darf keiner aus dem Volk Israel zu Schaden kommen, darum ist die Aussage in Wahrheit so wichtig. Hier führt Zimmerli einen Text aus Jer 38,24ff an, in dem nur die Halbwahrheit gesprochen wird. Aber durch diese Aussage kommt kein Nächster zu Schaden. Dies soll die atl. Haltung zur Wahrheit verdeutlichen. In den nun folgenden Geboten (Ex 20,17) wird ein Verbot des „Begehrens“ ausgesprochen. Hier wird schon ein Nachdenken über das Begehren fremden Eigentums verboten. Gemeint ist hier weniger ein „innerliches Trachten nach“ fremden Eigentum, sondern die Machenschaften, sich fremden Besitz anzueignen. Im Dtn 5, der älteren Fassung des Dekalogs, steht die Frau noch gesondert im Verbot: „Du sollst nicht begehren deines nächsten Weib“, aber in Ex 20,17f. wird die Frau zu Knecht, Magd und Vieh gestellt. Der Grund dafür liegt nicht nur darin, dass man wegen des Einzelverbotes der Bilder nun in Ex zwei Gebote zusammenfassen muss, um wieder auf die Zahl 10 zu kommen, sondern weil zu der damaligen Zeit die Frau abgewertet wurde. Dies verdeutlicht auch der Hinweis zu Gen 1,27.
4. Ethik des Dekalogs
Der Dekalog gilt als Grundlage einer christlichen Ethik. Er umfasst die wichtigsten theologischen und ethischen Gebote, geordnet nach ihrem sachlichen Gewicht, in möglichst allgemeingültiger Form. Er beinhaltet die Grundsätze des menschlichen Zusammenlebens. Des Weitern schirmen die Gebote in ethischer und juristischer Weise den Menschen Naturtrieb, dem Widernatürlichen ab. Zum Beispiel wird das Sabbatgebot wird in der TRE als Keimzelle aller späteren Sozialgesetzgebungen genannt. Es wird hier Rücksicht auf die menschliche
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Leistungsfähigkeit genommen. Der Tag der Ruhe und Besinnung in der Woche hat sich bis zur heutigen Zeit durchgesetzt. Auch im Elterngebot wird Mutter und Vater Anerkennung zugesprochen. Außerdem werden in diesem Gebot die Eltern gleichgestellt. Von vielen Menschen werden die zehn Gebote als das Wort Gottes verstanden. Sie werden von fast allen Menschen anerkannt, selbst wenn sie die Existenz Gottes leugnen.
Nach Martin Luther gilt, wer sich an die Gebote hält, stellt sich gleichzeitig vor Gott, den er „fürchten und lieben soll“.
Schon in der Bibel zeigt sich der Dekalog nicht als starres System, sondern wird den aktuellen Situationen immer wieder angepasst. (vgl. Ex 43, 10-27; Jer 7,9; Hos 4,1f) Auch im Neuen Testament werden die Gebote des öfteren erwähnt (vgl. Mt 5, 17-19; 19,16-19; Mk 10,19; Röm 13,8-10), ohne genau die Gebote zu zitieren. Der Dekalog aus dem Alten Testament wurde zusammengefasst, der Hauptschwerpunkt liegt auf dem Doppelgebot der Liebe (Mk 12,28ff). Die zweite Tafel der Gebote könnte als Konkretisierung des Liebesgebotes gesehen werden. Im Schutz des Nächsten besteht hier die Ethik. (vgl. Eckart, 1994, S. 209-215) Nach Exeler (1981, S. 98) gelten die Gebote nicht als einengende Gesetze, sondern Wegweisungen fürs Leben. Als Hauptthema aller 10 Gebote formuliert er: „sie laden den Glaubenden ein, mitzuwirken bei dem befreienden Wirken, das Gott selbst begonnen hat, damit alle Menschen als Ebenbilder Gottes ihr Recht erhalten und als freie Menschen leben können“ (Exeler, A., 1981, S. 98)
5. Geschichtliche Entwicklung des Dekalogs
Bis in die neutestamentliche Zeit hatten die Gebote einen festen Platz im Gottesdienst (vgl. Ps 50,7; 81,9ff).
Im Neuen Testament wird allerdings nicht vom „Dekalog“ gesprochen. In diesem Teil der Bibel treten nur Einzelgebote und Aufzählungen von Geboten auf sogenannten zwei Tafeln. Zu finden sind diese vor allem in den synoptischen Jesusworten und bei Paulus.
Der Dekalog spielt während des Mittelalters in der kirchlichen Beichtpraxis eine Rolle. Er gehört zur Beichtvorbereitung der damaligen Kirche.
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Losgelöst vom Beichtstuhl und in die Wohnstube versetzt, wurden die Zehn Gebote von Martin Luther. Er räumte dem Dekalog einen Platz im Unterricht, d.h. in seinem Katechismus ein. Dieser Katechismus, zumindest der kleine Katechismus, sollte bei jeder Familie als Lehrbuch vorhanden sein. Der Dekalog bildet das Hauptstück des Buches. Allerdings tilgt er alle geschichtlichen Bezüge, dabei besonders den Hinweis auf Rettung aus Ägypten, das Bilderverbot und den Ausdruck Sabbat (Feiertag), und beim Elterngebot setzt er für das Land Kanaan „auf Erden“ ein. Luther legitimiert die „Umschreibung“ der Gebote mit der Begründung, dass die zehn Gebote allen Menschen gelten sollen. Luther reduzierte den Dekalog auf Grund seiner pädagogischen Zielsetzung auf das Wesendliche. Er verstärkt mit der Verdopplung des neunten und zehnten Gebots die allgemein - ethische und soziale Dimension. Im Gegensatz dazu nimmt die reformierte Theologie das Bilderverbot als zentrales Gebot in ihren Dekalog auf, doch indem sie das neunte und zehnte Gebot zusammenlegen, erreichen sie wieder die Zahl Zehn.
Im kleinen Katechismus ging es Luther darum; „Die zehen Gebot, wie sie ein Hausvater schüldig ist, das er zum wenigsten seinem Gesynde einfeltiglich fürhalten sol“
Im Lauf der Geschichte ist der Dekalog vielen Umdeutungen und Angriffen ausgesetzt gewesen. Die Gebote wurden so formuliert bzw. so ausgelegt, wie der Staat oder die Obrigkeiten ausgerichtet waren.
Heutige Aktualisierungen des Dekalogs sind von daher notwendig, weil mehrere der Formulierungen Tautologien enthalten, zum Beispiel im fünften Gebot: „Du sollst nicht töten.“, wird nicht jede Tötung von Menschen verurteilt wie schon oben beschrieben wurde, darum ist es notwendig, die einzelnen Gebote allgemeiner zu formulieren und auszulegen. Besonders auch auf Grund der aktuellen Situation in den USA (11. September 2001) ist eine Verallgemeinerung, d. h. eine Verurteilung jeglichen Tötens, notwendig.
So wird heute oft die Methode der Korrelation zur Aktualisierung der Gebote angewandt. Sie stellt die Wechselbeziehungen zwischen der Formulierung eines Gebots und der damals gemeinten konkreten Situation fest. Danach nimmt sie die damalige Formulierung und überträgt sie auf die heutige Zeit, so dass die ursprüngliche Intention des Gemeinten voll zur Geltung kommt.
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Dies soll nun überleiten zu dem pädagogischen Teil der Arbeit, in der ein Gebot für den Unterricht aufgearbeitet werden soll.
6. Religionspädagogische Überlegungen und die
Umsetzung im Religionsunterricht
Im folgenden soll der Dekalog aus heutiger Sicht praktisch - theologisch betrachtet werden.
So forderten Kittel und Hammelsbeck (1947, S. 207) eine neue Wertung des Katechismus und auch des Dekalogs. Hammelsbeck entfaltete ein Selbstverständnis als „Lebenslehre, die sich nach den Evangelien an den täglichen menschlichen Erfahrungen bewährt“ (Der kirchliche Unterricht, 1947, 207, in Exeler (1981))
Ab den 60er Jahren wurde der Religionsunterricht in Frage gestellt und suchte nach einer Neubestimmung seiner Aufgabe.
Der neu entwickelte thematisch - problemorientierte Religionsunterricht sucht an den Zehn Geboten die ethische Problematik am exemplarischen Fall auf. Er versucht damit, Einsicht in das Normalverhalten im persönlichen und sozialen Verhalten zu ermitteln. Dabei werden ebenso die geschichtliche Relativität wie die Notwendigkeit der Übersetzung ursprünglicher Intentionen und die Formulierung veränderbarer Normen erfahrbar. Es wurde eine exemplarische Behandlung weniger Gebote empfohlen
„Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange in dem Land, das Jahwe, dein Gott dir gibt“ (Ex 20, 12) und „Ehre deinen Vater und deine Mutter, wie es dir der Herr, dein Gott, zur Pflicht gemacht hat, damit du lange lebst und es dir gut geht in dem Land, dass der Herr, dein Gott, dir gibt“ (Dtn 5, 16) sollen an dieser Stelle exemplarisch bearbeitet werden mit Hilfe der Korrelationsmethode. Die ursprüngliche Intention des vierten Gebotes lag darin, die Adressaten, Erwachsene, demnach freie Israeliten, die zum auserwählten Volk Jahwes gehörten, zu erreichen.
Die Betonung der Sätze liegt auf der Pflicht, sich um die alten Eltern, die arbeitsunfähig sind, zu sorgen. Das Gebot wendet sich nicht zuerst an die Schwachen, damit sie den Stärkeren, ihren Kindern, dienen. Es wendet sich vielmehr an die Starken und Arbeitsfähigen, damit sie die ihre alten Eltern nicht
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vergessen. Die Sorge um die Älteren kann sich durchaus als eine ökonomische Belastung für die starke Generation herausstellen. Aber die Notwenigkeit eines partnerschaftlichen Miteinanders, wenn mehre Generationen zusammenleben, hilft dabei, dass eventuelle Spannungen zur Zufriedenheit aller gelöst werden können. Der heutige „Generationenvertrag“ beabsichtigt ähnliches, er zielt nicht auf den Gehorsam einzelner Generationen ab, sondern fordert gegenseitigen Respekt zwischen den Generationen.
Während der einzelnen geschichtlichen Epochen gab es vielfache Verschiebungen des vierten Gebotes. „Im Laufe der Kirchengeschichte wurde dieses Gebot häufig genutzt, um vorgegebene Autoritäten zu stützen (Vorgesetzte und Herren, Meister und ähnliches). In einem Katechismus von 1897 heißt es beispielsweise zu der Pflichten des Dienstboden: „Sie müssen ihre Herrschaften als ihre Vorgesetzen betrachten und Denselben in allem, was diese erlaubterweise befehlen, gehorsam sein. Dies müssen sie tun nicht aus Zwang, sondern in dem Bewusstsein, dass sie durch treue Pflichterfüllung die Aufgabe erfüllen, zu der sie geboren sind. Erleichtert wird ihnen diese Aufgabe, wenn sie bemerken, dass es leichter ist zu gehorchen als zu befehlen, und dass nicht sie, sondern die Herrschaft für diese Befehle verantwortlich ist“ (in Exeler 1981, S. 134). Mit einer solchen Auslegung wie der oben ausgeführten trug das „Elterngebot“ zur Verfestigung des damaligen patriarchalischen
Gesellschaftsbildes bei. Aber das Alte Testament stellt sich der genannten Gesellschaftsordnung immer kritisch gegenüber (vgl. Königsgesetz Dtn 17, 14-20). Zur heutigen Aktualisierung des vierten Gebotes muss anfangs festgehalten werden, dass die Stellung von Mutter und Vater in der heutigen Gesellschaft eine andere ist. Zum einem findet man immer weniger Familien, in denen mehr als zwei Generationen zusammenleben, und zum anderen spielt die Autorität der Eltern häufig keine entscheidende Rolle mehr beim Zusammenleben der Generationen. Es wird heute mehr Wert auf Verhandlung zwischen den Familienmitgliedern gelegt als auf die Machtausübung der Eltern. Dass sich somit der Verhältnis zwischen Eltern und Kindern in den letzten Jahren verbessert hat, belegt auch eine EMNID - Untersuchung. Dies wiederspricht der Aussage, dass es immer schwieriger werde in der heutige Zeit, mit Kindern auszukommen. Die Einstellung der Eltern zu ihren Kindern ist liberaler geworden. Sie verzichten mehr und mehr auf die Ausübung von Autorität.
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In dem Buch „Familienkonferenz“ von Thomas Gordon werden drei Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich das Verhältnis zwischen den Generationen gestalten lassen kann:
1. Die ältere Generation setzt sich auf Kosten der Jüngeren durch, 2. die Jüngere setzt sich auf Kosten der Älteren durch und 3. die Generationen verständigen sich auf einen vernünftigen Diskurs. Durch die dritte angeführte Aussage lässt sich das vierte Gebot am besten in Einklang bringen, denn wenn sich die Generationen kooperativ verständigen über ihren Umgang miteinander, so dass die Älteren geachtet und bestmöglichst versogt werden, aber ebenso, dass die ältere Generation die Jüngere nicht bevormundet, lässt sich das vierte Gebot in die heutige Zeit übertragen. Nach dieser Abfolge lassen sich einzelne Gebote mit den Kindern im Unterricht erarbeiten. Es ist natürlich von der Klassenstufe abhängig, inwieweit die Themen elementarisiert werden müssen. Die Methode der Korrelation bietet den Kinder die Möglichkeit, die damaligen Verhältnisse des Volkes Israel kennen zu lernen und deren Gotteserfahrungen und Gottesbilder mit ihren eigenen zu vergleichen. Die Veränderungen der einzelnen Gebote „im Laufe der Zeit“ biete regelrecht an, dass die Lernenden selbst sich auf die Suche begeben, Informationen darüber zu sammeln. Bei der Übertragung der Gebote in die heutige Zeit sind die Kinder mit ihren Erfahrungen gefragt.
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7. Fazit
Da der Lehrplan für die verschiedenen Schulen die Behandlung des Dekalogs empfiehlt, ist es wichtig für den Religionslehrer, die Hintergründe dessen zu kennen. Mit dieser Intention wurde die vorliegende Arbeit geschrieben. Wie schon in der Arbeit erläutert wurde, wird der Dekalog von einer großen Allgemeinheit der Menschen anerkannt. Er bietet eine Ethik, die meiner Meinung nach ein friedliches Zusammenleben ermöglicht. Allein der Bericht der Theophanie, die das Volk Israel am Berg Sinai erlebte, zeigt die Großartigkeit der Gebote. Diese Großartigkeit bot die Basis für unsere Grundrechte. Deswegen ist es wichtig, ein Verständnis bei den Kindern für diese Basis aufzubauen. Der Gott, der Israel aus Ägypten befreit hat, schenkt dem von ihm auserwählten Volk Lebensanweisungen. Er zeigt sich tolerant in dem Fall, dass er akzeptiert, dass es noch andere Götter gibt. Aber von seinem Volk verlangt er den Glauben an ihn, Jahwe.
Die Frau wird leider nur als Mutter im Elterngebot würdevoll anerkannt, aber bei den Geboten des „Begehrens“ steht sie außen vor. Der Frau galt damals eine andere Anerkennung als heute, aber hier hätte vom Dekalog eine Änderung, das heißt eine Anerkennung der Frau, gefordert werden können.
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Literaturverzeichnis
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Deissler, A.: Die Grundbotschaft des Alten Testaments. Ein theologischer Durchblick. Freiburg 1981, S. 76-81
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Hermisson, Hans-Jürgen: In: Evangelischen Soziallexikon. Hrsg. Von Theodor Schober..., 7. Aufl. Stuttgart - Berlin 1980, S. 227-229 Kittel, H. / Hammelsbeck, O.: Der kirchliche Unterricht, 1947, 207 Otto, Eckart: Theologische Ethik des Alten Testaments. Stuttgart 1994, S. 209-215
Preuß, Horst Dietrich: Theologie des Alten Testaments. Stuttgart 1991 (S. 112-115)
Rad, Gerhard von: Theologie des Alten Testamentes. Band 1, München 1987, S. 200-231
Schmidt, Werner H.: Alttestamentlicher Glaube. 8. Aufl., Neukirchen -Vluyn 1996
Schmidt, Werner H.: Einführung in das Alte Testament. 5. erw. Aufl., Berlin ; New York 1995
Schmidt, Werner H.: Exodus, Sinai und Moses: Erwägungen zu Ex 1-19 und 24. Darmstadt 1995
Zimmerli, Walther: Grundriss der alttestamentlichen Theologie. 7. Aufl., Stuttgart 1999
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Arbeit zitieren:
Christiane Dubiel, 2001, Gotteserfahrung und Ethik. Der Dekalog: Inhalt und Bedeutung heute., München, GRIN Verlag GmbH
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