Inhaltsverzeichnis II
Abk ürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
1 Problemstellung 1
2 Kennzeichnung von Balanced Scorecard und Anreizsystemen 1
2.1 Darstellung der Balanced Scorecard 1
2.1.1 Grundidee und Aufbau 1
2.1.2 Perspektiven und Kennzahlen 2
2.1.3 Die Balanced Scorecard als Managementsystem 5
2.1.4 Anforderungen an die Balanced Scorecard 6
2.2 Bemessungsgrundlagen von Anreizsystemen. 7
2.2.1 Anreizsysteme aus Sicht der Prinzipal-Agent-Theorie 7
2.2.2 Bemessungsgrundlagen als Element von Anreizsystemen. 8
2.2.3 Anforderungen an Bemessungsgrundlagen 9
2.2.4 Grenzen traditioneller Bemessungsgrundlagen 10
3 Verknüpfung der Balanced Scorecard mit betrieblichen Anreizsystemen. 10
3.1 Ausgestaltung der Verknüpfung 10
3.2 Kritische Analyse der Verknüpfung 12
4 Schlussbetrachtung und Ausblick. 14
Literaturverzeichnis V
BMG Bemessungsgrundlage
BET Break-Even-Time
BSC Balanced Scorecard
EVA Economic Value Added
F&E Forschung und Entwicklung
ISO International Organization for Standardization
LEN-Modell Linear-Exponential-Normal-Model
PAT Prinzipal-Agent-Theorie
ROCE Return on Capital Employed
ROE Return on Equity
ROI Return on Investment
ROS Return on Sales
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard.
Abbildung 2: Die Balanced Scorecard als strategischer Handlungsrahmen.
Abbildung 3: Ursache-Wirkungskette in der Balanced Scorecard.
Abbildung 4: Einbettung der Bemessungsgrundlage in betriebliche Anreiz-
systeme.
Abbildung 5: Leistungszulage auf der Basis der Balanced Scorecard
Balanced Scorecard als Bemessungsgrundlage für Anreizsysteme 1
1 Problemstellung
Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren eine Balanced Scorecard (im Fol-
genden BSC) als neuartiges Kennzahlen- und Managementsystem eingeführt. 1 In der Absicht, durch dieses neue Instrumentarium an monetären und nicht-monetären Kennzahlen eine bessere Korrespondenz zwischen Strategieentwicklung und -umsetzung zu erreichen, ist jedoch bisher die Frage der Anreizgestaltung für Führungskräfte relativ unbeachtet geblieben, was insbesondere aufgrund der hohen Rele-
vanz von Anreizen hinsichtlich der Strategiedurchsetzung fragwürdig ist. 2 Kaplan und Norton (1997) schlagen zwar eine Verknüpfung der BSC mit dem Anreizsystem der Unternehmung für Führungskräfte vor, bleiben jedoch maßgebliche Antworten
schuldig. 3
Ziel dieser Arbeit ist es daher, einen Überblick über die möglichen Facetten einer BSC, welche die Grundlage eines betrieblichen Anreizsystems bildet, zu geben. Hierzu werden folgende Fragen systematisch beantwortet: • Wie ist der Grundaufbau einer BSC konzipiert?
• Welches sind die Anforderungen an die Bemessungsgrundlage eines betrieblichen Anreizsystems?
• Warum wird nach neuen Bemessungsgrundlagen betrieblicher Anreizsysteme gesucht?
• Wie ist eine BSC, die als Bemessungsgrundlage eines Anreizsystems dient, auszugestalten?
• Welche Gefahren beinhaltet der Einsatz der BSC in Anreizsystemen?
2 Kennzeichnung von Balanced Scorecard und Anreizsystemen
2.1 Darstellung der Balanced Scorecard
2.1.1 Grundidee und Aufbau
Das in den neunziger Jahren von Robert S. Kaplan und David P. Norton im Rahmen eines Forschungsprojekts entwickelte Konzept der BSC entstand vornehmlich auf-grund der massiven Kritik an der bis dato vorherrschenden Kennzahlensysteme auf
Basis ausschließlich finanzieller Kennzahlen, wie z. B. dem DuPont-Schema. 4 Zur Überwindung der Schwäche dieser eindimensionalen Systeme ist die Grundidee der BSC die Gliederung des Unternehmens in vier Perspektiven aus der Sicht der Stakeholder: Die finanzielle Perspektive, die Kundenperspektive, die Perspektive der inter-
Balanced Scorecard als Bemessungsgrundlage für Anreizsysteme 2
nen Geschäftsprozesse und die Mitarbeiterperspektive. 5 Die Ziele und Kennzahlen dieser Perspektiven werden aus den Visionen und der unternehmensspezifischen Strategie abgeleitet. Hierbei finden monetäre und nicht-monetäre Kennzahlen gleichsam Beachtung, wodurch sowohl ein Vergangenheits- als auch ein Zukunftsbezug
gegeben ist. 6 Es wird somit eine Ausgewogenheit zwischen Ergebniszahlen als Spät-indikatoren und Leistungstreibern als Frühindikatoren hergestellt. 7 Aus den im Mittelpunkt stehenden Unternehmensvisionen und -zielen werden schrittweise die wichtigsten Ziele, Kennzahlen, Vorgaben und Maßnahmen für die vier Perspektiven entwickelt und auf die einzelnen Unternehmensebenen heruntergebrochen. Der Aufbau der BSC lässt sich durch Abbildung 1 verdeutlichen.
Abbildung 1: Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard.
Quelle: Kaplan/Norton (1997), Abbildung 1.1, S. 9.
Somit ergibt sich ein ausbalanciertes Zielsystem von mehrdimensionalen Kennzahlen. Die BSC ist daher in der Lage, als strategisches Managementsystem, welches die Visionen und Strategien des Unternehmens präzisiert, die strategische Ziele und die
erforderlichen Maßnahmen verbindet und kommuniziert, eingesetzt zu werden. 8
2.1.2 Perspektiven und Kennzahlen
Die unter 2.1.1 dargestellten vier Perspektiven stellen natürlich keine abschließende Auswahl dar, sondern sind je nach den Unternehmensgegebenheiten abzuändern,
denn Non-Profit-Unternehmen haben andere Strukturen als profitorientierte. 9 Des
Arbeit zitieren:
Kai Nekat, 2002, Die Balanced Scorecard als Bemessungsgrundlage für Anreizsysteme, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Balanced Scorecard und Managementvergütung - Ein geeigneter Weg zur st...
Seminararbeit, 28 Seiten
Balanced Scorecard und Portfolios als Instrumente der strategischen Pl...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Diplomarbeit, 78 Seiten
Aspekte von Motivation und Mitarbeiterführung mit Hilfe der Balanced S...
BWL - Personal und Organisation
Diplomarbeit, 100 Seiten
Veränderung des Risikoverhaltens von Bankmitarbeitern durch Anreizsyst...
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 21 Seiten
Marketingcontrolling - Instrumente und Organisation im Überblick
Seminararbeit, 26 Seiten
Private Equity als Instrument der Unternehmensfinanzierung
BWL - Investition und Finanzierung
Hausarbeit, 20 Seiten
Einsatz der Balanced Scorecard in der Personalwirtschaft
BWL - Personal und Organisation
Seminararbeit, 34 Seiten
Jahresabschlussanalyse am Porsche Konzern über sechs Geschäftsjahre
Wissenschaftliche Studie, 83 Seiten
Latente Steuern nach HGB und IFRS
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Seminararbeit, 24 Seiten
Kosten-Nutzen-Analyse von RFID-Systemen aus Sicht der Nutzer
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Seminararbeit, 30 Seiten
Einsatz einer IT-basierten Balanced Scorecard im SAP-Umfeld
Informationswissenschaften, Informationsmanagement
Hausarbeit, 19 Seiten
Aufgaben und Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks - Eine ...
Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
Seminararbeit, 22 Seiten
Ablauforganisation im Warenverteilzentrum - Neuplanung unter besondere...
BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Diplomarbeit, 114 Seiten
Die Bilanzierung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes nach HGB...
BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
Hausarbeit, 20 Seiten
Grundlagen und Methoden der Kostenstellenplanung mit Hilfe von SAP R/3
Informatik - Wirtschaftsinformatik
Seminararbeit, 24 Seiten
Möglichkeiten und Grenzen des Mobile Marketing
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Hausarbeit (Hauptseminar), 28 Seiten
Kai Nekat hat den Text Die Balanced Scorecard als Bemessungsgrundlage für Anreizsysteme veröffentlicht
Kai Nekat hat einen neuen Text hochgeladen
0 Kommentare