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Ziele und Instrumentarium der Europäischen Zentralbank

Titel: Ziele und Instrumentarium der Europäischen Zentralbank

Hausarbeit , 2002 , 16 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Betriebswirt ( VWA ) Kadir Dursun (Autor:in)

VWL - Geldtheorie, Geldpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit gibt einen Überblick über die Zielvorgaben, Strategien und Instrumentarium der Europäischen Zentralbank (EZB) und gibt eine zusammengefasste Bedeutung des Stabilitätspakts der Staaten der Euro-Zone für die Gewährleistung von Geldwertstabilität durch die EZB.

Um das oben genannte Thema richtig zu beschreiben, halte ich es für erforderlich, zuerst mit einer kurzen Beschreibung der EZB anzufangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A Vorbemerkungen

B Die Europäische Zentralbank

C Ziele der Europäischen Zentralbank

C.1 Preisstabilität

C.1.1 Entwicklung der Wirtschaft

C.1.2 Geld- und Wechselkurspolitik

D Preisstabilität und ihre Bedeutung

D.1 Institutionelle Unabhängigkeit

D.2 Beitrag für die Wirtschaft

D.3 Gründe für die Preisstabilität

D.3.1 Transparenz des Preismechanismus

D.3.2 Inflationsrisiken

D.3.3 Reale Resourcen

D.3.4 Innere Sicherheit und Stabilität

D.3.5 Produktions- und Beschäftigungsziele

D.4 Unabhängigkeit der EZB

D.5 Bedeutung des Stabilitätspakts für die Preisstabilität

E Transparenz und Rechenschaftspflicht der EZB

F Strategien der EZB

F.1 Verwirklichung der Zielvorgaben

G Die quantitative Definition von Preisstabilität

H Die zwei Säulen der Strategie

H.1 Die herausragende Rolle der Geldmenge – der Referenzwert

H.2 Eine breit fundierte Beurteilung der Aussichten für die Preisentwicklung

I Instrumentarium

I.1 Geldpolitische Instrumente und Verfahren

I.1.1 Offenmarktgeschäfte

I.1.1.1 Hauptrefinanzierungsinstrument

I.1.1.2 längerfristige Refinanzierungsgeschäfte

I.1.1.3 Feinsteuerungsoperationen

I.1.1.4 Strukturelle Operationen

I.1.2 Ständige Fazilitäten

I.1.2.1 Spitzenrefinanzierungsfazilität

I.1.2.2 Einlagefazilität

I.1.3 Mindestreserven

J Schlussbemerkungen / Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Zielvorgaben, die geldpolitische Strategie sowie das operative Instrumentarium der Europäischen Zentralbank (EZB), um deren Rolle bei der Sicherung der Preisstabilität in der Euro-Zone zu erläutern.

  • Struktur und Aufgaben des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB)
  • Definition und volkswirtschaftliche Bedeutung der Preisstabilität
  • Rolle der geldpolitischen Strategie und der Zwei-Säulen-Konzeption
  • Funktionsweise der Offenmarktgeschäfte und ständigen Fazilitäten
  • Bedeutung des Stabilitäts- und Wachstumspakts für die Geldpolitik

Auszug aus dem Buch

Die herausragende Rolle der Geldmenge – der Referenzwert

Die Geldmenge stellt eine feste und sichere Größe für eine auf die Sicherung der Preisstabilität ausgerichtete Geldpolitik dar.

Um die herausragende Rolle, die der Geldmenge zugewiesen wird, zu unterstreichen, hat der EZB-Rat einen quantitativen Referenzwert für das Geldmengenwachstum als eine Säule der gesamten stabilitätsorientierten Strategie bekanntgegeben.

Die Geldmenge muss eine stabile Beziehung zum Preisniveau im Euro-Währungsgebiet innerhalb eines Zeitraumes aufweisen.

Die Stabilität dieser Beziehung wird im Rahmen einer Geldnachfragefunktion beurteilt, in der ein monetäres Gut zu dem Preisniveau und anderen Größen wie dem Realeinkommen und den Zinsen in Beziehung gesetzt wird.

Abweichungen des Geldmengenwachstums vom Referenzwert würden auf mittlere Sicht Risiken für die Preisstabilität bringen.

Dies erfordert zum einen eine stabile Beziehung zwischen der Geldmenge und zum anderen ist das Geldmengenwachstum ein Vorzeichen der Preisniveauentwicklung.

Der Referenzwert für das Aggregat M3 wurde von der EZB als der Bargeldumlauf, die traditionellen Einlagenkomponenten wie z. B. Sparkonten, Geldmarktfondsanteile und von monetären Finanzinstituten ausgegebene Schuldverschreibungen definiert.

Zusammenfassung der Kapitel

A Vorbemerkungen: Einleitung in die Themenbereiche Zielvorgaben, Strategien und Instrumente der EZB.

B Die Europäische Zentralbank: Darstellung der Organisation des ESZB und der Sonderstellung der nationalen Zentralbanken.

C Ziele der Europäischen Zentralbank: Erläuterung der Preisstabilität als vorrangiges Ziel sowie die Unterstützung der allgemeinen Wirtschaftspolitik.

D Preisstabilität und ihre Bedeutung: Analyse der institutionellen Unabhängigkeit und der volkswirtschaftlichen Gründe für Preisstabilität.

E Transparenz und Rechenschaftspflicht der EZB: Erläuterung der notwendigen Offenheit der EZB zur Gewinnung von Glaubwürdigkeit.

F Strategien der EZB: Vorstellung der stabilitätsorientierten geldpolitischen Strategie und ihrer drei Hauptelemente.

G Die quantitative Definition von Preisstabilität: Definition der Preisstabilität als Anstieg des HVPI von unter 2%.

H Die zwei Säulen der Strategie: Detaillierte Analyse der Geldmenge und der breit fundierten Beurteilung der Preisentwicklung.

I Instrumentarium: Vorstellung der geldpolitischen Instrumente wie Offenmarktgeschäfte und Fazilitäten.

J Schlussbemerkungen / Fazit: Zusammenfassende Bewertung der EZB-Strategie zur Stärkung des Bürgervertrauens.

Schlüsselwörter

EZB, Preisstabilität, ESZB, Geldpolitik, Geldmenge, Referenzwert, M3, Inflationsrisiken, Offenmarktgeschäfte, Ständige Fazilitäten, Mindestreserven, Geldstabilität, Wirtschaftspolitik, EZB-Rat, Euro-Währungsgebiet

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über das Mandat, die Strategie und die technischen Instrumente der Europäischen Zentralbank zur Wahrung der Preisstabilität.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Organisation des ESZB, der Bedeutung der Preisstabilität, der Zwei-Säulen-Strategie und der praktischen Umsetzung durch geldpolitische Instrumente.

Was ist das primäre Ziel der EZB?

Das oberste Ziel ist die Gewährleistung der Preisstabilität im Euro-Währungsgebiet, wobei die allgemeine Wirtschaftspolitik unterstützt wird, sofern diese die Preisstabilität nicht gefährdet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse volkswirtschaftlicher Standardwerke sowie die Auswertung offizieller Berichte und Publikationen der EZB und der Deutschen Bundesbank.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die theoretischen Grundlagen der Geldpolitik, die Strategieelemente sowie die spezifischen Offenmarktgeschäfte und Fazilitäten der EZB.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Preisstabilität, Geldmenge, EZB-Strategie, M3, Unabhängigkeit und geldpolitische Instrumente.

Warum spielt der Referenzwert für die Geldmenge eine so große Rolle?

Der Referenzwert dient als erste Säule der Strategie, da eine stabile Beziehung zwischen Geldmenge und Preisniveau als Indikator für künftige Inflationsrisiken fungiert.

Wie reagiert die EZB auf eine zu hohe Preissteigerung?

Die EZB nutzt ihre Instrumente (wie Zinssteuerung durch Offenmarktgeschäfte), um Liquidität zu beeinflussen und so auf die Preisstabilität einzuwirken.

Welche Rolle spielt die Unabhängigkeit der EZB?

Die institutionelle Unabhängigkeit schützt die EZB vor politischer Einflussnahme, was eine konsequente Ausrichtung auf das Ziel der Preisstabilität erst ermöglicht.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ziele und Instrumentarium der Europäischen Zentralbank
Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Düsseldorf  (Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Düsseldorf)
Note
2,3
Autor
Betriebswirt ( VWA ) Kadir Dursun (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
16
Katalognummer
V10518
ISBN (eBook)
9783638169165
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ziele Instrumentarium Europäischen Zentralbank
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Betriebswirt ( VWA ) Kadir Dursun (Autor:in), 2002, Ziele und Instrumentarium der Europäischen Zentralbank, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/10518
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Leseprobe aus  16  Seiten
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