Das Gedächtnis - Nina Lohr, 5.a
KG nicht aus einer Folge isolierter Einzelmomente, sondern ist ein kontinuierlich fließender Erlebnisstrom.
Übungen für das KG
Ø Hindernis-Parcours: Ein Parcours wird im Bewegungsraum aufgestellt und die Kinder müssen sich die Reihenfolge und Ablauf merken. Ø Memory: Geräuschememory, Tastmemory, Bildermemory,... Ø Deckenmaderl: die Kinder müssen sich merken, welche Kinder im Kreis sitzen und welches nachher fehlt
Das Langzeitgedächtnis
Der wichtigste und umfangreichste Speicher
Funktionen des LG Ist für unser Verhalten maßgeblich.
Ø Speicherung von Freunden, Bekannten, etc. zur Wiedererkennung Ø Speicherung von Adressen und räumlichen Gegebenheiten Ø Speicherung von Ereignissen, um Stellung auf etwas schon Vorangegangenes zu nehmen
Ø Speicherung der Bedeutung aller Wörter, Sprachen zu verstehen Ø Speicherung von Zahlen (Telefonnummern, PIN’s,..) Ø Speicherung von akustischen Eindrücken (Melodien,...) Ø Speicherung von Gerüchen Ø Speicherung von Geschmackswahrnehmung Ø Speicherung von Tasteindrücken Ø Speicherung von Schmerzempfindungen Ø Speicherung von optischen Eindrücken
Ø Speicherung von ganzen Handlungsabläufen (wie bediene ich einen Computer,...) Ø Speicherung von Denkstrategien für das lösen von Problemen Ø Speicherung von vorhanden Wissen und neu Gelernten zu kombinieren Vieles versinkt leider im Laufe der Zeit in den unbewussten Teil des LG und ist nicht mehr für eine bewusste Erinnerung verfügbar. Aber es ist nicht gelöscht! Keine Erinnerung, aber trotzdem noch vorhanden Wie bekommt heraus, dass die Information noch vorhanden ist? Ø Hypnose: durch diese Entspannung tritt eine Hyperamnesie ein und man kann sich an mehr Dinge erinnern. Wurde durch Sigmund Freud bekannt.
Ø Werbepsychologie: ein Mann konnte in diesem Zustand eine Anzeige, die er vor mehr als 20 Jahren gelesen hat und tief beeindruckte wortwörtlich wiedergeben!) Ø Neurochirurgie: bei Stimulierung der Großhirnrinde konnten sich Patienten häufig an längst vergessene Dinge erinnern. „Das liegt mir auf der Zunge!“
Manchmal kommt es vor, dass man plötzlich nach einem Wort sucht, es weiß, aber man „bekommt es nicht heraus“. Je mehr man darüber nachdenkt, desto hartnäckiger bleibt es verschwunden. Erst einige Zeit später - im entspannten Zustand - fällt es dann plötzlich ein. Eine gute „Vorbeugung“ für dieses Phänomenen sind Kreuzworträtsel.
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Das Gedächtnis - Nina Lohr, 5.a Die stoffliche Beschaffenheit des LG
Nach 20 Minuten zerfallen die RNA-Abdrücke, die zur Bildung des KG entstanden sind, wieder und sofern sie nicht ans LG weitergegeben wurden, sind sie gelöscht. Ablauf der Speicherung:
Wird die Herstellung durch z.B. Schock gehemmt, dann wird Proteinherstellung gehemmt und das „Wissen“ zerfällt. Deswegen können sich Menschen nicht mehr an Tathergang von Unfall erinnern.
Konditioniertes Lernen: Versuch mit Fischen und Stromgitter Warum alte Menschen manchmal jüngste Ereignisse nicht behalten
Das Problem liegt klar auf der Hand. Bei älteren Mensch lässt die Herstellung von Proteinen nach. Ohne die gibt es aber keine LZ-Speicherung“ Nur durch regelmäßige „Gedächtnisübungen“ kann man dem entgegenwirken. 3 verschiedene Arten des Vergessens Ø Info gelang nur ins UKG Ø Info gelang nur ins UG
Ø Information gelang zwar ins LG, ist aber ins Unterbewusste verschwunden Übungen für LG
Ø Stammbaum: mit den Kindern die verschiedenen Verwandtschaftsgrade benennen und wiederholen
Ø Fingerspiele & Lieder: jede Art von Liedern & Fingerspielen kann als Übung für das Langzeitgedächtnis verwendet werden.
Ø Zuordnen: Bilder von Mengen durch Zuordnen zu Oberbegriffen, Zusammenfassen zu Teilmengen.
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Arbeit zitieren:
Lohr, Nina, 2001, Das Gedächtnis und seine Speicherplätze, München, GRIN Verlag GmbH
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