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5.1 Teilnehmeranzahl des Schulentwicklungsprojektes .......................... 15
5.2 Kreisdiagramme für die Smily - Auswertung: .................................. 15
5.3 Auswertung der Fragegruppen B/C/D............................................... 19
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Mit dem Projekt Qualität in Schulen (Q.I.S.) will das Bildungsministerium die österreichischen Schulen anregen und darin bestärken, selbst ihre Qualität zu hinterfragen, zu kontrollieren und weiter zu entwickeln. Die gemeinsame und systematische Beschäftigung der Schulpartner/innen mit Qualitätsfragen soll künftig fester Bestandteil von Schulkultur werden. Eigenständige Qualitätssicherung und -entwicklung am Standort ist Voraussetzung und Ausgangspunkt für ein zukunftsorientiertes Schulsystem auf hohem Niveau.
Herzstück der Entwicklung ist das Schulprogramm. Es enthält das Leitbild der Schule, Aussagen zum Ist-Stand sowie konkrete Ziele und Maßnahmen in verschiedenen Qualitätsbereichen. Es ist eine zeitlich begrenzte Vereinbarung, die nach innen und außen wirksam wird: als Orientierungshilfe für pädagogisches Handeln und als Information für die Öffentlichkeit, als Planungsinstrument und als Maßstab, an dem die Entwicklung der Schule zu messen ist.
Evaluation ist daher mit dem Schulprogramm untrennbar verbunden. Es ist notwendig, sich einen Überblick zu verschaffen und die Umsetzung und Wirksamkeit der gesetzten Maßnahmen zu überprüfen: in angemessenen Zeitabständen, individuell und gemeinsam, mit praktikablen Methoden. Personenbezogene Daten bleiben vertraulich und werden nicht veröffentlicht. Erreichtes und Nachholbedarf werden sichtbar, eine gemeinsame Basis für weitere Entwicklungsschritte entsteht.
Q.I.S. ist Einladung und Serviceangebot zugleich. Für alle, die einsteigen, stehen Materialien des Bildungsministeriums zur Verfügung. Für aktuelle Informationen, Erfahrungsaustausch, Diskussions- und Präsentationsmöglichkeiten sorgt das Qualitätsnetzwerk. Weitere Unterstützung erhalten Schulen bei der Schulaufsicht und den Pädagogischen Instituten.
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Der Unterricht wird - nicht zuletzt nach den Veröffentlichungen von PISA - immer mehr zum Gegenstand von Schulentwicklung. Allerdings gibt es - auch international - wenig Erfahrungen, wie Schul- und Unterrichtsentwicklung sich nachhaltig gegenseitig befruchten können. Als Antwort darauf hat das ILS (Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung) dazu ein herausforderndes Unterstützungssystem entwickelt, das "Schwungrad der Unterrichtsentwicklung" (vgl. Awecker/Schratz/Weiser 2002). Als praxisorientiertes Entwicklungsmodell bietet es Schulen bei ihrem Schulentwicklungsprozess einen stützenden Rahmen und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten an. In der Praxis hilft es, Schul- und Unterrichtsentwicklung zu initiieren und unter Beachtung der spezifischen Phasen und Dynamiken auch erfolgreich abzuschließen.
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Die sieben Entwicklungsstationen des Schwungrades geben einen nachvollziehbar strukturierten und verständlich formulierten Ablaufplan und Rahmen vor, der von allen Schulen systematisch durchlaufen wird.
Phase 1: Anlass - Entwicklungsanreize und -hemmnisse analysieren
Phase 2: Ist-Zustand - Stärken und Schwächen erheben Phase 3: Vision - die Kraft von Visionen nutzbar machen Phase 4: Ziel - Leitbilder und Entwicklungsziele formulieren Phase 5: Plan - konkrete Schritte zur Umsetzung entwickeln Phase 6: Aktion - die Pläne zielorientiert umsetzen Phase 7: Evaluation - Ergebnisse überprüfen
Besondere Stärke dieses Konzeptes ist seine Anlage als "dualer Entwicklungsprozess" (Außenkreis/Innenkreis): Während der Schulentwickler seine Rolle je nach gelerntem Beratungskonzept zumeist entweder als neutraler Prozessbegleiter (Supervisor) oder aber als aktiver Schulexperte (Anreger, Aufrüttler) definiert, sind im "Schwungrad der Unterrichtsentwicklung" Begleitungsprozess und Anregungsprozess mit ihren jeweiligen Stärken und Notwendigkeiten jeweils gleichberechtigt strukturell verankert. Was in der Praxis oft als Rollendiffusion erlebt wird (Schwanken zwischen Experten- und Begleiterrolle) wird im "Schwungrad" zum systematischen und produktiven Wechselspiel von Anregung, Information, Konfrontation einerseits und Begleitung, Strukturumgebung und Reflexion andererseits.
Im Schwungrad der Schulentwicklung sind im Konzept beide oben beschriebenen Pole als integrale Bestandteile verankert. Das Pendeln zwischen den beiden Polen erfolgt nicht zufällig, sondern immer wieder systematisch. Es wird zwischen zwei Prozessen unterschieden:
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Die Schulen erhalten also einerseits eine förderliche Struktur, um den Entwicklungsprozess vor Ort in Gang zu bringen und zu halten, aber auch ausreichend Begleitung, um schwierige Phasen durchzustehen. Auf der anderen Seite wird durch Irritationen, Impulse von außen, Expertenwissen und Arbeitswerkzeuge für die entsprechende Dynamik des "Schwungrades" gesorgt. Die inhaltlichen Entscheidungen über die Richtungen und Ziele der Entwicklung treffen die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulleitung der jeweiligen Schule jedoch selbst. Das Schwungrad der Unterrichtsentwicklung wird derzeit im Schulbezirk Knittelfeld erfolgreich erprobt. Nach einem Pädagogischen Bezirkstag im April haben MitarbeiterInnen
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Arbeit zitieren:
Joachim Schobermaier, Jürgen Hermann Zechner, 2003, Schulentwicklungsprojekt, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Qualitätsmanagement an Schulen
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